Beiträge von Pebbles

    Ohja- da verstehe ich dich auch sehr gut.

    Als Luzie mit 8 plötzlich an einer Vergiftung starb, fing ich mit meiner Pflegeschäferin an, Agility zu trainieren, da ich keinen eigenen neuen Hund wollte erst, aber auch das Agi ungern aufgeben wollte. Luzie ist im Garten bei meinen Eltern begraben, wo ich dann Slalomtraining mit Bessy machen wollte. Ich habe mir erst nichts dabei gedacht - und dann einen totalen Heulkrampf bekommen, weil mir auf einmal bewußt wurde, daß ich Luzies Lieblingsgerät gerade mit einem anderen Hund trainierte - es kam mir wie Hochverrat vor. Ich machte dennoch weiter. Und das Wunder war wirklich, daß Bessy binnen 2 Übungseinheiten (!!) den Slalom konnte. Im Nachhinein bin ich mir sicher, daß wir einen kleinen schwarzen Schutzengel auf einer Wolke sitzen hatten, der uns geholfen hat, daß ich so schnell wieder auf Turniere gehen konnte. Ich bin sicher, Luzie hat bis heute immer ein waches Auge auf mich.

    Was ich dir damit sagen will: Deine Liebe für deine Püppi bleibt von einem neuen Hund unberührt. Hab kein schlechtes Gewissen ihr gegenüber, wenn ein neuer Freund mit dir durchs Leben geht! Es ist so schön und es ist so viel einfacher, dann auch mit einem Lächeln an deine Püppie zurück zu denken. Als Pebbles dann ca. 6 Monate später doch bei uns einzog, war mir klar, daß der Platz im Herzen für Luzie immer groß und offen sein wird, aber daß dennoch genug Platz auch für einen neuen vierbeinigen Pfotenfreund in meinem Leben da ist.

    Äh - ganz blöde Anmerkung - meine wurden nicht kastriert und haaren auch grad wie die Sau. Vielleicht ist es einfach nur ein blöder Zufall, bzw. eine Koppelung von 2 Ereignissen (normaler Fellwechsel plus Kastration?)

    Ohja - das leidige Thema. Ich hatte vor Jahren auch eine Husky-Maus. Das Schlimmste, was uns je passiert ist, war daß ich sie gut 40 km entfernt im Tierheim abholen durfte. Ich bin 1000 Tode gestorben, in den Tagen in denen sie weg war.

    Sie war sonst ein wirklich toller Hund, wir haben sogar mit Agi angefangen (ich hatte sie erst 4jährig bekommen). Aber sobald die "Freiheit" rief, war sie nicht mehr zu halten. Da konnte ich machen was ich wollte. Wir haben dann auch über eine lange Leine gearbeitet (damals kannte ich das Prinzip Schleppleine nicht und wir haben eine Flexi genommen) und so auch unsere Ruhe gehabt und so auch wirklich entspannte Spaziergänge. Das Laufbedürfnis haben wir versucht, über lange Radfahrten irgendwie ansatzweise auszugleichen.

    Nach der Erfahrung kann ich sagen, daß ich mir nie wieder einen Husky als Familienhund holen würde. Diese Hunde sind eben sehr noch sehr ursprünglich und Mensch bekommt es einfach nur schwer hin, sich interessanter zu machen als jagbares Getrier. Sicher gibt es da Ausnahmen. Ein Freund von mir hat damals zur gleichen Zeit auch 2 Huskies gehabt - die wären nie auf die Idee gekommen, wegzulaufen. Man, was war ich neidisch *g*

    Hallo Anna!

    Eigentlich bezieht sich die Mitgliedschaft nur auf einen einzigen Verein. Im SV z.B. ist es aber so, daß man mit der Mitgliedschaft das Recht hat, nach Rücksprache mit der jeweiligen Ortsgruppe, auf allen Plätzen in Deutschland zu trainieren.

