Beiträge von dagmarjung

    Beim Thema Futterbelohnung sollte man immer im Auge behalten, dass es dabei nicht ums Sattfüttern geht, sondern um die Information: das hast du gerade gut gemacht!

    Das heißt, es reicht ein ganz kleines Bröckchen - das aber richtig gut schmecken sollte - damit diese Information beim Hund ankommt.

    Eine bekannte Hundetrainerin empfiehlt nicht mehr als erbsengross für Hunde mitttlerer Größe. So kann man locker 50 Broeckchen in der hohlen Hand unterbringen und sehr oft bestätigen.

    Fuer große Sonderleistungen kann uns soll man dann von dieser Faustregel abweichen und auch mal üppig belohnen.

    Nix mit Hunden aber das Faszinierendste, was ich in letzter Zeit gesehen habe.


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    was man nach dem Ende der Wettkampfkarriere so aufs Eis zaubern kann... :cuinlove:

    Und das zu einem meiner absoluten Lieblingsstücke: Goreckis 3. Symphonie "Three Sorrowful Songs".

    Mein bester Tip zur Auswahl von Welpenstunden / Erziehungskursen:

    Schau dir erst mal eine solche Stunde ohne deinen Hund an. Dann kannst du ganz ohne Stress beurteilen, wie dort gearbeitet und mit Hunden und Menschen umgegangen wird.

    Wenn dir das dort Gesehene gefällt, dann buche den Kurs.

    Ist man dagegen gleich mittendrin im Geschehen, konzentriert man sich auf den Hund, die gestellten Aufgaben usw, dann kann man nicht so genau und gelassen von außen beobachte und man bemerkt vieles erst zu spät, im schlimmsten Falle zum Schaden des Hundes.

    Sollte der Trainer oder die Trainerin eine solche Schnupperstunde ohne Hund ablehnen, dann ist schon das alleine ein guter Grund, dort keinen Kurs zu buchen.

    Bei den Dackeln unterscheidet man Schönheitszucht und jagdliche Leistungszucht.

    Beide stammen von triebigen Jagdhunden ab. Die Leistungszucht fördert durch Prüfungen nach wie vor die jagdlichen Anlagen der Zuchthunde, diese Dackel werden nur an Jäger verkauft.

    In der Schönheitszucht ist die Schönheit das Auswahlkriterium, nicht die Leistung. Der Jagdtrieb der Vorfahren verschwindet aber nicht einfach, nur weil er nicht mehr erwünscht ist. Es ist immer noch typisch für Dackel, dass sie ordentlich Jagdtrieb haben. Es werden in der Schönheitszucht nicht solche Dackel bevorzugt, die wenig Jagdtrieb haben, sondern solche, die besonders schön sind. Das ist auch sehr viel leichter zuereichen.

    Speziell deine Maya hat dir nun schlagend bewiesen, dass sie einen hohen Jagdtrieb hat und auch sehr selbststaendig handelt, zwei typische Eigenschaften der Rasse. Außerdem, dass sie als Vollblutjagdhund auch bereits beim Schnüffeln und Spurensuchen auf dem Jagdtrip ist.

    Ganz egal also, ob ihre Eltern oder Geschwister ebenso stark oder eher gemäßigt jagdlich interessiert sind, du hast mit Maya eine hochpassionierte Jägerin erwischt.

    Denn 30 Minuten selbststaendig jagen mit zarten 5 Monaten, Hut ab! Das meine ich übrigens gar nicht ironisch.

    Es gibt eine Autorin, Sabine Middelhaufe, die schreibt auf ihrer Webseite und ihren Büchern zum Thema Jagdhunde in Nichtjägerhand.

    Vor der Hundeanschaffung sollte eine realistische Einschätzung der eigenen Möglichkeiten stehen.

    Zeitlich: Du hast zwar im Moment durch deine Arbeitslosigkeit viel Zeit, aber das ist ja hoffentlich kein dauerhafter Zustand. Wie geht es weiter, wenn du wieder einen Job hast?

    Ich kenne leider einige Fälle, in denen der Hund dann wieder abgegeben werden musste.

    Finanziell: das würde schon eingehend besprochen. Wobei hier die Tierarztkosten der allergroesste und gleichzeitig nicht kalkulierbare Faktor sind. Mehrere Tausend Euro spontan aufzubringen darf kein Problem sein.

    Hier wurde des öfteren empfohlen, wenn überhaupt, dann einen älteren und ruhigeren Hund anzuschaffen.

    Selbst wenn auch junge Hunde leicht mal höhere TAkosten verursachen können, gilt beim Hund wie beim Menschen: die letzten Jahre sind in aller Regel die teuersten.

    Gesundheitlich: wie schätzt du deine Zukunft für die naechsten 10+ Jahre ein? Ganz realistisch und ohne rosa Brille?

    Zur positiven Seite: durch deine regelmäßigen Besuche auf der Hundewiese hast du doch bereits Kontakte zu HundehalterInnen aufgebaut. Biete dort mal an, gelegentlich auf Bella oder Balou aufzupassen, und du wirst der Star der Hundewiese sein! ;)

    Dies natürlich im Rahmen einer nachbarschaftlichen Gefälligkeit und nicht als professionelles Dogsitting, wofür ganz andere Voraussetzungen gelten.

    Der Elo ist ein Hund auf dem Weg zurRasse. Nach der Vorstellung der Züchter soll diese Rasse bestimmte Eigenschaften haben. Das ist aber ein sehr langer zuechterischer Weg. Viele Rassen, die heute bekannt sind, haben so angefangen, also als Kreuzungen verschiedener Ausgangsrassen nach den Vorstellungen ihrer Erfinder. ZB Leonberger oder Hovawarte.

    Aber längst nicht alle Hunde Entsprechen bereits den Vorstellungen. Das ist der Unterschied zwischen dem Ziel und dem langen Weg dahin. Ob das Ziel überhaupt erreichbar ist, weiss man ja auch vorher nicht. Elke können prinzipiell sämtliche Eigenschaften aller Ausgangsrassen haben. Wen einem die nicht zusagen,sollte man auch keinen Elo wählen.