Beiträge von Borderlunde

    Ich denke, hier wäre jeder Tip in der Form "wir haben unseren Hund so und so bewegt/behandelt/trainiert" wirklich fahrlässig. Bei der Schwere der Verletzung dürfte wohl nur die Tierklinik und die Physiotherapeutin dazu was sagen können, einen Therapieplan aufstellen und euch Übungen zeigen, die ihr selber machen könnt (Massagen, TTouch, Feldenkrais, passives Bewegen, Laufübungen usw. usw.)

    Kann er Kot und Urin absetzen - kontrolliert, unkontrolliert - oder muss er entleert werden?
    Hat er noch/schon wieder Gefühl in den Hinterbeinen und/oder Reflexe?

    Drücke euch und Sam die Daumen!

    Ich habe vor ca. 6-8Jahren mal einen IW-Halter auf dem Fahrrad im Wald getroffen - mit einem 11j. Rüden.
    Laut seiner Aussage fuhr er 12-20km fast täglich - mit IW!
    Da ich auch an dieser Rasse interessiert bin, haben wir uns lange unterhalten. Seine Hunde, der 11j. Rüde, die 6j. Hündin (nur wegen Pfotenverletzung nicht dabei) und die 6monatige Nachwuchshündin stammen alle von einem Züchter aus Hamburg (oder Umgebung?). Die Hunde dieses Züchters sind wohl alle am unteren Limitat des Rassestandards, auf Langlebigkeit, Herzgesundheit etc. selektiert, und laufen wohl alle auf der Rennbahn (ob zum Spass oder in richtigen Rennen weiß ich allerdings nicht).

    Zitat

    Das liegt sicher daran, dass hundeerfahrene Leute das Beissen richtig deuten, nämlich als Spielaufforderung.

    Aus der Beschreibung heraus das Beissen als Spielaufforderung zu deuten, finde ich, nun ja...gewagt.
    Es kann das sein, aber auch von Unsicherheit/Angst über territoriales Verhalten (immerhin kann jedesmal jemand in sein "Reich" - Hof/Zimmer) über Ressourcenverteilung bis zum eingeschränkten Sehvermögen etc. etc. eigentlich alles. Und dann noch die Vorgeschichte des Hundes...

    Da hilft wohl nur ein guter Trainer vor Ort

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    Wenn ich Sachen wie das hier lese:

    Füttere deinen Welpen ruhig so wie Du meinst (oder mach 3 BARF-Mahlzeiten und das TroFu als Leckerchen).
    Ich finde es völlig in Ordnung.


    ...wird mir schlecht. Einfach mal so füttern wie jeder es sich denkt, die TÄ freuts wenn ein Junghund mit kaputten Nieren und Skelettveränderungen in die Praxis schneit.

    Es ging um das ja/nein zu 2 BARF- und 1TroFu-Mahlzeit, wie man da auf kaputte Nieren und Knochen kommt, ist mir schleierhaft...

    Ich füttere roh, manchmal auch TroFu (manchmal sogar zusammen |) :pfeif: ).
    Warum sollte 1 TroFu-Mahlzeit die BARF-Vorteile zunichte machen?

    Nachdem Motto, wenn ich 1x täglich was Süsses essen, kann ich mir die 2 Obstportionen am Tag gleich sparen...?
    So ein Quatsch...

    Allgemein finde ich, dass es in der BARF-Gemeinde so viel fundiertes Wissen gibt, aber auch entsetzlich viel Halb-, Möchtegern- und 0-Wissen, da wird nachgeplappert ohne nach zu denken, usw.
    Rohfütterung ist klasse, aber manchmal kann ich nur den Kopf schütteln (z.B. bei Aussagen wie: wenn du barfst kannst du die Herzmedikamente reduzieren/absetzen oder das die Epilepsie geheilt wird.

    Füttere deinen Welpen ruhig so wie Du meinst (oder mach 3 BARF-Mahlzeiten und das TroFu als Leckerchen).
    Ich finde es völlig in Ordnung.

