so pauschal > Spiel ist immer ein Machtkampf> sehe ich es nicht. Es kann aber ganz schnell Kippen. Je übermütiger das Spiel ist (vor allen Dingen bei fremden Hunden sehe ich das öfters) umso eher kann es Ernst werden (und in einem Machtkampf enden). Wenn z.B. der Mitspielende nicht abbricht wenn der andere es durch Körpersprache fordert oder wenn in Rangeleien sich reingesteigert wird.
Aber das größte Problem ist, wie schon angesprochen, das der Mensch das Verhalten der Hunde nicht erkennt. Jagen eines anderen Hundes unterbinde ich aus Prinzip. Das gilt nicht, wenn die Hunde sich abwechselnd verfolgen bzw. immer wieder kurz abgebrochen wird um Kontakt aufzunehmen.
Treffe ich auf 2 spielende Hunde, lasse ich Barry nicht dazu, außer die Beiden kommen auf Barry zu. Aber oft ist es dann kein Spielen mehr, sondern eher: einer gibt mehr an als der andere.
Machtkämpfe dulde ich nicht. Was sollten Hunde, die sich fremd sind, untereinander regeln ? Sie bilden keine Gemeinschaft, treffen sich nur zufällig und trennen sich wieder. Ein bisschen aufbauen, Rumbrummeln und Angeben ist ja ok (ist gut für das Ego). Aber ist Barry nicht bereit mit den anderen Hunden einfach nur zu Toben und Spaß zu haben, muss er bei mir bleiben bzw. weiter gehen.