Beiträge von Terry

    Dago hatte sich aber bei den nachfolgenden Hunden sofort wieder wie gewohnt verhalten.

    Glaube da brauchst du dir nicht groß den Kopf zu machen. Bei Begegnungen mit Beardedähnlichen Hunden würde ich genauer beobachten und im Vorfeld Dago dann bremsen.

    Dies aber so gelassen wie möglich um das Feindbild nicht zu vertiefen.

    Wenn eines klar werden muss dann: dies ist keine freiwillige Sache mehr sondern Pflicht. Auch für die mit langjähriger Berufserfahrung. Denn hier soll doch "selektiert" werden. Was nützt es "30 Jahre Schäferhunde" zu haben aber keine Ahnung von Hunden?

    Die müssen da auch durch. Oder müssen sich bei der Entstehung von Schulen mit ihrem Wissen einbringen, es werden ja schliesslich auch Lehrer gebraucht.

    Welchen Sinn macht es denn das die bhv was nach ihrem Gusto macht. Damit wird wieder nur eine Richtung vorgegeben. Und wer dies nicht möchte ist der Dumme und der HH sowieso (die Trainerin hat diese Zertifizierung).

    Solange es zu viele Angebote unterschiedlicher Art gibt wird das nichts. Und ausgearbeitet werden muss es nun mal von nicht nur drei oder vier Personen sondern sie müsste von allen z.Zt. vorhandenen "Fachleuten" erarbeitet werden (Bloch, Baumann, Feddersen-Petersen und noch viele andere). Denn nur so wird man auf eine vernünftige Lösung kommen.

    Bis jetzt habe ich nur mitbekommen das jeder sein Süppchen kocht. Jeder will SEINS durchsetzen. Das hilft aber dem HH nicht. Die Herrschaften müssen sich zusammenreißen, zusammensetzen und gemeinsam was auf die Beine stellen.

    Damit würde man den unterschiedlichen Richtungen und Möglichkeiten gerecht werden.

    Und wenn ich deine Einwände, Gordibrian, so lese gelten diese auch für die Zertifizierung und damit setze ich diese gleich mit den Listen gefährlicher Hunde: man tut einfach was und beruhigt ein wenig die Bevölkerung.

    Es wird nicht ohne Probleme gehen. Abgedeckt werden kann auch nicht alles. Aber dieses "gefleddere", jeder bietet irgendwas an (dazu zähle ich auch was einzelne Bundesländer machen) ufert immer mehr aus.

    Und das große Aha-Erlenbniss kommt dann wenn man solchen "abgesegneten" Trainern unterkommt und glaubt man ist im falschen Film.

    so nun noch mal von vorne:

    Welches Problem besteht.
    Das unerfahrene Hundehalter Hilfe suchen und oft genug an eine HuSchu/Trainer geraten die, wenn Pech, die Sache verschlimmbessern.

    Ein unerfahrener Hundehalter hat nicht die Möglichkeit einen guten von einem schlechten Trainer zu unterscheiden denn er weiß gar nicht wie ein guter auszusehen bzw. wie gutes Training aussehen sollte. Er wird erstmal alles glauben was ihm gesagt wird.

    Die HH mit einem guten Bauchgefühl und ein wenig erlesenem Wissen wird hinterfragen und evtl. die Kurve kratzen wenn er nicht so arbeiten möchte. Das sind aber wenige HH.

    Es soll also dem unerfahrenen HH eine Möglichkeit gegeben werden nicht an schwarze Schafe zu geraten (denn nichts anderes sind Trainer die so wie o.g. arbeiten).

    Wird sowas aber zertifiziert (es geht doch gar nicht darum den Inhalt zu kritisieren) wird diesen Trainer Tür und Tor geöffnet. Das ist die große Gefahr.

    Jetzt kann man noch ein wenig dagegen arbeiten. Sobald aber solch ein Trainer zertifiziert ist, ist es doch fast unmöglich gegen solche Trainingsmethoden anzugehen. Denn wenn man HH darauf aufmerksam macht kommt der berechtigte Hinweis, das dies doch ein Trainer ist dem von etwas höherer Stelle (weiß nicht wie ich es sonst nennen soll) bescheinigt wird das er ein guter Trainer ist.

