Beiträge von Terry

    kommt darauf an was Hundi gewohnt ist. Als ich Barry bekommen habe war er ein "Leinenhund". Offline kannter er gar nicht. Das hatte sich nach ca. einen Monat geändert und er findet es doof an der Leine zu laufen.

    Wobei er in der "Einkaufsmeile" da keine Probleme hat, da er da immer angeleint läuft (außer es ist Sonntags fast leer). Da ich jetzt im Dunkeln nicht sehe wer da alles kommt (wenn ich mit ihm rausgehe kommen meist alle von der Arbeit) bleibt er angeleint. Findet er ja sowas von doof. Wenn möglich verschiebe ich die letzte Runde dann auf nach 23.00 Uhr.

    Wäre er allerdings nicht abrufbar bzw. Umweltsicher müsste er damit leben das er an der Leine läuft (außer in Auslaufgebieten).

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    aber er braucht keinen Menschen


    doch die braucht er, außer er wohnt weit ab vom Menschen und derer Zilivisation. Sich selbst überlassene Hunde (dazu zähle ich auch Hunde die einen großen Teil ohne den Menschen leben) neigen dazu sich zu verselbständigen. Ist ganz natürlich. Sie stellen dann ihre eigenen Regeln auf und die stimmen nicht immer mit unseren überein.

    Um brauchbare Regeln für unsere Umwelt einhalten zu können, braucht es den engen Kontakt zum Menschen. Dazu gehört einiges mehr als Gassi gehen, spielen oder mal kuscheln.

    ich finde es erschreckend wie sehr die Wünsche in den Vordergrund rücken und alles auf Teufel komm raus durchgesetzt werden muss.

    Der Wunsch nach einem Hund allein reicht nicht. Warum bitte nicht sucht sie sich nicht einen Hund in der Umgebung um den sie sich in ihrer Freizeit kümmern kann? Warum nicht Pate werden?

    Da keiner in die Zukunft sehen kann, weiss auch keiner was daraus dann werden wird. Es kann gut gehen, kann aber auch schief gehen. Ausbaden müssen es immer die Hunde und die Umwelt.

    Eins darf auch nicht vergessen werden: ein Hund kann bis zu 12 Jahre alt werden. Welpi wird aus Zeitgründen von Anfang an in eine Betreuung abgegeben. Garantie das dies wirklich die nächsten Jahre so klappt? Das die Betreuung nicht ausfällt? Wird dann wirklich ernsthaft daran gearbeitet das Hundi auch allein zu Hause bleibt (denn wenn man dann endlich Freizeit hat will man diese ja auch mit dem Hund verbringen).

    hilfreich ist eine Junghundgruppe und auch Erwachsenengruppe auf jeden Fall wenn dort kompetente Trainer das Spielen miteinander weiterhin zulassen. Denn jetzt entwickeln sich andere Sitten als im Welpenalter. Und das muss man gut erkennen können.
    Oft treten die Probleme dadurch auf das den Hunden in der Welpengruppe beigebracht wird schnellsmöglichst mit allen Hunden Kontakte zu knüpfen und dies wird dann in fortgeschrittenen Gruppen komplett untersagt.

    Wird nur UO gemacht sehe ich nicht viel Sinn. Das ist dann Einstellungssache.

    hier bekommst du nach der Impfung einen kleinen Anhänger, da ist zu sehen bis wann die Tollwutimpfung gültig ist. Diese Dinger sind allerdings so "empfindlich" das sie ruck zuck verloren gehen. Darum trägt dies mein Hund nicht.
    Notfalls würd ich halt den Impfpass mitnehmen. Da es bei euch in Finnland diese Dinger nicht gibt und du ja nur zu Besuch da bist dürfe es theoretisch kein Problem sein. Denke ich mal.

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    Mit was für einer Begründung sollt ihr laut der Hundetrainerin denn euern Fifi ins TH bringen?


    na wenn die Trainerin schon zu dusselig ist einen Kangal in den Griff zu bekommen, meint sie können es andere erst recht nicht. Autsch.

    Wenn keine gute HuSchu gefunden wird (würd erstmal ohne Hund abklappern und die Trainer bei der Arbeit mit den eigenen Hunden und dem Umgang mit fremden Hunden und den Kunden beobachten) dann schafft ihr das auch ohne.

    Ist ja nett wenn euer Trainer das so schnell geschafft hat (was Auslegungssache ist). Aber letztendlich müsst ihr es umsetzen und das ist das Schwierigste überhaupt.

    Ein Grundwissen, wie Hunde und Herdis im Speziellen ticken, wäre sicherlich hilfreicher. Bücher wie: das andere Ende der Leine, Alphasydrom (hab ich das jetzt richtig in Erinnerung?), der Wolf im Hundepelz usw. können da viel helfen. Und den Trainer mit viel Fragen bombardieren: warum, weshalb, weswegen, was gibt es für andere Möglichkeiten usw.. Hat der die Geduld alles zu erklären ist es gut. Wenn nicht, einen anderen suchen.

