Auf jeden Fall hätte ich mich auf keine Eskalation eingelassen oder dem Hund durch Schütteln Schmerzen bzw. Erstickungsnot durch Abwürgen zugefügt.
Ressourcenverteidigung ist offensive Aggression. Wenn der Hund für die Zukunft lernt, dass er nicht nur seine Beute, sondern auch noch seine körperliche Unversehrtheit beschützen muss, kommt defensive Aggression dazu.
Und Hunde, die an Ressourcen beide Facetten des Aggressionsverhaltens zeigen, reagieren in der Regel noch wesentlich heftiger. Damit kann man sich je nach Hundetyp eine riesengroße Baustelle basteln.
Einige sollten einfach froh sein, dass sie solche Lämmchen als Hunde haben...
"Für die Zukunft lernt" ... für die Zukunft hat man doch massig Zeit, 1. ein sauberes "Aus" einzuüben und 2., falls überhaupt nötig, das "Gelernte" dieser Notfall-Maßnahmen vergessen zu machen/Aggressionen jeder Art abzubauen bzw. ihnen entgegenzuwirken. Das sollte nie das erste Mittel der Wahl sein, schon klar.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier irgendjemand besonders erstrebenswert findet seinen Hund anzupampen, zu Schütteln oder zu würgen. Ich gehe schwer davon aus, dass wir alle Hunde haben, weil wir Hunde mögen. Ergo verstehe ich dieses "paah, das geht auch nur, weil ihr so nette Hunde habt, ihr seid sooo doof!" nicht!
Mich interessiert aber auch, was du in diesem konkreten Fall getan hättest: Hund tötet Piepmatz nicht, schleppt ihn mit nach Hause, Hund kennt kein "Aus", macht dementsprechend auch kein "Aus", Piepmatz lebt immer noch ... warten, bis er kaputt gespielt wurde? Ernsthaft?