Beiträge von Getier

    Balu2016, es ist ja gut, dass du an die Öffentlichkeit gehst und ein Bewusstsein dafür schaffen willst, dass es diese üblen Vermehrer gibt und dass man leicht drauf reinfällt.

    Es ist aber nun mal so, dass JEDER Kauf diese Vermehrer unterstützt. Immer wenn Geld fließt. Egal, aus welchem Motiv du dort kaufst! Auch du hast diese Vermehrer unterstützt. Du hättest keinen Welpen kaufen sollen; aber ja, in so einer Situation sieht man das Thema nicht mehr rein rational, sondern kriegt ein weiches Herz ... "richtig" ist es trotzdem nicht. Deshalb ist es auch nicht gerade klug, noch mehr Mitleid in solche Geschichte zu bringen.

    Am besten wäre es wohl gewesen, du wärst auf der Türschwelle umgedreht und wärst zum nächsten Vetamt gefahren. Dann wären vielleicht alle Hunde dort gerettet.

    So ist es für diesen einen, deinen, Hund, gut ausgegangen - für die nachfolgenden wird es aber nicht so gut ausgehen ...

    Jetzt ist das Kind aber doch schon in den Brunnen gefallen.


    Was hat das Vetamt eigentlich gemacht?

    Hunde lesen lernen. Und erziehen oder managen. Am besten beides in Kombination.

    Dann sind 90% aller Beissatacken vermeidbar.

    Dieses "Hunde lesen lernen" kommt bei den eigenen Hunden auch sehr flott, finde ich. Wenn man auch nur ein bisschen auf seine Hunde achtet und sich die Zeit nimmt zu beobachten. Dann weiß man, wann es kritisch wird und wann man es einfach laufen lassen kann. Deshalb gibt es keine Patentlösung und praktische Tipps sind so schwierig: Jeder Hund, jeder Mensch ist anders und was für den einen DIE Lösung ist, kann den anderen noch mehr hochschaukeln.

    Ich unterbinde Zoff auch im Ansatz. Meine Hündin (35kg) ist ziemlich radikal und der Rüde (7kg) ein ziemliches Großmaul, was ne doofe Kombi ist um die Hunde das selbst austragen zu lassen. :lol:

    Man liest leider immer nur "das unterbinde ich im Ansatz" oder so etwas, aber nicht wie genau man sowas umsetzt.

    Was möchtest du denn genau wissen? Bei mir ist das sehr situationsabhängig. Mal schicke ich einen Hund von mir weg, mal rufe ich einen ran, mal rufe ich ein "PLATZ" in die Runde, mal raunze ich die Hunde nur an... die wissen ziemlich schnell und ziemlich gut, dass sie keinen Stress untereinander anzetteln sollen und reagieren dementsprechend.

    Es spricht ja nichts dagegen, sich einen möglichst passenden Hund zu suchen. Auch als Hundetrainer darf man das. ;)

    Das Problem sehe ich darin, dass der Hund irgendwie alles können soll, man nicht weit fahren will, der Hund eine gewisse Optik und Alter mitbringen soll, usw.

    Wenn du für dich selbst das wichtigste herauskristallisierst und danach den Hund aussuchst, dürftest du mehr Chancen haben, einen Hund zu finden. So viel Zeit ist ja auch nimma.

    Wie gesagt, die RZV haben immer wieder mal ausgewachsene, durchaus auch mal ältere gut erzogene Hunde abzugeben. Da muss man sich eben mal umsehen, durchaus auch breit gefächert.

    Alles in allem, finde ich deine Anforderungen aber schwierig. Du scheinst den perfekten Begleiter zu suchen, ohne viel dafür tun zu wollen. Ich würde mein Auge vor allem auf ein deeskalierendes und sicheres Auftreten des Wunschhundes richten... denn Sozialkompetenz scheint für deinen Alltag enorm wichtig.

    Auch "artgerecht" gehaltene Rinder stoßen Methan aus...wären wir nur ein paar Hunderttausend oder wenige Millionen Menschen auf der Erde, wäre dies sicher eine praktikable Lösung. So aber ändert es am Grundproblem leider wenig (abgesehen davon, dass es für die Tiere selbst natürlich eine erhebliche Verbesserung ihrer Lebensqualität ist, wenn auch nur von kurzfristiger Dauer).

    Artgerecht gehaltene Rinder kannst du aber nicht in der Masse halten, ergo würde viel weniger Methan produziert als aktuell. Natürlich ändert sich etwas an dem "Grundproblem", 1 Kuh stößt halt auch nur 1/10 von 10 Kühen aus... :ka:

    Was hat denn der Weiße Schäferhund mit dem Labradoodle zu tun?

    Beide züchten (bzw. haben) "ohne FCI Papiere" (gezüchtet) einen Hund, für den es keinen Standard gibt bzw. gab. Ganz ohne VDH RZV.

    Heute ist der Weiße Schweizer Schäferhund eine anerkannte Rasse - jede Wette, dass in 25 Jahren auch der Doodle ganz normal unter der FCI gezüchtet wird.