Beiträge von Pebbles

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    Mein Problem ist halt, dass ich generell Probleme mit dem alleine sein habe

    Ohje - solche Dinge übertagen sich schnell unbewußt auf den Hund.

    Bleibt er denn allein im Hausflur, wenn du z.B. kurz allein im Wohnzimmer bist?

    Ich persönlihc trainiere das alleinsein ja gern mit einer Kennel-Box, die finden die kleinen Hunde meist "heimeliger" und kommen dann besser klar, allein zu sein.

    Versuche mal, ihn ein wenig "abzulenken". Kauf ihm z.B. einen Kong und füll den lecker, wenn du raus gehst und üb das am Besten, wenn er eh grade richtig Hunger hat.

    Wenn du erst z.B. nur was lockeres reinschmierst und dann später steigerst ist das erstmal eine gute Beschäftigung. WEnn man z.B. einen Kong mit Rindfleischhack stramm füllt und den dann 24 Std. gut einfriert, ist der Zwerg lange beschäftigt damit. Aber ich würde erstmal z.B. einfach nur mit bisschen Hüttenkäse anfangen oder z.B. mit Dosenfutter. Eben was, was lecker ist, aber auch gut rausgeht, damit kein Frust aufkommt.

    Huhu!

    Glaube mir, mit vernünfitgem Training wirst du all das hinbekommen! Fange shcon jetzt an, sie mal minutenweise allein zu lassen (z.B. wenn du Müll rausbringst) zumindest schon mal allein in einem Raum (wenn du z.B. duscht usw.) Dann wird sie das mit dem Alleinsein wirklich schnell lernen und du kannst stundenweise auch wieder mit deinen Freunden weg. Oder vielleicht hast du die Chance, sie einfach auch mal mitzunehmen usw.

    Das wird alles. Es ist nur am Anfang immer ein wenig viel. Wenn es dich tröstet: Ich glaube, ich bin wirklich erfahren, wenn es um die Übernahme neuer Hunde (egal ob jung oder alt) geht - aber dennoch sind die ersten 4 Wochen meistens sehr anstrengend.

    Wenn ihr euch kennt und langsam eine Beziehung aufbaut, Vertrauen ineinander findet und sie auch etwas Erziehung erfahren hat - dann wird alles leichter.

    Und - spätestens wenn du erstmal in die Hundeschule gehst, Welpenspielstunde, wirst du auch ne Menge neuer Leute kennen lernen, neue Freundschaften knüpfen und vielleicht Dinge tun, die du heute noch für unmöglich hälst.

    Als ich mit 18 meine Luzie bekam, hätte ich NIE gedacht, mal so aktiv Hundesport zu betreiben. Unsere Hunde vorher waren reine Familienhunde. Luzie hat das nicht gereicht. Ich dachte immer, ich wäre für sowas sicherlich zu faul usw. - und heute ist das mein Leben.

    Also BH nur im Verein stimmt. Aber das ist weniger das Problem. Wenn du nicht eh schon in einem Hundeverein, der dem VDH angeschlossen ist, trainierst, kannst zu z.B. in den SV (Verein f. Dt. Schäferhunde) eintreten und brauchst weiter nichts. In vielen Rassehundeverein geht das so, während man im DVG z.B. direkt auch eine Ortsgruppe braucht.

    Papiere braucht der Hund keine - außer seinen gültigen Impfpass. Mehr ist NICHT nötig. Weder für die BH noch fürs Agi (ok, für die Weltmeisterschaft, aber das lassen wir jetzt mal aussen vor *g*).

    Rassenutnerschiede gibt es nicht. Die BH ist schon längere Zeit generell OHNE Schuß. Ok - machst du im SV die BH-Prüfung KANN es dir passieren, daß der dich mit einem andersrassigen nicht ernst nimmt - muß aber nicht sen. Wenn du Agi machen willst, schau doch einfach mal http://www.agility-service.de Dort werden auch BH-Prüfungen angezeigt, die von Agi-Leistungsrichtern abgenommen werden oder einfach mal dort im Forum fragen.

