Genetische Dispositionen lassen sich nicht über Futter beeinflussen.
Ich versuche auch seit Jahren, meinen schwarzen Hund über Salatgabe grün zu färben - klappt einfach nicht ;-)
Genetische Dispositionen lassen sich nicht über Futter beeinflussen.
Ich versuche auch seit Jahren, meinen schwarzen Hund über Salatgabe grün zu färben - klappt einfach nicht ;-)
Such dir andere Labbi-Besitzer - denn häufig sind alle Labbis so "bekloppt" (ist NICHT böse gemeint).
Kennel hat (vernünftig eingesetzt und gewöhnt) sehr viele Vorteile, gerade auch wenn man einen nervösen Hund hat, der nur schwer zur Ruhe kommt (gerade gern auch z. B. bei Terriern, Border usw. zu beobachten). Die Hunde müssen Ruhe lernen und so ist der Kennel optimal. Ebenfalls zur Stubenreinheitserziehung oder in der Anfangszeit beim einüben des Alleinseins.
Wer sagt denn, daß nach diesen Übungsphasen die Tür noch zu sein muß? Niemand, denn häufig liegen die Hunde ganz von allein darin. Bei uns sind die Kenneltüren dann geschlossen, wenn wir Besuch bekommen, der aus welchen Gründen auch immer vor den Hunden "geschützt" werden soll. Z. B. Versicherungsvertreter, Vermieter, kleine Kinder usw. usw. Obendrein haben wir Kennel im Auto, so daß ich bei jedem Wetter das Auto offen lassen kann. WEiterhin sind die Kennel offen. Face hat 2 MOnate bei geschlossenem Kennel geschlafen und das Alleinsein verbracht, danach war hier Tag der offenen Tür angesagt.
Die beiden sind quasi Dauer-Pflegehunde. Barry ist bei mir seit er 12 Monate ist, Bessy seit sie 2 1/2 ist, jeweils aus Notfallsituationen heraus (Mißhandlung bei Barry und bei Bessy Übertüddelung durch ein altes Ehepaar, die dann mit ihr nicht mehr klar kamen). Ich habe aber an anderer Stelle schon öfter über die zwei Chaoten geschrieben. Sie leben auf dem Baumschul-Grundstück meines Nachbarn und sind nicht gerade einfache Kaliber. Aber das gehört hier nicht hin.
Wir haben 2
Barry vom Venner Moor, geb. 12.6.1998, 65 cm und 38 kg und Bessy, Herkunft unbekammt, geb. ca. 1999, 61 cm und 28 kg.
ZitatHaben ihn dann raus gelassen. Wohnen ja auch in einem Mehrfamilienhaus.
Prima - damit hat er das erste Mal bei euch gewonnen und seinen Kopf durchgesetzt!
Klar ist ja wohl, daß die meisten Hunde erstmal NICHT freiwillig in den Kennel oder einen Karton wollen. Sowas muß man üben und nicht einfach denken, man setzt den da rein und dann gehts ihm gut dort drinnen.... Entweder man hält das Geschreie aus (was i. d. R. meist nicht sonderlich lang anhält bei einem Welpen) oder stellt es eben über ein "Lass das" usw. ruhig (böse Stimmlage aber nicht schreien). Und dann eben möglichst viele positive Verknüpfungen mit der Box (Futter, Spielzeug usw.)
In dem Fall hier, daß der Hund testet, würde ich auch entweder den Hund "linken" und vor ihm wach sein oder eben auch einfach durchhalten und ihn motzen lassen. Je nach Möglichkeiten und Nervenpegel
Ich mußte auch direkt an den Spitz denken.
Jaja - die ganzen unerziehbaren Rassen...
Ich denke einfach, daß viele Leute auch resignieren. Bei einigen Hunden ist es einfach schwerer, eine Motivation in den Hund zu bringen, da oft die rassetypischen Verhaltensweisen und Instinkte noch Belohnung genug für die Hunde sind. Das ist sicher das Problem. Klar macht ein Husky in der BH-Ausbildung mindestens 5 Mal so viel Arbeit wie z. B. ein Dt. Schäferhund. Klar sollte ich mir überlegen, ob ich einen Windhund wirklich ins VPG nehmen sollte usw.
Aber: Ein gewisses Mass an Grunderziehung ist einfach für JEDEN Hund möglich. Ich selbst habe einen Husky durch die BH gebracht - schwer, viel Arbeit, aber es ging! Eine Bekannte von mir hat neulich mit ihrer Akbash-Hündin die BH gemacht und startet jetzt auf Agi-Turnieren! Ich habe eine Bekannte, die öfter Pflegestelle für Irland-Hunde macht und meist die Windhunde und Lurcher abkriegt - und bisher fast alle so weit hat erziehen können, daß sie ohne Leine mit ihr durch den Park liefen.
Man muß sich einfach Gedanken machen, wie man den speziellen Hund motiviert bekommt - und das ist den meisten Leuten zu viel Arbeit. Da wird dreimal mit den 0815-Motivationstechniken (Spielzeug und Leckerlie) probiert und das geht nicht und schon ist der Hund unerziehbar.
Für mich also eine Mischung aus Fehlinfos und Faulheit.
Ich habe sogar auf Turnieren schon mehrfach eine Glatthaar-Fox-Züchterin getroffen. Leider weiß ich ihren Namen nicht aber über Nadine (http://www.bordermomo.de) kannst du sicher Infos bekommen, da die zwei befreundet sind. Mail Nadine doch einfach mal an.
Ich würds auch so machen. Such die Konfrontation und übe übe übe.
Übrigens - meine mögen auch keine Labbis und ich für mich habe mir eigentlich genau diese Erkärung ausgesucht. Schon als Mensch finde ich generell Retriever manchmal etwas "anstrengend". Zwar hier auch nicht alle, aber eben viele. Man unterhält sich mit deren Menschen und wird dabei ständig angrempelt (also nicht angesprungen, sondern eher so gaaanz "zufällig" immer angerempelt, damit es Aufmerksamkeit gibt) usw. Und genau das Spielverhalten beobachte ich auch öfter - meist bei Labbis allerdings. Goldies kennen wir eigentlich nur nette, bzw. die Goldies, zu denen wir Kontakt haben, sind ganz anders.