    Ja, ich habe Erfahrung mit Lymphdrüsenkrebs, sowohl bei 2 Hunden als auch bei Menschen...

    Da die Symptome und Auswirkungen sehr, sehr unterschiedlich waren, möchte ich hier nichts dazu sagen, da die damaligen Behandlungen nicht als allgemein gültig gelten können. Der eine Hund war 10 Tage krank, starb 3jährig 5 Tage nach der Diagnose, der Krankheitsverlauf war unglaublich rasant. Bei dem anderen Hund war der Verlauf sehr schleichend, Diagnose mit 14 Jahren, Tod mit 17 Jahren...Der Mensch starb nach einem entsetzlichen, schrecklichen 5jährigen Kampf.

    Ich kann dich verstehen, ich würde auch das Internet nach allen verwertbaren Infos durchsuchen, aber warte auf die Diagnose, so schwer es auch fällt.

    Zitat

    Zum Rest: Ich bin kein TA und ich halte nichts von der Meinung irgendwelcher Laien (hört sich bös an, ich weiß). Bei Pepper meinte so ein Experte auch, ich könne sie nur mit Pansen ernähren und damit die IBD heilen :muede2:


    Dem kann ich mich nur anschliessen.

    Zitat

    Ich hab gerade -wegen etwas anderem- mit einer Dame telefoniert, die viel im TS tätig ist und somit auch schon viel gesehen und erlebt hat.
    Sie sagte:

    1. es ist klar, dass der Durchfall gar nicht weg sein kann, weil das Metromidazol gar nicht auf die Giardien wirkt, es hätte Panacur/Fenbendazol gegeben worden müssen
    2. das Cortison schwächt das Immunsystem und macht das alles nur noch schlimmer (Giardien fressen Hund quasi von innen auf)
    3. Lymphdrüsenkrebs erkennt man normalerweise an geschwollenen Lymphknoten im Halsbereich -> Schluckbeschwerden
    4. geschwollene Lymphdrüsen in der Leistengegend deuten eigentlich doch eher auf infektiöse (gibts das Wort überhaupt?! Ich bin so müde..) Prozesse hin.

    Meinungen dazu??

    1. Metromidazol wird gegen Giardien eingesetzt.

    2. dein Hund hat ja noch PLE-artige Symptome (Mangel an Eiweiß/Albunin), sowie dadurch (?) Wasser im Bauchraum. Das Cortison hilft die "verdickten" Darmwände wieder durchlässig für diese Nährstoffe zu machen.

    3. + 4. So´n Quatsch, eine Pflegehündin von mir ist leider an Lymphdrüsenkrebs gestorben, innerhalb weniger Tage nach den ersten Symptomen, mit dicken Lymphdrüsen in der Leiste...

    Schön, dass Du so schnell einen Termin bekommen hast. :gut:

    Mit der Bluttransfusion war bestimmt eine Blutplasmatransfusion gemeint, das ist "Eiweissfutter pur für den Hund", somit kommt er kurzfristig aus dem Mangelzustand raus und dann wird auch das Wasser im Bauch sehr schnell resorbiert werden. Ist zwar auch "nur" Symptombekämpfung, gibt dem Hund aber auch wieder Kraft und mehr Zeit, bis die Medikamente anschlagen.
    So eine Blutübertragung wird von Hunden normalerweise sehr gut vertragen!

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    Hilft das denn schon gegen das Wasser im Bauch? Der TA sagte das würde dann resorbiert werden. Kann man sagen ab wann das passieren sollte?

    Das Wasser wird ohne Probleme und recht schnell wieder resorbiert, sobald der Dünndarm wieder Aminosäuren aus der Nahrung aufnehmen kann, die Defizite im Körper ausgeglichen werden können. Und das ist der springende Punkt: wie bekomme ich die verdickten Darmwände (auf dem Ultraschall kann man die Verdickungen sehen und messen, wäre u.a. wieder ein Indiz für PLE) wieder schnellstmöglich durchlässig?

    Die Krankeitsverläufe sind von extrem langsam bis hochakut sehr unterschiedlich, da kann man keine zeitliche Prognose abgeben