    Prüfung erst mit 15 Monaten stimmt. Üben würde ich wenn möglich immer in dem Verein, der die Prüfung auch anbietet, da der Hund auf fremdem Platz immer abgelenkter ist.

    Und nein, es ist nicht schwierig. Am einfachsten wäre es, wenn du in einen Verein marschierst, der Agility anbietet. Dort vor Ort wird man dir mit allem helfen. Trainieren kannst du auch ohne BH-Prüfung. Der Hund sollte halt älter als 12 Monate sein und möglichst schon auf HD, ED geröngt, damit sicher ist, daß er gesund ist (evtl. noch ein Bild vom Rücken mitmachen, ob der auch ok ist)

    Hallo Nadine!

    Ich finde hier "Ferndiagnose" sehr explosiv und würde euch dringend raten, euch mal jemand fachkundigen ins Haus zu holen, der sich das anseht.

    Im übrigen würde ich das Knurren ans ich nicht verbieten. Knurren ist warnen und wenn du es dauerhaft verbietest, wird der Hund irgendwann ohne Vorwarnung zubeißen. Im übrigen kann es durchaus sein, daß er euren Kleinen zwar am Spielzeug toleriert, aber für nicht so erfahrene Menschen sind oft die Signale, die so ein Hund, der zum Beute verteiden neigt, aussendet, kaum zu erkennen.

    Generell solltet ihr eine strikte räumliche Strukturierung vornehmen. Euer Hund braucht einen Platz, an dem euer Kind NIE etwas "zu suchen" hat. Am besten fern ab von jedem Trubel, fern ab von jedem "Durchgangsverkehr" irgendwo in einer Ecke hinten in einem Raum. Also wirklich eine Rückzugsmöglichkeit. Dort würde ich zur GEfahrenvermeidung den Hund füttern und NUR dort dürfte mein Hund dann fressen. Generell gilt in so einer Situation natürlich, daß nichts fressbares rumliegen darf.

    Dann würde ich anfangen, daß ich den Hund fast ausschließlich nur noch aus der Hand füttere und dort ganz gezielt auch das Kind (soweit verständig genug, ich bin da nicht so der Held im Kinder einschätzen *g*) mit einbinden. Also IHR haltet den Napf und IHR gebt dem Hund aus dem Napf das Futter. Wie gesagt, wenn möglich, sollte euer Kind auch immer mit füttern. Wenn das gut klappt, würde ich es so machen, daß ich die Futterportion behalte, das Napf auf die Erde stelle und Häppchenweise das Futter eingebe. Daß der Hund also nicht das Futter als seins ansieht, sondern daß er ganz gezielt sieht, daß es von euch kommt und eben AUCH von eurem Kind und daß er keinerlei Gefahr läuft, etwas weg genommen zu bekommen.

    Nächste Trainingseinheit wäre, daß ich an der Toleranz des Hundes arbeite, Beute abzugeben. Ob nun Futter oder Spielzeug. Wichtig ist aber: Nicht einfach wegnehmen, sondern biete ihm IMMER was besseres an. Wenn er z.B. einen Kauknochen hat und du möchtest das AUS üben, dann präperiere dich mit Leberwurstbrot, daß du gegen den Kauknochen eintauschen kannst usw. Er muß lernen, daß er IMMER einen Ersatz, wenn nicht sogar noch was besseres zu erwarten hat, wenn er erstmal abgibt.

    Aber wie gesagt, ich würde mir wirklich jemanden ins Haus holen. Euer Hund ist noch lange nicht erwachsen, er wird noch einiges an pubertären Phasen durchlaufen und da ist es m.M. nach ganz wichitg, daß mal wer schaut, wie euer Leben läuft mti dem Zwerg und wo da was falsch läuft - oder eben ob der Hund vielleicht aufzuchtbedingt so ist.

    Ich weiß noch, daß es so einen ähnlichen "Hilfe-Beitrag" hier schon einmal gab. Leider weiß ich nicht mehr, von wem.

