Beiträge von Getier

    Lies Dir einfach die 166 Seiten noch einmal durch - Du wirst die Antwort finden.

    Ich bin jetzt hier raus! Wiederholung wie im Fernsehen - langweilig!

    Glaubst du ernsthaft, ich lese mir jetzt 166 Seiten durch?

    Hier wird seit 166 Seiten NUR gegengeredet, das ist langweilig - aber einfach!

    Viel interessanter finde ich es, wie man aus der Idee "Doodle" was sinnvolles basteln könnte. Und das könnte man, denn sooo viele Hunderassen, die wirklich als Begleithunde gezüchtet werden gibt es dann auch nicht; und damit meine ich nicht die ganzen armen Socken, die nicht Fisch und nicht Fleisch sind und/oder wo ungenutztes Potential auf der Couch versauert. Theoretisch gibt es genug Hunderassen, praktisch aber scheinbar nicht. :ka:

    Und was daran das Problem ist, so lange niemand zu schaden kommt, das verstehe ich nicht. Da gibt es wirklich andere Probleme in der Hundeszene.

    Wer bitte hat davon gesprochen, dass dieser Verein sich dem VDH anschließen soll?

    Einen VEREIN, einen ganz einfachen Verein, ohne irgendwelche "Obermächte" kriegt man auf die Beine gestellt, wenn man das möchte. Auch dort kann man sich organisieren.

    Dann mach das und setze Dich gegen die "Großen" durch und in 50 Jahren reden wird dann noch einmal über das Gedoodel.

    Wieso sprichst du jetzt von "durchsetzen"? Wenn ich meinen 1. Deutschen Doodle Club eröffne, zusammen mit den wenigen seriösen "Doodlern" dann spiele ich nach meinen Regeln; wenn die FCI dann mal irgendwann Doodle anerkennen will, schön. Aber gegen wen oder was muss ich mich durchsetzen? Es gibt doch, wie hier so schön betont wird, aktuell keinen Verein.

    Was also wäre so schlimm daran, wenn es sich Jemand zur Aufgabe machen würde, diese Hunde seriös und mit Zukunftsperspektive zu züchten? :ugly:

    P.S. ne Ahnentafel könnt ich auch drucken, was wäre sie wert?

    Das dürfte doch jeder individuell sehen. Wir hatten früher einen reinrassigen Foxterrier aus einer sehr bekannten Zucht. Die Papiere lagen ewig im Schrank und waren für meine Oma nicht mehr Wert, als unbedrucktes Papier. :lol: Die konnte damit schlichtweg nichts anfangen.

    Letztendlich ist das nur ein Papier, wo drauf steht, wer die Vorfahren des Hundes sind. Nicht mehr und nicht weniger, da kann geschummelt werden - wie immer, wenn man mit Menschen zu tun hat. Deshalb ist eine "zentrale Stelle", die sich um die Organisation kümmert, wichtig.

    Und bei der Doddelei gibt es kein Verein, kein Zuchtbuch - ja vielleicht selbstgedruckte Ahnentafeln.

    Deshalb steht oben auch "könnte". Aktuell geht das nicht, logisch. Um was zu werden, braucht es ein Zuchziel, somit ein Zuchtbuch und entsprechend nachvollziehbare Papiere. Dann wären es immer noch Mischlinge, aber mit mehr Zukunftsperspektive.

    Dafür braucht es aber erstmal Leute, die so ein Projekt angehen wollen.

    Aus den Ahnen der Rassehunde gezogen und der Rest ist dann als Blankoformular dazwischen geschoben. Kein Zuchtbuch, keine Registrierung und wer garantiert für die Wahrhaftigkeit?

    WENN es eine zentrale Stelle geben würde, die diese Aufgaben übernimmt (wie vielleicht dieser Cockerpoo-Verein, weiß ich nicht), könnte auch ein Mischling solch "Stammbaum" haben und alles was dazu gehört. Da hat die FCI jetzt ja nun kein Monopol drauf.

    Sicher sind die Papiere dann nicht "anerkannt", die Hunderasse ist es ja auch nicht. Macht doch nix. Man kann den Leuten glauben, oder es lassen. Bei FCI Hunnden ist es übrigens ähnlich, die Vergangenheit zeigt, dass es auch heute noch vorkommt, dass falsche Deckrüden eingetragen werden um die Welpen besser zu verkaufen. (Und ja, ich weiß, es gibt vereinzelt auch DNA Tests.)

    Wer garantiert bei den anderen Vereinen für die Wahrhaftigkeit? Bei Kaninchenzüchtern? Taubenzüchtern? Pferden? Und ist es nicht so, dass viele Aussies nur über den ASCA eingetragen werden? Sind das auch alles überteuerte Mischlinge?

    Voraussetzung zum züchten, ergo zum "Züchter sein" ist, dass es ein klares Zuchtziel gibt.

    Wenn das "lockiger, mittelgroßer gesunder Hund mit den positiven Eigenschaften (müssten natürlich näher definiert werden) von Labrador/Cocker/what ever + Pudel" ist - toll! Dann kann man daraufhin züchten.

    "Süße, liebe Wuschel" ist aber kein Zuchtziel. Darunter versteht JEDER etwas Anderes. Mit etwas Glück, passen Mensch und Hund dann trotzdem zusammen - und na ja, man liebt seinen Hund sowieso. Wird also schwer werden, Jemanden zu finden der sagt "nö, so wollte ich ihn nicht haben", zumal dann jeder 2. daher kommt und sagt "liegt bloß an der Erziehung!".

    Was sagt ihr eigentlich zu Elo und Wäller? Was stört euch, was gefällt euch, wie seht ihr die Zukunft dieser Hunde und der Zucht?

    Nix gedoodletes, aber auch "Neu-Kreationen".