genau das ist der Punkt: jede Methode für sich, jede Richtung für sich kann die Richtige sein, es kann keine Entscheidung geben nach welcher Methode nun alle ausgebildet werden sollen.
Und ich bin der Meinung danach muss die Ausbildung (zumindest für Trainer) sich richten, er muss alles kennen lernen.
Nur was ich kenne kann ich beurteilen oder nutzen. Man sieht es doch hier an den Diskussionen. Jeder verteidigt seine Einstellung. Was für den Jeweiligen funktioniert kann für den Anderen in die Hose gehen.
Und wenn ich nur eine Richtung (Methode) kenne, wie soll ich mich denn dann auf das jeweilige Team einstellen können? Mir würden ja viel zu wenig Möglichkeiten zur Verfügung stehen den richtigen Weg zu finden.
Nur vom Lesen und von den Meinungen Anderer kann man nicht lernen.
Und zur Zeit ist es ja für die Hundebesitzer auch mehr als schwierig: jeder erzählt ihnen etwas Anderes. So mancher verliert den Überblick, probiert vielleicht auch noch alles aus (und das ohne Anleitung vor Ort) bzw. gerät dadurch vielleicht genau an die Methode, die für ihn nun wirklich die Falsche ist.
Es immer der Grundgehorsam im Vordergrund. Natürlich ist das wichtigste das ein Hund kommt wenn ich rufe, das er bei mir bleibt.
Aber hier sind die Wege so unterschiedlich oder auch so einseitig (z.B. UO) das meist das natürlich Verständnis für den Hund auf der Strecke bleibt.
Es reicht nich dem Hundebesitzer beizubringen wie läuft der Hund Fuß, wie bringe ich ihm Sitz bei. Der erste und wichtigste Schritt ist, den Hund verstehen zu lernen, seine Natur, was kann ich nutzen. Das wird leider immer nur unter ferner liefen gelehrt.
Es richtet sich alles auf die UO. Und die ist für mich jedenfalls kein Weg um eine Beziehung zum Hund aufzubauen, ihnen kennen zu lernen, ihm die Möglichkeit mich kennen zu lernen usw.