Beiträge von dagmarjung

    Beide Aussagan sind falsch.

    -Kleines Gedankenexperiment: Wenn du selbst richtig Angst hast und jemand bietet dir ein Stück Kuchen an, wirst du dann durch das Essen des Kuchens noch ängstlicher?

    Wahrscheinlicher ist doch, daß du den Kuchen ganz ablehnst oder höchstens, um den Geber nicht zu beleidigen, wenige Bissen hinunterzwingst, die dir dann wie Pappe schmecken. Deine Angst bleibt, wie sie war - oder vielleicht trägt die Ablenkung zur Beruhigung bei. Das wäre dann der eigentlich gewünschte positive Effekt. Funktioniert aber nur, wenn die Angst nicht zu groß ist.

    Durch Belohnung kann man Angst also nicht verstärken. Wohl aber ungewollt durch eigene Angst und Anspannung. Denn der Hund hat feine Antennen für die Stimmung seines Menschen.

    Ob und in welcher Situation es sinnvoll ist, den Hund auf den Arm zu nehmen, ist von vielen Umständen abhängig. Es ist aber oft sehr wirksam, wenn der Hund es kennt und verinnerlicht hat, daß er oben sicher ist.

    Wenn du den agressiven Hund melden willst, dann tu das getrennt.

    Das Strafgeld würde ich aber ohne jeden Kommentar zahlen.

    Es gibt Gemeinden, in denen eine Befreiung von der Leinenpflicht möglich ist, wenn man eine bestandene Gehorsamsprüfung mit dem Hund nachweist, zB einen Hundeführerschein oder die Begleithundeprüfung. Du könntest dich mal erkundigen, ob das in deiner Gemeinde möglich ist, offensiv Werbung wird dafür nämlich nicht gemacht.

    Aber Liegewiesen dürfen Hunde gar nicht betreten, weder mit noch ohne Leine.

    Für den Hinweis bin ich mega dankbar, kenne dieses "plötzlicher Krampf bei Bauchweh" nur von Gigi und das ist zumindest echt anders, bei Winky WIRKT es schon anders so, aber du hast nicht zufällig ein Video? Und habt ihr das im Ultraschall dann festgestellt?

    Ich habe kein Video. Der Haustierarzt hat es dann festgestellt, entweder per Ultraschall oder durch Röntgen, das weiß ich nicht mehr. Cara bekam dann ein Medikament dagegen.

    Jedenfalls war keine spezielle Diagnostik einer Tierklinik nötig für die Diagnose.

    Die Hündin von der Straße hatte in ihrem früheren Leben ja schon gelernt, sich draußen zu versäubern. Ihr war vermutlich eher das Konzept "drinnen/Haus" fremd.

    Bei der Chihündin ist es genau umgekehrt. Sie hat ihr ganzes Leben lang verinnerlicht, daß man sich drinnen löst.

    Wenn ihr Glück habt, ist sie vor allem auf die Welpenunterlagen als Untergrund geprägt, die man dann schrittweise nach draußen verlagern könnte. . Wenn ihr Pech habt, allgemein auf drinnen + irgendwas Weiches. :ka:

    Dazu kommt, wie oben schon gesagt wurde, daß sie gewohnt ist, sich jederzeit und ohne Warten versäubern zu können, was nachts oder wenn ihr mal abwesend oder nicht aufmerksam seid vermutlich zu Unfällen führen wird.

    Ich glaube, ohne Glaskugel kann man da keine Prognose abgeben, außer daß es schwierig wird und daß es keine Garantie auf Erfolg geben kann.

    Das würde ich erstmal mit dem Mann besprechen, wo seine Grenzen sind.

    Cara hatte gelegentlich schlimme krampfartige Anfälle durch starke Bauchschmerzen. Diese Anfälle begannen heftig, klangen aber rasch wieder ab und danach war alles gut.

    Als Ursache stellte sich Grieß in der Gallenblase heraus, der wohl ab und zu in die "Zuleitung" geriet und dort diese Anfälle hervorrief.

    Wurde darauf kontrolliert?

    Man darf nicht vergessen, daß im Welpenalter eine Prägung stattfindet auf den passenden Untergrund zum Lösen. Das ist also kein Kommandolernen wie Sitz oder Platz sondern sitzt tiefer.

    Besonders wenn die Hündin tatsächlich die Alternative sich draußen zu lösen bisher noch nie angenommen hat, wird das eine schwere Aufgabe.

    Wie schlimm wäre es für deinen Mann, wenn die Stubenreinheit tatsächlich nie verläßlich klappen würde? Wieviel inneren Druck würde das für dich bedeuten?

    Ich komme noch mal aus das Stichwort Tumordiagnostik zurück, weil die Frage noch nicht beantwortet wurde.

    Mein Tierarzt, dem ich sehr vertraue, hat mich mit Cara dafür extra in eine Tierklinik geschickt, weil dort bildgebende Geräte zur Verfügung stehen, über die eine Hausarztpraxis in der Regel nicht verfügt.

    Tumoren können auf Organe drücken bzw diese beschädigen, so daß es zu Fehlfunktionen dieser Organe kommt, zum Beispiel auch zu Stoffwechselstörungen. Das gehört gerade bei einem älteren Hund mit abgeklärt.

    Dazu muß man wissen, das Hüteverhalten hat seinen genetischen Ursprung im Jagdverhalten. Wölfe treiben sich gegenseitig das Wild auf ganz ähnliche Weise zu wie Border Collies die Schafe oder andere Tiere auf den Hirten zutreiben.

    Hüteverhalten ist also ein Teil des Jagdverhaltens, nur beim Border Collie züchterisch übertrieben. Dafür fällt das Töten der Beute weg.

    Jagdverhalten ist immer selbstbelohnend. Das weiß jeder, dem sein Hund schon mal hinter einem Reh oder Hasen abgedüst ist: dazu braucht man den Hund nicht ermuntern, das macht der ganz von selbst, weil es ihm Spaß macht. Und abrufen läßt er sich dann in den allermeisten Fällen nicht, weil er im Jagdrausch ist und die Rufe oder Pfiffe ausblendet.

    Wenn ein Border Collie in den Weiten Schottlands weit entfernt von seinem Herrn arbeitet, dann macht ihm das auch Spaß, weil es selbstbelohnendes Jagdverhalten ist.

    Trotzdem muß er sich per Pfiff von seinem Herrn Anweisungen geben lassen. Er ist also trotz "Jagdrausch" fein lenkbar. Das kommt daher, weil lenkbare, sehr auf den Menschen bezogene Hunde in der Zucht gefördert wurden.