Beiträge von Pebbles

    EIN Wurm kann sich wirklich mal verirren, mehrere eher weniger. Kotprobe finde ich dann auch nicht mehr wirklich nötig. Ein Breitband-Präparat und dann lieber eine Kotprobe NACH der Wurmkur finde ich da schon eher irgendwie sinniger, um zu schauen, ob man auch alle erwischt hat.

    Wenn du kein Vertrauen in deinen TA hast, dann wechsele. Ist dann wirklich besser.

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    Muß ich jetzt ins Forumsgefängnis? ups lachtot ups

    Dann muß ich mit. Ich bin ja auch nicht viel anders. Geschirre liebe ich (Mist, ist ne teure Sucht mittlerweile *g*), Face schläft im Bett, Pebbles davor, der Zwerg allerdings noch in der Box im Wohnzimmer (kein Platz im SChlafzimmer). Wir barfen, ich rase bei jedem kleinen Furz zum TA, habe Mäntel für die HUnde, ne hom. Hausapotheke usw. Dennoch mache ich eben vieles noch aus der Intuition raus, Shoppy und ich denke halt, du auch. Einfach weil du denkst, daß es besser so ist und nicht weil es im Forum steht (daß man durchs Forum auf die Idee gebracht wird, ist ja auch ok).

    Was ich vielmehr meine ist das Verurteilen aller Leute, die es eben nicht so tun. DAS ist das, was mich so stört. Ich bin auch fast 24 Std. mit meinen Hundne zusammen, aber ich darf doch niemanden verurteilen, der außer Haus arbeiten muß. So meine ich das, verstehst du? Natürlich würde ich den verurteilen, wenn er dann abends auch noch Party machen geht ohne Hund und sich sonst nicht kümmert. Aber ich z.B. habe eine Freundin, die war unter Tags 10 Std. weg, die Hunde konnten per Hundeklappe in den Garten und ins Haus und abends hat sie sich dann, anstatt die Füße hoch zu legen, um die Hunde gekümmert, läuft Agi- und Obedience-Prüfungen, Clickert usw. Wann die Frau mal schlief, war mir ein Rätsel. DAS meine ich eben damit, daß jedes Mensch-Hund-Gespann anders ist, andere Regeln und Ansprüche hat und man einfach mal mehr Toleranz walten lassen sollte.

    Alina: In vielen Bussen usw. macht es keinen Unterschied, ob Halti oder MK, das habe ich mir selbst mal nachgefragt.

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    Aber ist es denn so falsch, Perfektion anzustreben?

    Nein. Aber man muß einsehen, daß nicht alles 100 %ig perfekt sein kann und aufhören, jeden, der eben etwas abweicht absolut und sowieso völlig zu verurteilen und dann noch mit Ansprüchen, die sich z.T. völlig widersprechen. Wie kann ich 100 %ig gegen Kastration sein, mich dann aber aufregen wie das HB-Männchen, wenn ein Unfall passiert?

    Man muß einfach lernen zu akzeptieren, daß jeder Mensch seine ganz ureigenen Lebenssituation hat.

    Auch unser Leben ist nicht perfekt. Nicht alles, was wir uns wünschen, können wir uns jemals erfüllen, aber wir machen möglichst das Beste draus für uns und unsere Familien. Warum kann es bei einem Hund nicht so sein? Warm MUSS es bei einem Hund nach festgelegten Maßstäben laufen und unter diesen ist alles schlecht?

    Wir haben die Boxen daheim "erzieherisch" nur für Welpen. Sie schlafen nachts im Kennel und melden so recht zuverlässig, wenn sie mal müssen. Das erleichtert das Training zur Stubenreinheit ungemein. Obendrein ist es "das Pausenzimmer". Da hier immer alles offen ist und alle so laufen können wie sie wollen, ist es manchmal nötig, das Welpentier zur Ruhe zu zwingen. Dann gehts sie, mit oder ohne Kauknochen in ihre Box und hält Siesta. Ich füttere sie immer in der Box, so findet sie die mittlerweile richtig klasse und geht immer freudig rein. Auch für jedes so reingehen auf Kommando gibts ein Leckerlie.

    Unsere Großen gehen von allein in ihre T-Camps, wie so wollen und wann sie wollen. WEnn ich mal Besuch habe, der Angst vor ihnen hat usw. dann mache ich die Boxen zu.

