Beiträge von dagmarjung

    Andere Futter frisst er etwas lieber und halt neuerdings das NF am allerliebsten, er schnüffelt schon beim Essenmachen ob es naß oder trocken ist. Er sieht und riecht halt auch bei unserer Seniorin ohne Zähne das NF.

    Und recht hat er. Wer kann ihm das nicht nachfühlen?

    Nebenan wird saftig duftendes Nassfutter geschlemmt, und man selbst wird zu trocken Brot verdammt? :skeptisch:

    Denken wir doch an ein bekanntes Beispiel aus der Antike: solange die gallenkranken Kurgäste alle ohne Ausnahme ihr in Wasser gedünstetes Gemüse vorgesetzt bekamen, blieb es friedlich. Als aber Asterix und Obelix direkt daneben gebratenes Wildschwein schlemmten, KAM ES ZUM AUFSTAND!!!

    das Mischen verträgt er nicht, wie viele andere Hunde auch. Liegt wohl an den unterschiedlichen Verdauungszeiten.

    Man kann das TF mit heißem Wasser übergießen und je nachdem 10 bis 15 Minuten stehenlassen. Dann ist das Wasser eingezogen und die Verdauungszeit ist dann wie bei Nassfutter. Man kann dann also bedenkenlos mischen.

    Will man eh nur einen Tee- oder Esslöffel Joghurt, Thunfisch oder was auch immer als Appetitanreger dazugeben, geht das aber auch ohne Einweichen ohne Schaden.

    Ich bin wirklich kein Fan von unnötiger Kastration und habe meine eigene Hündin nach Abwägung aller Vor und Nachteile unkastriert gelassen, obwohl damals vor 15, 16 Jahren die Tierärzte bei einem Junghund eher fragten wann und nicht ob er oder sie kastriert werden sollte.

    Aber ganz ehrlich - bei eurer Konstellation würde ich auch die Hündin zum nächsten passenden Zeitpunkt kastrieren lassen und zwar ohne schlechtes Gewissen. Eine eingehende Beratung und Aufklärung über die Risiken speziell für deine Hündin natürlich vorausgesetzt.

    Man muß ja immer das Gesamtbild von Hunden, Menschen und Lebensumfeld sehen.

    Dei Idealgröße von Leckerlis fürs Klickern wird bei einer "Clickerpäpstin" mit halber Erbsengröße angegeben - für einen mittelgroßen Hund wohlgemerkt.

    Also so winzig, daß man es gerade noch handhaben kann. So passen 50 Leckerlis locker in die hohle Hand.

    Viel kleiner als halbe Erbsengröße können sie aus demselben Grund auch für einen Zwerghund nicht sein, sonst wird es zu fummelig.

    Aber meist neigt man doch dazu, die Bröckchen zu groß zu wählen.

    Beim Clickern sollte man aber immer daran denken, daß ein Leckerchen vor allem eine ganz kurze, knappe Information für den Hund sein soll: recht so! Nicht zum Sattfüttern.

    Für ganz große und bedeutende Einzelleistungen gibt es dann noch den Jackpot, der darf dann als Superbelohnung üppiger sein.

    Gerade wenn du eine bestimmte, relativ komplexe Übung als eigentliches Ziel hast, lohnt es sich, anfangs erst mal einige sehr viel einfachere Tricks mit dem Klicker einzuüben.

    Zum einen hast du dann sehr viel weniger Erwartungsdruck an dich und an den Hund. Zum anderen müßt ihr beide euch auch erstmal mit dem Klicker eingrooven, was die ganze Handhabung betrifft , zB wohin mit der Schüssel, wann welche Hand usw. Dein Hund muß auch erstmal lernen, daß er sich auf andere Dinge als die Klicker/Leckerchenhand konzentrieren muß, um zum Erfolg zu kommen.

    Man geht sehr viel lockerer an die Übung heran, wenn es im Grunde egal ist , ob es am Ende klappt oder nicht.

    Als einfache Übungen bieten sich zB der Handtouch an, oder Pfötchengeben oder mit den Vorderpfoten auf eine umgedrehte Schüssel zu steigen.

    3 Tage zum Konditionieren? Ein halbwegs intelligenter Hund - also 99,99 % aller Hunde - rafft das Prinzip doch in 3 Minuten... :D

    ich muß immer lachen, wenn ich in Anleitungen zum Clickern solche Zahlen lese...

    aber zu zu deinem Problem.

    ich vermute, der Knackpunkt liegt in "wenn ich etwas anderes erwarte".

    Was genau erwartest du denn in so einem Moment? Und wie soll der Hund das erraten? Da er es nicht weiß, wiederholt er einfach ein Verhalten, das ihm früher Erfolg gebracht hat.

    Damit er etwas anderes tut, braucht er eine Anregung von dir. Nicht einfach nur dastehen und abwarten, daß der Hund etwas tut, und umgekehrt wartet der Hund, daß du endlich was tust.

    Ich würde als nächsten Klickertrick einfach mal den Handtouch in Angriff nehmen. Klicker in die eine Hand, am besten hinter den Rücken, damit der Hund sich nicht darauf fixiert. Die andere führst du ihm flach schnell flach vor die Nase. Er wird bestimmt wenigstens eine kurze Annäherungsbewegung an deine Hand machen - es könnte ja ein Leckerchen drin sein. Diese kleine Bewegung klickst du und gibst ein Leckerchen.

    Das ganze wiederholst du, wobei deine flache Hand aus verschiedenen Richtungen kommt: von lnks, von rechts, über pder unter Schnauzenhöhe, und jedesmal bekommt der Hund Klick und Belohnung, wenn er mit der Nase an deine Hand tippt. Sobald der Hund das Prinzip begriffen hat, etwas weiter entfernt gehalten wird, so daß er den Hals auch mal strecken und in verschiedene Richtungen wenden muß.

    Als nächste Steigerung kannst du einen Schritt vorwärts verlangen oder deine Hand so hoch halten, daß er mit den Vorderpfoten hochhüpfen muß, um sie zu erreichen. Und dann ist es auch schon Zeit, das Hörzeichen "Touch" einzuführen.

    Der Handtouch ist nicht nur sehr leicht zu lernen, er wird dir auch ein ganzes Hundeleben lang ein nützliches Werkzeug sein, wenn du deinen Hund präzise positionieren willst, sei es im Alltag oder beim Lernen weiterer Übungen.

    Ich habe auch schon überlegt, mal ne Dose mit Steinen gefüllt mitzunehmen und damit zu rascheln, da hab ich allerdings Angst, das meine doch sehr ängstliche Daisy das negativ beeinträchtigt 😢

    Du müßtest die Rappeldose vorher schönfüttern, so daß Daisy das Geräusch mit Superleckerli verknüpft und sich freut und nur der andere Hund erschreckt.