Beiträge von Terry

    tja, bloß manchmal liebe ich den Holzhammer.

    Ich würde den Kontakt mit einem Verein vorschlagen (weiß gerade nicht wie der für Setter heißt). Kann man ihnen ja unterjubeln, damit sie blooooß nichts falsch machen.
    Sollen sich da mal mit erfahrenen Züchtern in Verbindung setzen.

    Nehme mal an daß von der Seite aus (Verein) dann in dem Gespräch so einige Sachen geklärt werden. Müssen sich sowieso in einem Zuchtverband anmelden, wenn sie es dann als wirkliche "Züchter" durchziehen wollen (zwecks Papiere;glaube ich jedenfalls).

    Vielleicht nehmen sie dann Abstand, wenn sie sehen wie aufwendig das ist. Und wenn nicht, machen sie es dann hoffentlich richtig.

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    Ich habe einen kompetenten Hundetrainer vor ort! Einer vom ordnungsamt!


    Also dass das Ordnungsamt kompetente Hundetrainer beschäftigt, muss in deinem Fall dann eher ein Zufall sein. Habe ich hier noch nicht feststellen können.


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    Was auch bei ihm sehr arg ist, das er mich sehr schnell verteidigen will. Vor ein paar wochen haben hier jugendliche randaliert eine bekannte bedroht und mich auch-da war er auch am knurren. obwohl das für mich nur kindergarten war.

    Wenn freunde kommen drängt er diese auch immer von mir weg!


    Gerade bei Hunderassen die sehr selbstbewust sein können darf so etwas gar nicht vorkommen. Außer eine Gefahr zu melden steht ihm eine Verteidigung nicht zu. Darum musst du dich kümmern.
    Da hat es in der Vergangenheit sicherlich so einige Anzeichen gegeben, die von dir hätten sofort korregiert werden müssen. Ich sehe eher das du die Zeichen nicht gesehen hast.
    Wer Erziehung über UO praktiziert übersieht leider das Wesentliche: die Eigenarten des Hundes wahrzunehmen und angemessen, souverän und konsequent darauf zu reagierten (bzw. zu agieren).

    Eine Veränderung erst zu sehen, wenn der Hund knurrt oder beißt ist viel zu spät. Da ist das Kind ja schon fast in den Brunnen gefallen.

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    Ja er knurrt wenn ich ihn etwas böser anspreche ,also einen befehl erzwinge, aber auch erst seit diesen 3 wochen.


    Das Erzwingen von Befehlen ist nicht wirklich mit guter Führungsqualität unter einem Hut zu bringen.

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    Ich erziehe meine Hunde nur in manchen situationen mit dem Stachel. Was ich nicht schlimm finde und auch vom PHundeführer auf einem Schäferhundplatz angeschaut wurde.


    Na ja, die Aussage eines solchen Hundeplatzes hat nicht wirklich Qualität.

    Ist schon merkwürdig mit anzusehen, wenn zu uns (auf den HuPlatz) ein Mutter mit Sohn (ca. 19 Jahre) kommt und an der Leine ein 1 1/2 jähriger Riesenschnauzer mit Stachel hängt. Auf Nachfrage: sie sind mit dem Junghund, ca. 20 Monate alt, in eine HuSchu gegangen und dort wurde ihnen gleich empfohlen mit Stachler zu arbeiten, da sie ihn sonst nicht mehr halten könnten wenn er größer ist.
    Nun ist er ja schon größer aber der Stachler ist ihm so was von wurscht gewesen. Hatte auch ein gut trainierten Nacken und eine enorme Kraft.

    Und du kannst dir sicher sein: wenn dein Hund unbedingt wo hin will, dann kommt er auch da hin. Da ist ihm der Stachler wurscht.

    Ein Halsband, eine Leine ist zwar zur Absicherung gedacht (auch für den Hund) aber erzogen bzw. eine gute Bindung wird nicht über Leine, Halsband oder sonstiges erarbeitet. Da gehört viel mehr dazu. Vielleicht solltest du dir gerade mit so einer schönen aber nicht einfachen Rasse besser einen geeigneteren Trainer suchen.

    Frage mich auch ein wenig warum du diese Rasse züchten möchtest. Sie ist nicht einfach und wenn ich mich so umsehe wer sich so alles Hunde zulegt frage ich mich doch wer für diese Rasse geeignet ist (zähle dazu auch die Herdenschutzhunde, die langsam überall auftauchen, meist in den Vermittlungen).

    Gerade weil ich mich in Herdenschutzhunde (vorwiegend Pyrinäenberghunde, Do Khys und Kangals) verliebt habe, käme es mir nicht in den Sinn zu züchten und wenn ich noch so tolle Hunde hätte.
    Meinen Anforderungen würde kein Käufer gerecht werden.

    Und zum Thema "ich brauche den Stachler zur Erziehung weil ich ihn sonst im Notfall nicht halten kann": sich Hunde anzuschaffen die einem körperlich und mental überlegen sind ist für mich unverständlich.

