Beiträge von Terry

    Britta,
    ich beziehe mich aber nur auf das von mir gemachte Zitat: denn hier werden HH aus diesen 90% angesprochen und genau denen will man vor Augen führen wie ein Mensch sich fühlt der Angst hat?

    Die 10 % trifft er hier mit Sicherheit nicht.

    Also wird es doch wieder allen HH "übergeholfen" es werden wie immer die falschen angesprochen. Warum verflixt noch mal wendet man sich nicht an die die es betrifft? Warum macht man dann den HH die sich falsch verhalten nicht in der betreffenden Situation die Hölle heiß? Dann erst fängt es an Sinn zu machen.

    Und wenn er 90 % nette HH kann er sich noch freuen. Pebbles hat da andere Erfahrungen und es ist auch hier immer wieder zu lesen das dies von Ort zu Ort unterschiedlich ist (bin mit meiner Umgebung ja auch zufrieden wenn ich so manch Anderes hier lese).

    Aber es scheint immer der einfachere Weg zu sein Menschen anzugreifen die sich an die Regeln halten weil man genau weiß das HH die sich falsch verhalten sehr kämpferisch sind.

    Gut, hat hier auch nicht so wirklich geklappt da auch hier so einige sehr kämpferisch sind :D .

    na ja, da Hundi aber zur Betreuung abgegeben wird müsste er ja dann die ganze Zeit auf dem Platz bleiben. Auch nicht so wirklich der Hit.

    Ist die Betreuung nur stundenweise und muss sie immer bei den Freunden/Nachbarn stattfinden? Betrifft es nur Stunden könnte er zu hause bleiben und es wird nur zwischendurch mit ihm rausgegangen.

    Sind es mehrere Tage ist das natürlich nicht so günstig.

    Zitat

    es bedeutet jedoch, daß er ständig in der Wohnung angeleint, auch in meiner Abwesenheit, sein müßte.


    Wenn ich es aber richtig verstanden habe markiert er nur bei seinen Betreuern und nicht in der eigenen Wohnung? Die Betreuer sind dann ja da. Aber über viele Stunden irgendwo angeleint an einem Platz fixiert?

    Zitat

    Joschi hat wirklich ein ausgeprägtes Selbstbewußtsein und ist, Schande über mich, schlecht oder vielmehr überhaupt nicht erzogen.

    tja, dumm gelaufen und Schuld eigene. Eine Erziehung ist auch jetzt noch möglich aber mit einem sehr großen Aufwand. Dazu müsstest du bzw. die Freunde und Nachbarn aber auch bereit sein. Und dann wäre eine Vorortbetreuung natürlich sinnvoll.

    nur Sylvi, da ist das Problem. Du kannst ihn nicht lesen (nicht mehr?), Charly kann euch da vielleicht sehr gut lesen (eure Unsicherheit?) und dies evtl. schon über einen langen Zeitraum?

    Knurrt ein Hund erstmal bzw. droht er erstmal so massiv wie Charly sind vorher viele kleine Zeichen übersehen worden (die oft harmlos aussehen). Dies kann natürlich nur eine Annahme von mir sein da ich euch persönlich ja nicht kenne bzw nicht über Wochen beobachten kann.

    Nimm das bitte jetzt nicht als Vorwurf auf Sylvi, es ist wahrscheinlich Typsache, aber Angst vorm eigenen Hund hätte ich nicht, nur Respekt. Und einen Rückzug gäbe es von mir nicht aber auch keinen Angriff.

    Falls du es vertiefen möchtest, Sylvi, dann nur über PN oder Telefonisch.

    Zitat

    Aber zu Vertrauen gehört doch auch dazu, dass ich bei einem Konflikt klar Stellung beziehe und nicht den Schwanz einziehe....


    genau das ist es. Und ich glaube einfach wenn vorher schon vom HH keine klare Sprache für den Hund ersichtlich ist, eskaliert es evtl. in den Momenten wo es um Resourcen (hier das Futter) geht.

