Beiträge von dagmarjung

    "Das Alter" an sich ist keine Krankheit.

    Aber es begünstigt natürlich Krankheiten. Die müssen aber behandelt werden genau wie beim jüngeren Hund. Oder wenn das nicht möglich ist, muß man die Entscheidung treffen, den Hund einzuschäfern, wenn er zu sehr leidet.

    Ich schwöre auch auf meinen Haustierarzt. Der zögert aber nicht, mich an Spezialisten weiterzureichen wenn nötig. Ich war schon beim Kardiologen, bei einer auf Augenheilkunde spezialisierten TÄ oder in einer Tierklinik, je nach Anlass. Spezialisten haben andere und mehr diagnostische Möglichkeiten und die Geräte dazu. Das kann eine Hausarztpraxis nicht alles abdecken.

    Dein Hund leidet und du brauchst eine Diagnose.

    Ich denke/vermute mal, dass es beim Pudel aufgrund der Lust an Zusammenarbeit mit dem Menschen weniger ein riesiges Problem darstellen sollte, da gegen einzuwirken?

    Das sehe ich auch so. Besonders, wenn man das Thema von Anfang an mit im Auge hat und sich bewußt ist, daß unter der Lockenfrisur ein echter Hund mit hundlichen Interessen steckt.

    Zwischen dem Pudel und einem Jagdgebrauchshund wie dem Deutschen Jagdterrier liegen auch Welten.

    Also ohne - leider - die Rasse zu kennen - ich würde rein von der Abstammung her: Terrier x Windhund - auch beim Bedlington Terrier auf jeden Fall mit Jagdtrieb rechnen.

    Beim Pudel kann der Jagdtrieb sehr unterschiedlich ausgeprägt sein. Grundsätzlich rechne ich bei jedem Durchschnittshund erstmal mit Jagdtrieb, das gehört halt bis zum Beweis des Gegenteils bei den allermeisten Hunden dazu.

    Bei den als niedlich empfundenen Begleithunden rechnen aber so manche Besitzer in keiner Weise damit, daß ihr süßer Schatz solche Triebe entwickeln könnte und sind dann entsprechend überrascht und überfordert.

    Hat mich schon bei der BH gestört, ging zwar - aber ich fand und finde es einfach total doof, diese Situationen so zu lösen.

    In diesem Punkt bin ich ganz bei dir. Das ist einfach so ein altbackener Rest bei diversen Gehorsamsprüfungen und hat seinen Ursprung in der ehemaligen Polizeihundeausbildung, denn da mußte die Waffenhand frei bleiben. Für uns heute wohl kaum von Bedeutung.

    Sinnvoll für den zivilen Alltag ist nur der flüssige Seitenwechsel je nach Situation, der Hund immer von allen Gefahren abgewandt. So sollte es geübt und geprüft werden.

    Lieber TE, wenn du eine Frage ans Forum stellst, dann ist es wichtig, daß du die Lebensumstände möglichst vollständig schilderst. Wir kennen euch ja nicht und haben nur das vor Augen, was du beschreibst. Bisher dachten wir also, daß ihr 2 Hunde habt. Jetzt sprichst du auf einmal von 15 weiteren, die - ich kann hier nur raten - vermutlich nicht direkt mit im Haus leben, aber doch mit euch zusammen auf dem Grundstück? Ständig oder nur gelegentlich?

    Das ändert das Bild schon um einiges. Statt von 2 Hunden sprechen wir jetzt von einer großen Gruppe von 17.