    Hier läuft eine junge Frau mit einer Dogge und einem Bernhardiner, ab und an auch mal noch eine Dogge dazu (sie übernimmt als Pflegestelle ab und an Notfälle) und da gibt es weder einen Stachler, noch UO noch strenge Befehle. Da geht alles ruhig zu. Wie gesagt das sind meist Notfälle, also keinen davon hat sie von Welpe an.

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    jäger sind nunmal nötig um ein kleines und sehr diffiziles gleichgewicht in unserer natur aufrecht zu erhalten. gäbe es keine jäger, so würden in den städten demnächst fuchs, waschbär und wildschwein ihr revier haben, streunende katzen die singvögel wegfressen, wildernde hunde junge rehe reissen usw usw.

    also mit Fuchs und Wildschwein kann ich dienen. Füchse gibt es hier in Lichtenrade des Nachts zu beobachten; in Spandau und Zehlendorf gehören Wildschweine in Vorgärten schon zum alltäglichen Leben dazu.
    In anderen Städten hat der Waschbär schon so einige Dachböden als Heimat entdeckt und streundende Katzen gibts genug.
    Und da mach ich mir bei den Katzen eher nicht den Kopf, daß unsere Singvögel deswegen aussterben. Das schafft dann doch eher der Mensch.

    Die Wildschweine hier dürfen übrigens nicht ohne weiteres geschossen werden, schon gar nicht in Wohngebieten. Und für die Füchse hier interessiert sich auch nicht wirklich jemand.

    Es gibt auch in Berlin/Brandenburg verschiedene Jäger/Förster: der Revierförster des Grunewaldreviers versucht schon seit Jahren das dortige Hundesauslaufgebiet um den Grunewaldsee sperren zu lassen.
    Bis jetzt Erfolglos.

    Unser Revierförster sammelt jährlich so einige gerissene Rehe(-teile) ein, welche unbeaufsichtigte Hunde hier reißen. Und der hat sich schon den Mund fusselig geredet. Interessiert die betreffenden Hundehalter nur leider nicht.

    Also gibt es wahrscheinlich genauso viele uneinsichtige Hundehalter wie undeinsichtige "machtbesessene" Jäger. Und abbekommen tun es die Hundehalter und Jäger die einfach an ein Miteinander interessiert sind.

    eine gemischte Gruppe mit souveränen, schon gut geführten Hunden (egal welchen Alters oder Größe) wäre mit Sicherheit ein guter Ansatz und würde für die Sozialisierung gut sein.
    Du (Corydoras) hast sicherlich auch eine vernünftige "öffentliche" Truppe gefunden, wo es gut klappt.

    In einer Welpengruppe (unterschiedlicher Größe) ist ja das Problem, daß diese Kleinen ja eher unerfahren sind. Erst lernen müssen mit anderen, fremden Hunden zu kommunizieren.
    Und da finde ich es nicht immer gut, wenn es dann Trainer gibt die mit dem Motto "die regeln das allein" arbeiten. Da ist vor allen Dingen im Vorfeld gute Arbeit zu leisten, um ein wirklichen positiven Lernerfolg zu erzielen.

    Gerade in diesem frühen Stadium sollte kontrollierte Annäherung geübt werden (oder wer liebt schon die anstürmenden Hunde, wenn man mit seinem Hund unterwegs ist).

    Also manchmal ist es besser etwas "empfindlicher" zu reagieren. Davon hängt immerhin die Entwicklung der Welpis ab.

    jepp, wir machen heute leider des Guten (wenn man es so sagen kann) zuviel.
    Meine ersten beiden Hundis haben auch eine HuSchu nur von innen gesehen, weil ich nach einer gemeinsamen Beschäftigung in einer Gemeinschaft versucht hatte. War aber nicht unser Fall.
    Sie haben beide nicht gelernt bei Fuß zu gehen, Ablage wurde auch nicht so geübt wie heute usw. .
    Sie liefen trotzdem neben mir, wenn ich es wollte, konnten überall abgelegt werden, waren sehr gut sozialisiert (ohne Welpengruppe und ähnlichem).

    Sie wurden einfach in mein Leben mit einbezogen und ich sagte ihnen, in den Situationen wo nötig, was ich von erwarte (ne, habe mich nicht mit ihnen unterhalten).

    Barry hatte da ein wenig Pech. Da ich kurz vor seiner Aufnahme eine "Lehre" als Trainerin in meinem Verein angefangen hatte, wurde er mit der jetzt üblichen Erziehungsrichtung "genervt".
    Training mit Sitz, Platz und alles Andere. Nach 2 1/2 Jahren hatte ich dann von dem Ganzen eigentlich die Nase voll von diesem "erziehen" und habe mich wieder auf den Umgang, wie bei meinen alten Hunden, besonnen.

    Jetzt arbeite ich mit Barry seit 2 Jahen wieder mit dem "natürlichen Weg": eingehen auf seine Natur, klare Mitteilung was ich von ihm erwarte, daß alles in seinem natürlichen Umfeld und in alltäglichen Situationen und damit können wir beide umgehen und verstehen uns endlich.