Bei einer zügigen, ruhigen Abnahme ohne solch exzessive Gewalteinwirkungen hat der Vogel wesentlich höhere Überlebenschancen. Und genau das würde ich empfehlen.
Tja, nur war die zügige, ruhige Abnahme ohne solche Gewalteinwirkung nicht möglich. Der Vogel hat scheinbar - durch das viel gelobte weiche Maul - ganz schön lange gepiepst = gelitten!
Ich weine wirklich nicht jeder Feldmaus hinterher, die mein Hund/eine Katze versehentlich abgreift - allerdings ist die dann in 0,03 Sekunden tot und muss nicht noch den gesamten Heimweg Todesangst und Schmerz erleben.
Ein direktes, schnelles und konsequentes Handeln hätte dem Vogel vielleicht einiges an Leid erspart.
Meine Hündin hat ein konfliktfreies, schönes "Aus" übrigens auch dann noch gelernt, nachdem wir in einer ähnlichen Situation waren. Da konnte ich mich zwischen Darmverschluss und Luft nehmen entscheiden. Aber ist auch kein Jagdhund. ![]()
Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass Aggressionen seitens des Halters in der beschriebenen Situation absolut nicht nachhaltig sind.
Es ist nur eine Erste-Hilfe-Maßnahme und kein "Training"!
Auch wenn mein Hund ein Ressourcenproblem hat, würde ich das nicht über erwürgen zu lösen versuchen.
Das Problem, das grundsätzliche, kann und soll man auch DANACH angehen.