    Ich denke wirklich, du bist nicht mit dem Hund an sich überfordert, sondern sicherlich mit Zukunftssorgen vor der Verantwortung, die du tragen mußt. So zumindest ging es mir immer, daß ich oft auf den Hund hinfieberte, dann kurz vorher schon Panik bekam, am liebsten abgesagt hätte und dann hinterher hier saß und dachte "oh gott, hoffentlich wird das alles".

    Und weißt du was? Es wird! Ihr müßt erstmal ein Team werden und dann wirst du schon bald mit lachen an deine ersten Ängste zurück denken.

    Ich habe dazu eine ganz andere Sichtweise. Ich bin absolut nicht der Meinung, daß es ein Rangordnungsgefüge zwischen Mensch und Hund geben kann. Der Mensch wäre IMMER der unterlegene im Sinne des Hundes.

    Ich denke sehr wohl, daß Hunde intelligent genug sind zu unterscheiden, ob sie mit Artgenossen oder mit "andersartigen Lebewesen" zu tun haben. Und da setzt einfach meine Erziehung auch an. Ich sehe Sven und mich eher wie ein Elternpaar für die Mädels. Ich bin nicht ein Führer, der alles bestimmt, ich bin ein Mensch, der anleitet, der beschützt, der Rechte - aber auch Pflichten hat gegenüber den Hunden. Aus all diesen Positionen ergibt sich für mich ein Vertrauensverhältnis in beide Richtungen - viele würden es als "Bindung zwischen Mensch und Hund" betiteln. Wenn dieses Vertrauen da ist, kann ich den Hunden fast alle Freiheiten lassen, solange damit keine anderen Menschen oder Tiere belästigt werden.

    Zum Aufbau dieses Verhältnisses gehört Konsequenz. Der Hund muß die Regeln des Zusammenlebens vom ersten Tag an lernen. Dabei geht es auch nicht um dominieren oder was - sondern schlichtweg darum, daß er merkt, wie weit ist er frei, wie weit muß er sich anpassen. Zeigt man Hunden diese Dinge liebevoll und konsequent vom ersten Tag an, wird es nur wenig Probleme geben, daß diese Dinge hinterfragt werden. So zumindest meine Erfahrung. Z.B. wenn vom ersten Tag an Tabu ist beim Essen zu betteln, wird der Hund das auch sein Leben lang akzeptieren. Steckt dann aber doch jemand dem Hund was zu, kann der Hund einfach nicht wissen, wo hier seine Grenze ist. Man überfordert das Tier durch seine eigene Inkonsequenz.

    Daher sind m.M. nach auch bei Problemen des "Hundes" IMMER eher Probleme des Menschen zu "behandeln". Abgesehen natürlich von den Fällen, wo ein Hund bereits älter übernommen wurde, der so ein Leben nie hat kennen gelernt, sei es durch verhätschelt werden oder aber durch übertriebene Härte.

    Die meisten Hunde WOLLEN gar nicht "Chef" sein. Viele Hunde werden einfach durch absolut inkonsequentes Handeln ihrer Menschen in diese Rolle reingedrängt. Nicht umsonst gibt es dann die Probleme. Die Hunde sind mit dieser Situation völlig überfordert. Sie hängen in der Luft. Sie sind durch Zucht usw. oft gar nicht in der Lage, Führungsrollen zu übernehmen. Sie würden sich viel geborgener fühlen, wenn sie sich in ein Gefüge einordnen könnten, das ihnen die nötige Sicherheit gibt. Oft kommt es genau dann zu Eskalationen.

    Daher - ja auch meine Hunde dürfen ihre Wege gehen. Sie sind 90 % der Zeit ohne Leine und gern auch ohne Halsband unterwgs. Sie liegen in der Wohnung, wo sie wollen. Aber - ich habe i.d.R. NIE Probleme damit, daß sie gehorchen, weil sie gelernt haben mir im Alltag so zu vertrauen, daß sie wissen, wenn ich ihnen sage absitzen, dann hat das seinen Sinn - und sei der Sinn dahinter nur, daß sie hinterher was zu futtern kriegen oder eine Streichelbelohnung usw.