Beiträge von Getier

    Bei einer zügigen, ruhigen Abnahme ohne solch exzessive Gewalteinwirkungen hat der Vogel wesentlich höhere Überlebenschancen. Und genau das würde ich empfehlen.

    Tja, nur war die zügige, ruhige Abnahme ohne solche Gewalteinwirkung nicht möglich. Der Vogel hat scheinbar - durch das viel gelobte weiche Maul - ganz schön lange gepiepst = gelitten!

    Ich weine wirklich nicht jeder Feldmaus hinterher, die mein Hund/eine Katze versehentlich abgreift - allerdings ist die dann in 0,03 Sekunden tot und muss nicht noch den gesamten Heimweg Todesangst und Schmerz erleben.

    Ein direktes, schnelles und konsequentes Handeln hätte dem Vogel vielleicht einiges an Leid erspart.

    Meine Hündin hat ein konfliktfreies, schönes "Aus" übrigens auch dann noch gelernt, nachdem wir in einer ähnlichen Situation waren. Da konnte ich mich zwischen Darmverschluss und Luft nehmen entscheiden. Aber ist auch kein Jagdhund. ;)

    Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Aggressionen seitens des Halters in der beschriebenen Situation absolut nicht nachhaltig sind.

    Es ist nur eine Erste-Hilfe-Maßnahme und kein "Training"!

    Auch wenn mein Hund ein Ressourcenproblem hat, würde ich das nicht über erwürgen zu lösen versuchen.

    Das Problem, das grundsätzliche, kann und soll man auch DANACH angehen.

    Klingt nicht als hättet ihr mal einen Hund gehabt der wirklich zu macht...da hatte ich leider auch mit Griff in die Leftzen keine Chance...da habe ich einmal (als er eine kleine Hündin am Hals gepackt hatte), einen Fangzahn DURCH die Leftze gedrückt und es hat den null gejuckt...der war da wirklich Hardcore

    Wie trennst du denn zwei Hunde, die sich ineinander verbissen haben? Die machen auch "wirklich zu". ;)

    Wenn dem Hund die Luft ausgeht, öffnet er das Maul... wobei das schon ne ziemlich drastische Maßnahme ist mMn und ich da schauen würde, wie viel der Vogel davon noch hat. :ka:

    Ich mache, worauf ich gerade Lust habe - trenne auch nicht total zwischen Arbeit und Alltag. Ich habe keine Sportambitionen (mehr) und das gelernte in der Unterordnung vereinfacht mir den Alltag. Manchmal laufe ich erst ne Stunde durch die Pampa, bis mir einfällt, dass ne Runde Unterordnung cool wäre... manchmal übe ich unterwegs an einer belebten Haltestelle und häufig latschen wir einfach von A nach B.

    Wenn ich wirklich "nur" arbeiten möchte mit Frau Hund, erkennt sie das (kleines Ritual) - und mit einem Auflösungskommando ist die Arbeit auch schnell wieder beendet.

    Ich sehe daher die Verantwortung ganz klar beim Verein und den Züchtern, denn das sind die (angeblich) Sachverständigen, in deren Verantwortungsbereich zugelassene Verpaarungen fallen.

    Eigentlich dürfte das doch in den Bereich des Tierschutzgesetzes fallen und somit Sache der Exekutive/Amtsveterinär sein. Qualzuchten sind verboten.
    Klar, kann der Verein einen Züchter ausschließen oder einen Hund nicht zur Zucht zu lassen. Dann wird eben ohne Verein gezüchtet.