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    Warum viele Hunde in den Vermittlungen stehen?! weil viele Leute mit den Hunden einfach überfordert sind , eventuell etwas anderes Erwartet haben oder einfach mit ihren Hunden nicht klar kommen.
    Oder einfach zu faul sind eventuell eine Hundeschule zu Besuchen.
    Übrigens stehen nicht nur reinrassige Hunde sondern auch viele Mischlinge in den Vermittlungen drin.


    ebend. Und darum finde ich es nicht so dolle hier in einem öffentlichen Forum, wo viele mitlesen aber sich nie äußern zu schreiben, daß die Züchter (aus welchen Gründen auch immer) übertreiben. Es ist ja schon mal schön wenn Züchter darauf hinweisen. Und das machen Züchter, aber auch andere die in eine Rasse verliebt sind, nur weil sie an dieser Rasse hängen und möchten das es den Hunden gut geht. Züchter die ihre Hunde nur "loswerden" wollen werden da ganz anders rangehen.

    Jeder der sich ernsthaft für eine Rasse interessiert wird sich mit den Eigenheiten auseinander setzen. Aber im Moment, ist aber nicht böse gemeint, zeigen mir deine Fragen, Wilma Wolf, zu viel Unwissenheit über Hunde insgesamt, um sich solch eine spezielle Rasse anzuschaffen.

    Nicht jede HuSchu ist für spezielle Rassen geeignet. Viele Trainer in Vereinen aber auch HuSchu kommen meist aus dem Hundesport und können oft mit den Eigenheiten von "sturen" Hunden nicht umgehen. Da muss der HH schon ein sehr gutes Bauchgefühl haben um zu erkennen was für seinen Hund nicht gut ist.

    Jeder kann mehr oder weniger zwar aus Erfahrung mit seinem Hund im speziellen sprechen. Aber da Hunde so unterschiedlich wie auch jeder Mensch ist, kann nicht vorausgesagt werden ob gerade der Hund, den du dir Wilma Wolf, anschaffst auch so händelbar ist (wiederhole: trifft auf alle schwierige aber auch einfache Hunde zu). Das wird sich erst zeigen wenn Hundi da ist.

    Und um dann mit den speziellen Eigenschaften, die die Züchter nicht umsonst beschreiben, umgehen zu können gehört schon einige Erfahrung oder ein gutes Bauchgefühl dazu, um dann evl. Problem meistern zu können und zwar nicht nur auf die 08/15-Tour.

    @ArgonShadow

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    Allerdings wie ich schon schrieb stimmen einfach viele Rasseportraits nicht 100% .Es werden Wesensmerkmale verfälscht oder werden erst gar nicht geschrieben.


    kommt immer auf die Motivation an, warum ich ein Rasseportrait schreibe. Will ich eine Rasse nicht der Gefahr der Mode unterwerfen werde ich mehr warnen, als wenn ich mein Geld haben will.
    Aus diesem Grund bin ich bei der Überarbeitung meiner Website noch dabei Erfahrungen von HH verschiedener Rassen (aber auch Mischlingen) zu sammeln. Je mehr Erfahrungen da zusammen kommen, umso besser. Also, wenn du magst, ArgonShadow, kann ich dir meine Beispiele, wie es aussehen könnte, zusenden um dann deine Beschreibung mit zu veröffentlichen.

    Hamburg (Halstenbek) unsicher. Am 01.12. suche ich Gassipartner um mit Barry eine größere Runde irgendwo bei Halstenbek oder Raum Hamburg (wo ich ohne Auto hinkomme) zu drehen.
    Zwischen 10.00 und 13.00 Uhr wäre nicht schlecht (das ich ca. 15.00 - 16.00 Uhr zurück bin wenn meine Tochter wieder da ist, dann gehts zum Weihnachtsmarkt :D ).

    ersmal schön das Hundi wieder bei ihrer Familie ist.

    Es ist ja schon viel gesagt worden was auf keinen Fall übersehen werden darf (Zerschlagung der Gemeinschaft, Versorgung usw.).

    Aber einen unbekannten Hund einfach mal so als Wachhund einsetzen zu wollen (egal welche Rasse!) find ich unverantwortlich.

    Keiner weis wie auf Dauer der Hund reagiert. Es wurde ja richtig bemerkt das solch ein Hund sich sehr schnell verselbständigt und im Rudel können solche Hunde dann nicht ungefährlich sein. Der HH wird nicht wirklich ernst genommen, der ist viel zu wenig da.

    Auch Herdenschutzhunde werden nicht so einfach mal zu den Schafen gesetzt und nun viel Spaß. Da gehört auch eine Ausbildung dazu. Vor allen Dingen schon um andere Menschen vor ihnen zu schützen. Denn solche Hunde nehmen ihre Aufgabe sehr ernst und können (und werden auch immer wieder, weil falsch gehändelt) sehr gefährlich werden.

    Es ist ein Unterschied ob draußen lebende Hunde ein Grundstück bewachen bei dem der HH ganz in der Nähe im Haus wohnt, also letztendlich immer die abschließende Entscheidung treffen wird wenn ein Notfall eintritt oder aber ein Grundstück ohne Anwesenheit des HH bewacht wird und der Hund die komplette Entscheiddung hat.

    Greifen Hunde einen "Einbrecher" an und verletzten ihn wohlmöglich noch schwer haben HH ein richtiges Problem. Und gelangweilte Hunde machen sich auch gern mal selbstständig und amüsieren sich auf ihre Weise und sind im Rudel für andere Hunde u.U. auch nicht ungefährlich.