    Zitat

    Also wenn Hundi durch Knurren sagt: "Geh weg, das ist jetzt meines" und ich aber dieses Teil (aus welchen Gründen auch immer) haben möchte, dann muss ich in den saueren Apfel beißen und mir das Teil holen. Ansonsten ist das eher kontraproduktiv, was das Vertrauen betrifft, denn Hundi weiß sehr wohl, dass ich das Teil will, mich aber nicht hintraue um es mir zu nehmen.


    hier mich allerdings auf einen Machtkampf einzulassen kann ganz böse nach hinten losgehen. Also warum setzt der Mensch nicht das ein was ihn von dem Hund unterscheidet: sich gedanklich mit der Situation auseinander setzen. Und vor allen Dingen: deeskalieren.

    Und ich muss mich nochmal wiederholen: Knurrt ein Hund und hat der HH auch noch Angst vor dem Hund besteht auf beiden Seiten weder Vertrauen noch ist der HH für mich eine Person dem der Hund die Fähigkeit zur Führung der Gemeinschaft abnehmen kann.

    Ich glaube auch dass das Handeln aus dem Bauch heraus (und da spielt es für mich noch nicht mal eine Rolle wie dies geschieht, wenigstens es wird nicht als Erziehungstip gehandelt) die innere Einstellung wiederspiegelt. Und glaubt man wirklich das ein Mensch der sich an seinen Hund nicht mehr rantraut oder eine Handlung absolviert weil ihm dies so vorgeschlagen wurde, für den Hund glaubhaft ist?

    Und es ist keine Glückssache wenn man von dem eigenen Hund nicht angeknurrt wird. Es ist einfach nur die Fähigkeit sich dem Hund ehrlich zu geben. Ihm immer zu zeigen was man nun wirklich will und dies auch beharrlich und vernünftig abzuverlangen.

    Und auch da wiederhole ich mich gerne: mir tanzt kein Hund auf der Nase rum, es war noch nie notwendig das ein Hund mir gegenüber etwas verteidigen musste, bei Gefahr handel ich einfach und frage nicht ob ich darf und ich setze mich durch ohne Körperkontakt zum Hund.

    Zitat

    Hund is Hund und sollte Hund bleiben


    ebend. Und Mensch immer Mensch. Warum sollte also ein Hund plötzlich zum Mensch mutieren oder der Mensch zum Hund :???:

    Irgendwie wiedersprechen sich die Rangordnungstheoretiker selbst.

    Ach und Hund sollte immer Hund bleiben: warum wird dann seine Sprache nicht akzeptiert. Warum heißt es dann: ich Mensch bin das Größte und Hund darf mich nicht anknurren? Also eigentlich immer so wie es dem Mensch in dem Kram passt.

    Wie immer ist auch im vorliegenden Fall das Problem das man nur einzelne Sequenzen kennt, daß hier nur von einem Problem gesprochen wird aber keiner von uns genau weiß wie das Leben in den 7 Monaten verlaufen ist und wie es jetzt komplett aussieht.

    Wie immer wird eine Sequenz angesprochen und man möchte doch gern nur dieses Problem abstellen.

    Und meine ganz ehrliche Meinung: wenn ich meinem Hund etwas aus dem Maul holen müsste weil LEBENSGEFÄHRLICH und er knurrt interessiert es mich nicht die Bohne, dann mache ich es trotztdem. Denn für mich stimmt in dem Verhältnis Mensch und Hund schon etwas nicht wenn ich Angst vor meinem Hund haben würde.

    Und ganz lustig ist es dann noch wenn ich meinen Hund beibringe es ist besser mit etwas im Maul sofort das Weite zu suchen oder es versucht schnell runterzuwürgen und dann an etwas Gefährlichem erstickt (das hätte meinem Kater fast das Leben gekostet).

    Mit keinem Hund habe ich das je geübt. Wie hier schon mehrfach erwähnt wird ein Hund mit Vertrauen gar nicht auf die Idee kommen.

