Beiträge von Getier

    Natürlich muss auch ein Anfänger Erfolg haben, aber der ist doch nichts wert, wenn er einem geschenkt wird. Dafür muss man eben auch arbeiten.

    Na ja. Geschenkt? Die meisten Otto-Normal-Hundehalter sind doch froh, wenn sie erstmal die BH gebacken bekommen - auch das ist doch Arbeit. Und ich finde, es ist nichts dabei, diese dann vielleicht auch eher anzuerkennen. Es hat eben nicht jeder sofort diesen langen Atem, oft stellt sich der Ehrgeiz auch mit den ersten Erfolgen ein.

    Eine Variante die mir deutlich besser gefällt, als breite Masse mit runtergeschraubtem Niveau.

    Zum Ringsport schiele ich auch ganz gern, vorallem im Bezug auf die Leistungsüberprüfung. Allerdings muss man auch sagen, dass es sehr schwer ist in Deutschland bspw. Mondio zu trainieren.

    Ich kann mich an eine Annonce bei Frabo erinnern, wo Jemand aus NRW eine Trainingsgruppe aufbauen wollte - ob was draus geworden ist? Keine Ahnung. Wenn ja, war es sicher nicht einfach.

    Grundsätzlich müsste es doch gar kein "entweder oder" geben. Rosa-Plüsch-Prüfungen für die breite Masse und für die, die eben Zuchthund oder Ähnliches haben wollen, höhere Anforderungen. Es sind doch mittlerweile auch viele andere Hunde in den OGs am trainieren und nicht jeder kann sich gleich einen weiteren Hund holen, nur weil er Spaß am Sport gefunden hat.

    MEHR fordern kann man von den Leuten immer noch, aber man muss ja klein anfangen...

    Ich denke man will mit der Änderung mehr Sportler aus dem "mal probieren" Sektor anlocken.

    Das, denke ich, würde dem Sport eigentlich gut tun - unabhängig vom Selektionsgedanken. "Mal probieren Leute" finden so vielleicht Gefallen am Sport und wenn die Prüfungen für den Anfang "einfach" sind, ist das ja an sich nicht schlimm, wirkt eben motivierend. Vielleicht kommt man so auch eher vom "scharfer Hund"-Image weg...

    Aber natürlich sollte "1x Fuß, 3x Sitz und 1x Bellen" keine Prüfung zur Zuchtselektion sein. Aber ob die jetzige IPO1 besser zur Zuchtselektion geeignet ist? ;)

    Mich persönlich beschleicht einfach das Gefühl, dass man die Einstiegsstufen im IPO mit aller Macht in die Fun Ecke drängen möchte.

    Was meinst du mit "in die Fun-Ecke drängen"?

    Ich persönlich mag ja "Einsteigerprüfungen" - dass solche Prüfungen dann aber nicht für die Zuchtzulassung taugen, ist klar...

    Hallo,

    erstmal: Dein Hund ist 12 Wochen alt. Drei Monate!!! Du kannst froh sein, dass er überhaupt schon bis sieben Uhr durchschläft und nahezu stubenrein ist. Dafür brauchen andere Hunde oft sehr viel mehr Zeit.

    Welpen haben kurze Schlaf- und Wachphasen, kein Wunder also, dass der Knirps gegen sieben Uhr wach wird und sich beschäftigt - dass dir das nicht immer gefällt, ist auch normal. ;)

    Mit zunehmenden Alter, wird er auch länger schlafen können und/oder sich ruhig verhalten, weil er weiß, dass sowieso nichts passiert. Ich würde es also machen wie du bisher: eine erlaubte Alternative anbieten, weiterschlafen. Und ja, gefährliche oder wichtige Dinge würde ich für die Zeit, wo du nicht aufpassen kannst/willst wegräumen.

    Gib dem Knirps Zeit. Er ist doch erst drei Wochen bei dir!

    Schimpfen oder Wasserspritze halte ich hier für völlig überzogen.

    ich schicke noch den Entlebucher ins rennen. Kenne allerdings nur einen Rüden, der ist aber für alles zu haben. Mir persönlich gefallen sie optisch gut.

    Vielleicht kenne ich nur die falschen Entlebucher, aber ALLE waren sehr mit Vorsicht zu genießen und alles andere als "clownig". Die haben auch mal gern zugelangt, wenn ihnen was nicht gepasst hat. Kooperativ? Na ja... :ugly:

    Wie siehts denn mit dem Tibet Terrier aus?

    Bin wirklich sehr hin und her gerissen. Wie unterscheiden sie sich denn vom Mali (leider die einzigen Belgier die ich persönlich kenne)?

    Kommt drauf an, WAS für einen Tervueren oder Groenendael du willst - es gibt einige Linie, die quasi erst vor kurzem den Malinois entsprungen sind (in Malinoiswürfen fallen immer mal Tervueren) und auf Leistung gezüchtet werden. Diese Hunde unterscheiden sich nur durchs Fell von ihren kurzhaarigen Verwandten. Diese Hunde sind aber relativ selten, wobei sie in letzter Zeit einen Aufschwung erleben.

    In Deutschland gibt es aber viel viel mehr "Fellbomben", Hunde die auf Schönheit (und vielleicht noch auf Familientauglichkeit) gezüchtet werden. Diese Hunde sind sehr viel weniger triebig, noch einen Ticken sensibler, ziemlich "kuschig", bis hin zur Ängstlichkeit. Aber auch leichter zufrieden zustellen als ein Mali. Muss man mögen.

    Ich finde ja, Labrador oder Golden Retriever hören sich passend an. Da gibt es ja auch alles drunter, vom eher ruhigen Hund über den Dummy-Spezialist bis zum Field-Trialer...

    Außerdem ist auch bekannt das bei Hunden die roh ernährt werden und mit denen gezüchtet wird
    erst nach 2-3 Generationen die ganzen Krankheiten durch Fehlernährung weggehen.

    Oh, das interessiert mich! Wie wurde die Fehlernährung festgestellt und wie die Wirkung des rohen Futters - und vor allem, wo kann ich das nachlesen? Und um welche Krankheiten handelte es sich?

    Hier gibt's übrigens das, wonach mir gerade der Sinn ist. ;-)

    Öhm, ich habe doch nie das Gegenteil behauptet? Ich kenne auch nur Canicrosser, die ihre Hunde halt als Familienhunde mit Hobby halten - und da wird sicher keiner ausgemustert...