    Der erste Schritt müsste doch sein eine allgemeingültige Schulung anzubieten, in der ALLE Möglichkeiten der Erziehung mit Vor- und Nachteilen gelehrt werden. Nicht diese rumgewusel mit unterschiedlichen Angeboten.

    Also in jedem Bundesland gibt es eine Schule. Mit Lehrplan der für alle Bundesländer gültig ist. Dort kann jeder Trainer dann zur Schule gehen, seine Prüfungen machen und seinen Abschluß.

    Gekoppelt (sozusagen zum Üben unter fachlicher Aufsicht wie im Arztberuf ja auch) wird dies mit der praktischen Umsetzung an Vermittlungshunden, den man damit z.B. einen besseren Start ermöglicht. Es gäbe viele Möglichkeiten sowas gut aufzuziehen.

    Damit sind zwar immer wieder schwarze Schafe möglich aber im Moment habe ich eher die Befürchtung das diesen hier Möglichkeiten gegeben werden ihre Strecke mit "Genehmigung" zu fahren bzw. wird der jetzige Zusand in keiner Weise geändert.

    was wird die fachliche Seite abdecken? Das Wissen was Hundeverhalten betrifft. Da ist ja wenigstens schon mal Fr. Feddersen dabei. Also positiv.

    Aber trotz allem: allein das Wissen sich anzueignen und irgendwo zu zeigen das man dieses hat reicht nun mal nicht. Auch das man dann eine gestellt Trainingsstude absolvieren muss reicht nicht.

    Das ist für mich nur Augenwischerei. Denn wie es dann in der Realität umgesetzt wird, das ist Wichtig. Und das allein zählt. Da kann einer soviel Zertifikate, Diplome oder sonstige Dinge haben: wenn er es dann, wenn ihn keiner mehr prüft, keiner mehr beobachtet, so umsetzt wie er es letztendlich für Richtig hält, kräht kein Hahn danach aber leben damit müssen die HH die Hilfe suchen und sich auf ein Stück Papier verlassen.

    Das meine ich mit unausgegoren.

    Folgendes (so geschehenes) Szenario: HH geht mit seinem Angsagressiven Hund in eine HuSchu (nachdem er ein paar Tage vorher mit diesem Hund zu einer Analyse bei der Trainerin war) zum Unterricht.

    Da alle Hunde nicht wirklich verträglich sind haben alle einen Maulkorb und ein Halti bzw. Leine in Maulkorb abgehakt. Neuer Hund hat nur Maulkorb an.

    Dort wird über Ruck gearbeitet (vornehme verpackt als Leinensignal). Trainerin wendet sich dem Neuen zu, dieser verbellt und macht kurzen Rückzug. Darraufhin mach die Trainerin einen schnellen Schritt mit erheben der Hände auf ihn zu, was den Hund veranlasst kurz bellend nach vorn zu gehen.

    Trainerin nimmt Hund, der natürlich nicht mitgehen will und läuft mit ihm los (Hund tröpfelt da schon). Weil Hund keinen Ausweg sieht geht er nochmal kurz bellend auf Trainerin los, wird darauf hin gepackt und auf den Rücken geschmissen (Hund pinkelte bei dem Flug richtig los).

    Dann durfte Hund wieder aufstehen ein paar Schritte wurde gegangen und Hund zurückgegeben. Kommentar: der Hund wurde das erste mal artgerecht unterworfen.

    Ein anderer Hund der einen anderen Hund ankläffte und Frauchen mit ihren Leinensignalen nicht zurechtkam wurde der Hund auch genommen, Trainerin ruckte Hund scharf über das Halti (Hund quietschte auf) und Hund ging dann ohne pöbbeln mit.

