Beiträge von dagmarjung

    hier wäre vor Jahren fast ein Schipperke eingezogen, die Hündin hat dann aber den Wurf nicht ausgetragen, so mußte ich mich umentscheiden und es wurde ein Pudel.

    Also Schipperke: die gelten zwar offiziell als Hütehunde, sind aber tatsächlich sowohl vom Äußeren als auch vom Wesen her viel eher kleine, kurzhaarige Spitze. Auch die Rassegeschichte bestätigt das.

    Was mir unter anderem gefällt: auf Fotos wirken Schipperke meist größer als die sind, denn sie zeigen vergleichsweise wenig Verzwergungsmerkmale wie Apfelkopf mit grossen, vorstehenden Augen und kleiner, eingesteckter Schnauze. Schipperke sind gut proportioniert mit normalem, funktionsfähigen Körperbau.

    Wenn du Spitze in Erwägung ziehst, sind Schipperke sicher eine Alternative. Das Fell ist zwar kurz, aber dicht und hat viel Unterwolle.

    Es gibt viele sportliche Schipperke, aber auch Ausnahmen: ein Halter hatte zwei Rüden in ähnlichem Alter, von denen einer begeistert am Rad mitlief, der andere zog dagegen den Transport im Fahrradkorb bei weitem vor. " Der eine ist der Sportler, der andere sein Manager"...

    Die 5 Minuten-Regel bezieht sich nicht auf den gesamten Aufenthalt mit dem Welpen im Freien, sondern nur auf das stramme Mitlaufen an der Leine im Tempo des Menschen. Das können Welpen weder mental noch körperlich leisten.

    Nichts spricht aber dagegen, den jungen Hund an geeignete, autofreie Stellen in der Natur zu bringen und sich dort längere Zeit aufzuhalten, damit er in seinem Tempo die Welt erkunden kann. Dazu gehören natürlich auch Begegnungen mit anderen Hunden.

    Vorsicht ist allerdings geboten, weil nicht jeder andere Hund Welpen mag und weil so mancher Besitzer seinen Hund in dieser Hinsicht auch falsch einschätzt. Einen automatischen Welpenschutz gibt es unter Hunden nicht.

    Überlaufene Hundewiesen, ob offiziell oder inoffiziell, sind daher mit Vorsicht zu genießen, schon weil die Stimmung in einer zufällig zusammengewürfelten Gruppe schnell kippen kann und Schwächere leicht gejagt und gemobbt werden.

    Dann setz dich doch einfach irgendwo in der Natur auf den Boden oder auf eine Bank und lass die Kleine mal machen, ohne sie zu bespassen. Hab Geduld. Sie wird bestimmt nicht auf Dauer an deinem Bein kleben, sondern sich irgendwann trauen, die Welt um euch herum zu erkunden.


    Sollte das gar nicht der Fall sein, dann stimmt irgendwas ernsthaft nicht. Ein normaler Welpe ist vielleicht anfangs etwas schüchtern, aber doch neugierig und will seine Umwelt erkunden.

    Man ist in der normalen Reha aehnlich eingespannt wie im Vollzeitberuf, also von morgens früh bis 15, 16 Uhr. Nicht unbedingt mit längerer Mittagspause.

    Ich stelle es mir für den Hund doch schöner vor, wenn er in seiner gewohnten Umgebung und mit gewohntem Tagesablauf bei deinem Mann bleiben kann und nicht den ganzen Tag alleine in einem fremden Zimmer verbringen muss.

    Kannst du nicht einen Crash-Kurs in Sachen Hundepflege mit deinem Mann machen? Unterbodenwäsche und Zecken rausziehen sind doch kein Hexenwerk und notfalls gibt es ja noch das Telefon.

    Ich war zweimal ohne Hund in Reha und da hat man schon einen oft eng getakteten Tagesplan.

    Wenn die Einrichtung aber Reha mit Hund anbietet, dann ist zu hoffen, dass sie das auch in der Organisation beruecksichtigt. ich würde da mal direkt in den infrage kommenden Rehakliniken nachfragen.

    Du hörst dich sehr gestreßt an und auch deine Hündin ist ganz offensichtlich sehr gestresst. Stress führt unter anderem zu vermehrtem Pinkeln. Das ist also kein böser Wille oder so tun als ob.

    Wie sieht denn euer normaler Tagesablauf aus?

    Die Hündin ist inzwischen wieder körperlich voll belastbar, oder?

    Welche Rasse bzw Größe?

    Warum konntest du sie keine Sekunde alleine lassen, als sie krank war? Auch mit Platte und Schonung finde ich das etwas extrem.

    Hunde haben sehr wohl ein gutes Gefühl für Zeit.

    Ich bin immer dafür, den Hund selbst zu befragen und seine Antwort ernst zu nehmen. Mehr als vorgegebene Regeln und Meinungen.

    Das hast du getan, indem du ihn per Kamera beobachtet hast und auch sein Verhalten nach den sieben Stunden mit in Betracht gezogen hast.

    Die Antwort ist ja offenbar, dass dein Hund kein Problem hat und dass ihm die lange Ruhephase sogar gut tut.