    Ich habe festgestellt, wenn man wirklich nett anfragt, ob man mal mit trainieren darf, ist das i.d.R. überhaupt kein Problem, egal ob man im jeweiligen Verband ist oder nicht.

    Trainiert man dann allerdings regelmäßig, wäre es m.M. nach nur rechtens, auch in den jeweilgen Ortsverein noch zusätzlich einzutreten, da die ja für die Mitgliedschaft dann auch noch mal Geld bekommen und das auch zur Platzpflege usw. benötigen.

    Meine bellen eigentlich von sich aus sehr wenig, was ich auch gefördert habe. Ich hatte vor Pebbles eine FÜRCHTERLICHEN Kläffer, der einen um den Verstand bringen konnte. Beim kleinsten Mäusepups bellte die sich erstmal ne Viertelstunde lang ein. Als Pebbles einzog, habe ich mit ihr direkt daran gearbeitet, daß z.B. nicht gebellt wird, wenn es klingelt. Hat hervorragend funktioniert und Face hat sich das quasi abgeschaut.

    Pebbles ist heute erwachsen und wenn es klingelt, kommt meinst ein ganz kurzes Erregungs-Wuff und gut ist. Beim Spielen sind die beiden allerdings sehr laut, "brüllen" brummen und auch mal bellen gehört dazu, das ist auch absolut ok.

    Zweiter Grund ist, daß wir hier in einer Mietswohnung leben und unsere Obermieter absolute Hundehasser sind. Da muß ich einfach aufpassen, daß wir möglichst wenig auffallen. Auch wenn wir einen super netten und offenen Vermieter haben, so nervts den natürlich auch, wenn da ständig das Telefon geht "die Hunde haben aber wieder und blabla".

    Momentan scheint generell bei den Hündinnen in puncto Läufigkeit vieles durcheinander zu geraten. Ich kenne viele Züchter, die das auf das merkwürdige Winterwetter schieben. Erst wurde ein Großteil der Hündinnen total verfrüht läufig, jetzt aber lassen viele Hündinnen auf einmal eine Läufigkeit aus oder lange auf sich warten.

    Die Umstellung mit der zweiten Hündin kann aber auch durchaus damit zusammenhängen.

    Ne, ich glaube, das würde ich nicht machen.

    Ich würde da eher auf "Langzeit" bauen und zu einem Tierheilpraktiker gehen, der speziell für ihn Mittel zusammenstellen kann, damit seine Abwehrkräfte gestärkt werden und eben speziell etwas für die Ohren tun, evlt. auch über ein speziell für ihn herausgesuchtes Konstitutionsmittel.

    Mit Watte rein ist das Risiko sehr groß, daß sie zu weit rein rutscht, machst du ihn nur noch empfindlicher auf Dauer und äh - also meine hätten die Watte in ca. 0,3 Sekunden wieder raus geschüttelt.

    Uns ist das auch schon passiert mit einem Pflegewelpen und dem Rüden einer Freundin. Da war es eindeutig ein Zeichen von "hey du Zwerg, wag es gar nicht". Der kleine Rüde war ein wirklich "harter Brocken" und meinte, er wäre mindetens ein Elefant von der Stärke her und trat auch so selbstbewußt auf. Ich denke, in dem Fall war es wirklich eine Einordnung.

    Was wieder beweist, Hundeverhalten ist irre vielschichtig. Man muß immer Situationsbezogen urteilen. Ich bin gespannt, was du über deinen Welpen und den Nachbarhund rausfindest.

    Sieht bei uns auch so aus. Sofa und knurren? Das ginge bei mir gar nicht. Da wäre ab sofort das Sofa total tabu.

    Gerade in dem Alter ist dein Hund natürlich eh in einer Testphase / Rüpelphase. Da würde ich jetzt einen klaren Strich ziehen, denn was ihr ihm jetzt durchgehen lasst, daß wird euch später in seinem Leben umso mehr Probleme bereiten.