Es ist schon richtig, dass du dem Hund auf seine Umwelt prägen sollst. Alles, was später mal wichtig für dich ist (z. B. Bus fahren, Auto fahren, über einen Markt gehen, usw. - wie du dir das Leben mit Hund eben vorstellst), würde ich dem Knirps zeigen. Vielleicht fragst (bei Lehrern/Betreuern oder Eltern) du auch mal, ob eine Gruppe von Kindern aus der nächsten Grundschule oder Jugendfreizeitstätte oÄ. ein paar Leckerlies verteilen will/darf.
Aktuell sind ja überall Weihnachtsmärkte - da würde ich NICHT zu den Stoßzeiten hingehen, sondern früh am Morgen, wenn noch nix los ist und/oder noch aufgebaut wird. Und, wenn der Markt groß ist, auch nicht unbedingt mitten rein, sondern am Rand. Einfach ein paar Menschen und Stände angucken.
Dafür solltest du dir gezielt Zeit nehmen, ohne Mann und Kinder oder andere Verpflichtungen. Solche "Besuche" von aufregenden Plätzen sollten auch nie lange dauern (also max. ein paar Minuten), da die Knirpse schnell überfordert sind.
Setz dich am besten irgendwo ruhig hin und lass ihn schauen, dann gehst du mal ein paar Schritte und lässt ihn wieder gucken. Wenn er sich irgendwo vor ängstigt, geh hin und zeig es ihm - zwing ihn zu nix, sondern lock ihn ran und ermutige den Knirps. Auch so, wenn er was interessant findet und es nicht gefährlich ist - lass ihn gucken und belohne seinen Mut.
Aber solche Ausflüge, musst du nicht täglich machen. Zu viel ist schädlicher, als zu wenig. Ein wesensfester Hund lässt sich auch von neuen Dingen nicht so schnell aus der Fassung bringen, ein Hund der schon früh überfordert wurde, schon - wenn man Pech hat. "Immer zur gleichen Wiese" geht man, damit der Welpe sich sicher fühlt, um sein Geschäft zu verrichten und nicht so stark abgelenkt ist. Welpen vergessen dann nämlich häufig das wichtigste. 
Werdet ihr in eine Welpenstunde gehen?