    Steht dann mit dem Hund noch an der Leine und erklärt Frauchen einiges, spricht dann einen Kunden an wie man richtig Leinensignal gibt und demonstriert dies an dem Hund den sie noch an der Leine hat, der ruhig dasteht und die anderen Hund ruhig anschaut. Also bekam der Hund für sein ruhiges Verhalten einen Rück über das Halti.

    So, und diese Trainerin hat ein Zertifikat. Und kein Kunde hat sich über diese Behandlungsweise seines Hundes beschwert. Alle vertrauen darauf das sie Trainerin ist (mit Nachweis).

    Und glaube mir, daß sind und werden nie Einzelfälle sein.

    Es ist für einen Hundehalter leider noch kein Beweis das ein Trainer auch wirklich was taugt.

    ich sehe nur ein Problem: Trainer die allerdings Nieten sind (und das hat jetzt nichts mit Auslegung zu tun) können ohne Probs so eine Prüfung bestehen. Was für ein Mist sie dann aber verzapfen das interessiert dann nicht mehr.

    Mit unausgegorenen Zertifikaten wird der Bevölkerung wieder nur etwas vorgegaukelt. Wenn dann was schief geht ist dann halt der HH schuld. Er ist zu dumm, nicht Verantwortungsvoll, hat sich nicht an die Anweisungen des Trainers gehandelt. Denn der hat ja ein Zertifikat.

    Nö, wichtiger wäre es für mich das jeder Trainer mindestens ein Jahr seine Arbeit niederlegen muss. Mit Videonachweis. Jedes Training muss dokumentiert werden. Denn erst da wird wirklich gesehen wie er 1) mit den ihnen anvertrauten Hunden umgeht und 2) dem dazugehörigen HH.

    Aufgrunddessen kann dann gesehen werden wo Defizite sind und dahingehend muss geschult werden. Und wenn alles Paletti ist gibts angepasste Papiere.

    vor Anderen "ausleben" ist auch überhaupt nicht mein Ding (wirst auch keinen Beitrag in diesen Forum finden wie z.B. bei Verlust des Hundes oder Geburtstagsgrüße usw.). Liegt mir nicht, kann ich nicht. Was nicht heißt das ich mich nicht manchmal in Tränen auflöse oder mich einfach mitfreue. Kann es aber nicht ausdrücken (weder schriftlich noch in Natur).

    Ich danke dir aber das du ein bisschen mehr Preis gegeben hast, denn damit kann ich jedenfalls besser mit deinen post´s umgehen.

    Und ein wenig (und wenn es nur zwischen den Zeilen ist) gehört sowas auch in ein Forum. Einfach weil wir uns nicht sehen können, weil wir nur nach dem Geschriebenen gehen können. Damit kommt es sowieso schon zu vielen Missverständnissen. Manchmal sind es wirklich nur kleine Bemerkungen die einem die Möglichkeit geben sich ein Bild zu machen.

    Und jetzt gib deiner Kleinen ein Knutscher und denk dran das, obwohl Hund, sie so großen im Notfall nichts entgegen bringen kann. Dafür bist du zuständig.

    ne als Gewalttäter hat dich hier kaum einer (hat überhaupt einer?) abgestempelt.

    Nur versucht zu erklären das es keinen Sinn macht. Und wenns keinen macht kann man es lassen.

    Hab auch viel ändern müssen in dem Verhalten mit Hunden (aber auch bei meinen Kindern habe ich immer wieder etwas geändert wenn mir etwas auffiel das keinen Sinn macht oder man mich darauf ansprach).

    Und zum Thema Trainer: du kannst morgen losgehen und dir einen Gewerbeschein besorgen. Das wars. Dann gibst du dir noch einen wohlklingenden Namen legst los.

    Ist leider so.

    hallo linny,
    ist denn gar nichts mehr zu retten? Evtl. kannst du aus den Schnipseln doch so einiges mit einem Blick in die Vergangenheit retten, auch wenn das natürlich nicht dasselbe ist.

    Na ja vielleicht wäre dann noch ne PC-Exemplar zusätzlich nicht verkehrt das man auf CD brennen kann.

    Ist schade um solche Erinnerungen.