"Eher faul" ist kein gesunder Hund, der nicht entweder krank oder alt ist.
Daher kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Empfehlungen in diversen Internet-tests. Leider sind einige dieser Rassen tatsächlich krank (Mops) oder haben ein extrem hohes Krankheitrisiko (Cavalier King Charles Spaniel.) Andere sind sehr zart und klein (Malteser, Bolonka) und leider hält sich immer noch das Vorurteil, kleine Hunde bräuchten wenig Bewegung und kurze Spaziergänge würden daher reichen.
Tatsächlich ist es aber so, daß kleine Rassen gerne genausoviel Zeit draußen verbringen wie große - mit Bewegung, Schnüffeln, Spielen und Erkunden - und lediglich die zurückgelegte Strecke bei langen Beinen logischerweise größer sein kann als bei kurzen.
Zu lebhaften und kleinen Kindern würde ich keinen allzu kleinen und zarten Hund wählen, sondern eher einen stabilen kleinen Hund bis untere Mittelgröße. Denn kleine Kinder sind doch eher grobmotorisch unterwegs.
Ich lese gleich mal komplett aber heilige da habt ihr euch aber auch gleich das härteste an Rassen rausgesucht, die euch gefallen. Mali und Co sind einfach nicht geeignet für Leute, die keinen aktiven Hundesport machen und unter den Voraussetzungen, die ihr sonst habt....
Das ist der Familie durchaus klar... 
Faul ist also wie gesagt keine Eigenschaft, die ihr von einem gesunden jungen Hund erwarten könnt.
Kinderlieb hat ganz viel mit eurem Management und eurer Erziehung von Kindern und Hund - in dieser Reihenfolge - zu tun.
Klug sind alle Hunde, weil sie eben Hunde sind. Die Aufzucht beim guten Züchter, der die Welpen umsichtig an eine vielfältige Umwelt gewöhnt, spielt hier die allergrößte Rolle, ganz unabhängig von der Rasse.
Eine reizarme Umwelt beim Massenproduzenten behindert Welpen nachhaltig in ihrer geistigen Entwicklung.
Freundlich - was versteht ihr darunter? Gegenüber der Familie? Gegenüber Fremden? Gegenüber Artgenossen?
Nicht zu stürmisch und vorsichtig: solche Wünsche erfüllen vor allem sensiblere Gemüter wie zB Shelties. Aber Sensibelchen sind nicht unbedingt die beste Kombination mit lebhaften jüngeren Kindern. Sie leiden schnell unter Stress, wenn es unruhig um sie herum ist, und ein Hund, der sich - wenn auch unbeabsichtigt - bedroht fühlt kann auch zubeißen.
Außerdem spielt auch hier die Erziehung und das Management des Hundes eine große Rolle. ZB kann muß man aufpassen, daß der Junghund nicht durch zu langes Toben mit den Kindern überdreht und daß er im Alltag genügend zur Ruhe kommt, auch wenn die Kinder spielen. Junge Hunde lassen sich immer gern von jeder Aktivität anstecken und drehen dann gerne auf.
Ein älterer, schon gesetzter Second Hand Hund könnte Ansprüche wie eure erfüllen. Dann ist aber wiederum die Frage, wie es mit seinen Vorerfahrungen mit Kindern steht.
"War immer lieb und hat alles mit sich machen lassen" ist zB keine Aussage, mit der ich einen Hund für eine Familie kaufen würde. So eine Aussage zeigt nämlich, daß die Besitzer dem Hund schlechte Erfahrungen mit Kindern zugemutet haben, was sich sehr rächen kann.