Hallo!
Das ist oft das Schicksal von Familienmüttern habe ich den Eindruck. Papa geht arbeiten, die Kinder wollen den Hund, Papa (meistens *gg*) gibt nach, überredet Mama mit 100 Versprechen und spätstens nach 6 Monaten ist Mama für den Hund allein verantwortlich. Von daher zunächst mal auch Hut ab, daß du dich der Verantwortung stellst!
Ich denke das erste Grundproblem, was ihr habt, ist die Rasse deines Hundes. Ich weiß nicht, inwieweit du dich zum Hovawart eingelesen hast, aber diese Hunde haben einen enormen Schutz- und Wachtrieb und sind auch dafür gezüchtet worden. Und genau das tut dein Hund da grade. Er meint, er ist verantwortlich dafür, dich und Haus und Hof zu bewachen.
Ich würde dir DRINGEND raten, diese Problematik vor Ort einem kompetenten Hundetrainer zu zeigen. Ich denke nicht, daß es etwas mit der körperlichen oder geistigen Auslastung des Hundes zu tun hat. Ich denke viel mehr, da schlägt die Rassedisposition durch, die du / ihr in den Griff bekommen mußt. Dein Hund wird ab jetzt (eigentlich schon vorher) ganz feste Regeln und Einordnungen brauchen, du mußt ihm über dein Verhalten ganz klar zeigen, daß du dein Leben allein geregelt bekommst und keinen Beschützer brauchst.
Von daher - such dir wirklich einen Trainer und zwar schnellstens, sonst kann es dir im schlimmsten Fall auch passieren, daß der Hund anfängt, dich früher oder später auch gegen andere FAmilienmitglieder zu verteidigen.