    Im Auto haben wir IMMER eine Box. Zum einen aus Sicherheitsgründen. Dann kann ich, wenn ich das AUto mal abstelle, die Heckklappe hinten auf machen und Luft rein lassen, ohne daß die HUnde raus können. UND es wird nix zerfressen.

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    Den Satz mit dem "in Watte packen" habe ich jetzt nicht genau verstanden. Kannst Du noch mal erläutern, wie Du das meinst?

    Wie meine ich das genau... Eigentlich so, wie es hier oft geschrieben steht. Alles muß absolut perfekt sein für den Hund, alles andere scheint absolut indiskutabel. Der Hund muß (den menschlichen Ideen entsprechend) absolut perfekt leben. Er muß gebarft werden, darf nie allein sein, muß im Schlafzimmer schlafen, darf nur noch Geschirr tragen, auf keinen Fall ein Stöckchen auch nur schief ansehen, muß mit auf jede Feierlichkeit, darf nie böse angeschaut werden usw. usw. usw.

    Für mich grenzt dieses ganz einfach an ein "in Watte packen". NIE was außerplanmäßiges, alles immer in absolut geregelten Bahnen - und dann wundert man sich, warum der Hund durch dreht, wenn z.B. Besuch kommt.

    Das jetzt nur mal als krasses Beispiel.

    Wenn ich 25 Jahre zurück denke, da war Hundehaltung noch viel unkomplizierter. Sicher befürworte ich nicht, daß es zu der Zeit eben noch Gang und Gebe war, daß man mit gerollter Zeitung erzog - aber: Ich habe auch den Eindruck, daß durch weniger Betüddelei die Hunde auch wesentlich weniger Probleme machten. Ich weiß natürlich, daß bei weitem auch nicht alles Gold war, was da so glänzte und vieles von früher lehne ich abgrundtief ab - aber in welche Richtugn sich HUndehaltung heute entwickelt, sehe ich auch recht kritisch.

    Man hat manchmal den Eindruck, daß Hunde vor lauter krampfhaften Bemühungen der Besitzer, alles aber auch wirklich alles 100 %ig richtig zu machen, gar keine Chance mehr haben, wirklich Hund zu sein... Intuition und Gefühl in der Erziehung und im Leben gehen verloren, es MUSS nach Plan B von Hundeguru XYZ laufen usw.

    Huhu!

    In letzter Zeit fallen mir (nicht nur hier) immer wieder so grundsätzliche Dinge auf, die mir irgendwie quer im Magen liegen.

    Arbeiten mit Hund geht gar nicht, allein lassen, wie schrecklich - auf der anderen Seite wird jemand angepflaumt, der sich momentan eine CT-Untersuchung für seinen Hund nicht leisten kann.

    Kastrieren ist ein NoGo, Tierschutzwidrig usw. - aber wehe, es passiert dann doch mal ein Unfall, auch da wird dann fleissig draufgehauen "warum habt ihr nicht aufgepasst" "wie verantwortungslos"

    Und noch so viele andere Punkte, von der richtigen Leine, über das richtige Futter, Tierarztversorgung usw.

    Wie kann es, daß man da manchmal auf so eine Art Doppelmoral stößt. Eigene Grundsätze werden wir das Fähnlein im Winde gedreht.

    Irgendwie bin ich immer arg verwundert und frage mich auch oft, ob das manchmal übertriebene in Watte packen unserer Hunde nicht auch irgendwie schädlich ist....

    Also ich denke, daß du bei abgelaufener Impfung keine 3jährige Eintragung bekommst. Bei WElpen ist es z.B. auch so, daß sie jetzt 2 mal TW-geimpft werden müßen, danach noch einmal im Jahresturnus und dann erst die 3 Jahre.

    Zu den anderen Impfungen: Die Frage beantworte ich ungern, denn wenn dann doch was passiert heißt es "die hat aber gesagt". ICH werde meine Hunde alle 2 oder 3 Jahre noch impfen lassen mit dem Rest, wenn überhaupt. Wie du das machst, mußt du selbst entscheiden. Es gibt ein sehr gutes Buch von Mo Peichl und auch diese HP http://www.haustierimpung.de ist sehr informativ