Wenn man dabei ist, geht sie auch nur bis zur Grenze und nicht weiter, ohne das man was sagen muss.
Das finde ich nicht überraschend.
Meine Pudelhündin war gut erzogen und ist mir bei Spaziergängen immer im engen Umkreis gefolgt, ohne daß ich was sagen mußte.
Dann habe ich aber eine Zeitlang ein Smartphonespiel gespielt ähnlich wie Pokemon Go, bei dem man sich draußen aufhält und an bestimmten Punkten verschiedene Aufgaben erledigt, sich also zeitweise ganz auf das Smartphone konzentriert. Ich dachte, das könnte ich gut mit dem Hundespaziergang verbinden.
Als Cara aber merkte, daß ich unsere normale ständige Kommunikation durch Blickkontakt fallen ließ, fing sie sofort an, sich selbstständig zu machen und weiter weg zu streunen. Nach dem Motto, wenn du dich nicht für mich interessierst, dann nehme ich mir auch frei und mach mein eigenes Ding.
Hunde merken es, wenn das Auge Gottes auf ihnen ruht - oder eben nicht.
Ich habe das Smartphonespiel dann aufgegeben, denn anleinen mochte ich Cara nicht und das Spiel war mir auch nicht so wichtig.
Durch einzäunen oder anbinden. Alternativ so eng beaufsichtigen, daß du dein Auge permanent am Hund hast, also genau so konzentriert wie bei einem Spaziergang mit Freilauf.
Warum in aller Welt sollte sich deine Hündin auf den Garten beschränken, wenn es woanders interessant ist und nichts und niemand sie daran hindert, den weiteren Umkreis zu erforschen?
Ich bin eher überrascht, daß sie das bisher noch nicht getan hat.
und hat nach einer Weile auch verstanden wo das Grundstück endet und dass sie es nicht verlassen soll.
Das bezweifle ich ein bißchen. Du beschreibst einen terrierähnlichen Hund mit Jagdtrieb. Das ist eigentlich nicht der Typ, der so hoftreu ist, daß er nicht anderswo das Abenteuer sucht, im Gegensatz zu manchen Wachhundtypen. Vielleicht ist es eher so, daß die Hündin jetzt mehr Vertrauen in sich und ihre Umwelt hat und sich daher weiter hinauswagt als bisher.
Meine Schäferhündin Nuja aus Teenietagen mußte mich nie anspringen, weil ich mich gleich zu ihr hinuntergebeugt oder hingekniet habe, so daß sie mich auf ihrer Höhe begrüßen konnte. Sie hätte mir am liebsten das ganze Gesicht abgeleckt, wir haben uns dann als Kompromiß auf mein Ohr geeinigt.
Vielleicht lohnt es sich für euch, mal in eine ähnliche Richtung denken, wenn dein Mann im Grunde genommen gerne intensiv begrüßt werden möchte und deshalb alle Erziehungsmaßnahmen nur halbherzig durchzieht, die das verhindern.
Diese Fanfictionsparte hab ich noch nie ausprobiert. Lohnt sich das? Mich würde sowas zu Harry Potter interessieren. Ist da wer am Start und kundig?
Es lohnt sich schon. Man muß sich aber erst mal reinfinden um die Perlen zu finden - die es definitiv gibt.
Meine persönlichen Erfahrungswerte:
Lies die Visitenkarte: eine gut formulierte Kurzbeschreibung sagt schon sehr viel über die Qualität der Geschichte. Sie ist verständlich geschrieben, grammatisch korrekt und ohne Rechtschreibfehler. Und im besten Falle zeigt sie bereits eine orginelle Idee, die sich vom Üblichen abhebt und Lust auf mehr macht.
Eine gute Autorin versteht es schon hier, mich als Leserin abzuholen.
Umgekehrt disqualifiziert sich die Masse der schlechten Fanfics regelmäßig schon hier und lässt sich dadurch leicht vermeiden.
Viele Likes, Kudos oder sonstige Pluspunkte sind als grober Hinweis zu gebrauchen. Man kann in den Archiven normalerweise mit der Suchmaske danach sortieren.
Dasselbe gilt für Reviews/Kommentare.
Dabei gilt es zu berücksichtigen, daß neuere Fanfics naturgemäß noch nicht so viele Lorbeeren gesammelt haben können wie ältere. Und daß der Massengeschmack nicht unbedingt dem eigenen entsprechen nuß, ähnlich wie bei Bestsellern.
Hat man erst mal eine Autorin gefunden, deren Werke einem gefallen, dann hat mal oft den Beginn eines roten Fadens in der Hand, an dem man sich entlang hangeln kann auf der Suche nach mehr. Je nach Archiv kann man schauen, was für Bookmarks oder Empfehlungen diese Autorin gesetzt hat, oder wo sie positiv kommentiert hat. Oder es gibt thematische Sammlungen, in denen die Fanfics dieser Autorin neben anderen enthalten sind, die auch lesenswert sein können.
Den Aussie würde ich aufgrund eurer Beschreibungen nun doch ausschließen. Ängstlichkeit und Nervosität sind schwierig im Arbeitsalltag.
Diese Aussagen bezogen sich auf den Mini-Aussie, nicht auf den normal großen Aussie.
Den Aussie in Normalgröße würde ich aber aus anderen Gründen trotzdem nicht empfehlen als stets freundlichen und nicht allzu anspruchsvollen Begleithund. Denn auch diese Rasse ist noch in recht starkem Maße ein Arbeitshund mit entsprechenden Wesenseigenschaften, mit denen nicht alle Halter zurechtkommen.