    Als ich Barry bekam habe ich ihm auch nicht einfach was weggenommen. Ich habe mich in entspannten Situationen einfach langsam herangearbeitet und hätte mir dann (speziell auf den Hund zugeschnitten) was einfallen lassen (falls er geknurrt hätte).

    Ich glaube einfach die Einstellung "mein Hund hat mich nicht anzuknurren" verhindert einen vernünftigen Weg zu finden bzw. ein vielleicht allgemeines Problem zu erkennen.

    Und im vorliegenden Falle wäre eine vor Orthilfe (allerdings mit einem vernünftigen Trainer) angebracht.

    Zitat

    :"Der Mensch erzieht seinen Hund.. nicht der Hund seinen Menschen


    dem stimme ich nur im eingeschränkten Maße zu. Gelehrt haben mich am meisten meine Hunde (und Erziehung und Lernen gehört für mich zusammen). Aber auch weil ich mich darauf eingelassen habe. Letztendlich habe ich immer den dominanteren Part. Aber auch nur weil meine Hunde mir vertrauen und durch ihr Akzeptieren mir dies ermöglichen :D .

    bei Barry ist nur das Blöde, das er Durchfall von Knorpeln bekommt. Hühner- bzw. Putenhälse kein Problem (passen aber nicht immer in meinen Tiefkühler).

    Aber bei dem letzten Mischfutter sind viele schöne Knorpel drinn und er bekommt dann massiven Durchfall. Ein Futterladeninhaber sagte mir das läge an seinem Alter (er wird 9). Kann das stimmen? Oder was könnte ich zum Mischfutter noch dazugeben da er keinen Durchfall bekommt?

    Alter des Hundes: im April 9 Jahre (mit 3 Jahren übernommen)

    Rasse: Kangal-/DSH-Mix

    Papiere von folgendem Verband: keine

    Bei Mischlingen Größe und Gewicht: 70 cm, 43 kg

    Wird ernährt mit: Frischfutter aber auch Reste

    Wurde der Hund schon immer so ernährt? seit Ende 2005

    Wurde der Hund geröngt? ja

    Wurde HD festgestellt? Wenn Ja welche Form: hinten links mittlere HD

    In welchem Alter wurde die HD festgestellt? mit 5 Jahren

    Könnte die HD durch Überlastung der Knochen entstanden sein? da die HD erst so spät festgestellt wurde bin ich der Meinung haben sich durch Überlastung (Ball- und Stöckewerfen, Treppen laufen) Folgekrankheiten entwickelt: gepaart durch Überlastung und die HD hat er sich im HWS-Bereich (zwischen den Schulterblättern gelegen) zwei sehr kleine Wirbel versaut. Das hat ihm lange Zeit große Probleme bereitet (da auch die Ursache für seine Probleme nicht gefunden wurde).

    Niani

    Zitat

    Mir ging es auch nicht darum, dass immer gefälligst "der Andere" Rücksicht zu nehmen hat,


    das habe ich auch nicht so verstanden. Bin auch der Meinung das die Hauptvokabolare bei Rücksichtnahme immer ALLE und immer BEIDE Seiten sind.

    Darum rechne ich die Menschen die unter "immer gefälligst der Andere" zu den schwarzen Schafen (ob HH oder Nicht HH). Und da diese Menschen sich nur für sich interessieren werden diese Rücksichtnahme auch nicht wirklich lernen (obwohl, die sind bestimmt auch der Meinung sie sind Rücksichtsvoll, puh ist der Mensch kompliziert).

    Was mir aber gerade noch so einfällt: die häufigsten Reibereien unterwegs habe ich mit HH (nicht oft, aber es kommt vor); an zweiter Stelle stehen (sehr selten) NichtHH die Hunde einfach nicht leiden können (den habe ich aber schon gelehrt mich in Ruhe zu lassen).

    Mit der dritten Gruppe, den Ängstlichen und den Phobikern, hatte ich noch nie Probleme bzw. immer angenehmen Kontakt. Wobei man einem Phobiker (jedenfalls unseren zweien hier) so Nahe mit Hund gar nicht kommt.

    Zitat

    Aber was ist denn, wenn ich als HH einen Hund habe, der sowas nicht gut abkann? Wer nimmt da Rücksicht? Dass mein Hund evtl. mit Stresssituationen nicht so umgehen kann?


    das Beispiel mit den Kindern: die müssen selbst erstmal lernen. Und wenn sie eines noch nicht können: ihre Umwelt aus anderen Perspektiven zu sehen. Das muss gelernt werden. Und ab da gebe ich dir recht, Niani, da müssen die Eltern aktiv werden (auch in vielen anderen Bereichen).

    Und bei Eltern ist es wie bei HH: viele versuchen ihr Bestes, nicht immer gelingt es und so manche sehen nur sich selbst.

    Was mir auch noch so auffällt (hier aber auch in meiner Umwelt): Rücksichtnahme wird sehr unterschiedlich definiert. Ganz oben steht oft das der Andere gefälligst Rücksicht zu nehmen hat, die eigene Person wird außen vor gelassen (das sind z.B. die schwarzen Schafe unter den HH, aber auch bei den NichtHH).

    Kleines Beispiel, indem ich mich geschüttelt habe: vor einigen Sonntagen habe ich mit Barry bei uns im Freilauf unsere neu "einstudierte" Ablage filmen wollen. Habe mir eine Ecke gesucht an dem zwar oft Menschen vorbeikommen aber an dem Tag war in dem Moment keiner zu sehen (brauchte einen Baumstamm für meine Kamera).

    Sehe von Weiten zwei ältere Damen mit 3 Hunden kommen. Wollte die Ablage noch beenden da kam der erste Hund angedüst. Da Barry noch lag und ich ihn (dummerweise) nicht aufgelöst hatte (ich weiß warum ich so sonst nicht arbeite :D ) habe ich mich vor ihn gestellt und den anderen Hund durch meine Präsenz zum weggehen bewegt (gut, dann kam der Rüde und da konnte ich Barry noch schnell mit einem ok auflösen weil er eh schon dabei war).

    So, nun musste ich mir allerdings anhören wie Rücksichtslos ich sei weil ich in einem Freilaufgebiet meinen Hund in die Ablage lege, ich hätte ihre Hunde in Ruhe zu lassen (ich stand dabei meinem Hund fast auf den Pfoten) und UO solle ich woanders machen, nicht da wo ihre Hunde spielen dürfen, denn dazu seinen sie schließlich hier.

    Ich fand sie Rücksichtslos weil sie ihre Hunde nicht rangerufen haben, sie fanden mich Rücksichtslos weil ich meinen Hund abgeschirmt habe. Tja und nun :???: .

    Zitat

    Aber leider gibt es auch etliche HH die sich einen Dreck drum scheren, was ihr Hund fremden Leuten antun kann. Deshalb habe ich eine Diskussion zu dem Thema angestoßen.


    und ich finde einfach nur unverschämt das damit alle HH in einen Topf geworfen werden.

    Es hat nichts mehr mit Aufklärung zu tun wenn man sich immer wieder an Menschen wendet die sich an Regeln halten.

    Und fast schlimmer finde ich es wenn das HH sich daran noch beteiligen die hier durch die Post`s schon so einige kennen gelernt haben und wissen das hier ein Großteil, vielleicht auch Alle, nicht zu den unmöglichen HH gehören.

    Aber es scheint immer mehr Mode zu werden das es schon reicht einer "Gruppe" anzugehören. Da wird über DIE Jugendlichen gemeckert, über DIE Hundehalter, über die....... usw.. Und es ist völlig egal wie der einzelne Mensch ist.

    Es wäre doch schön wenn es immer auch an die betreffenden Menschen gerichtet wird.