Beiträge von Terry

    Zitat

    Wir müssen einfach akzeptieren, daß es so ist.


    Ich finde es eher erschreckend das hier ein Mensch auftritt der , meiner Meinung nach, einfach nur provozieren wollte und diejenigen die der Person ihre ehrliche Meinung geschrieben haben, werden nun wieder so hingestellt als wenn sie im Alltag dies nicht respektieren würden.

    Es wurde nicht von einer Phobie geschrieben sondern von einem Verhalten das alle Lebewesen betrifft. Und keiner der noch nie in solche einer Situation war kann vorher genau sagen was er tun wird.

    Ich finde es in allen anderen Themen schon sehr riskant Tipps zu geben wenn man den Menschen nicht persönlich kennt. Aber einen echten Phobiker was von Hundesprache oder Sonstigem erzählen zu wollen ist eine mehr als unverantwortliche Sache.

    Übrigens hat Rücksicht nichst mit Unterordnung zu tun.

    Wir als HH sollten eigentlich wissen das dies nicht einfach ist (Hundesprache), viele HH können noch nicht mal die des eigenen Hundes lesen und viele Massnahmen können böse ausgehen.

    Desweiteren ist ein Phobiker gar nicht in der Lage sein Verhalten zu kontrollieren und schon mit professioneller Hilfe nicht wirklich einfach.

    Und ja, ich habe kein Problem jemandem, der so provokant fragt auch eine dementsprechende Antwort zu geben. Es wird sich hier immer schnell darüber aufgeregt welche Antworten gegeben werden. Aber auch der Fragesteller ist in der Pflicht sich gemässigt auszudrücken.

    Um provokant zu sagen: glaube nicht das beim Schreiben ein Hund bei ihm stand so das der Schreiber sich nicht mehr unter Kontrolle hatte. Und da er sich als friedfertigen Menschen bezeichnete passt das Post überhaupt nicht.

    Außerdem sind auch HH nur Menschen und es kann ja nicht erwartet werden das jeder HH ein Psychologiestudium hinter sich hat und auf jede "Anmache" sofort psychologisch korrekt reagiert.

    Mir reicht es so langsam das man als HH immer die Ar***karte hat und dazu verdonnert wird immer höflich, nett, rücksichtsvoll, möglichst unsichtbar durch die Welt zu schreiten und der Rest der Menschen kann auf uns rumhacken.

    Ich hatte es in einem anderen Thema schon mal gesagt: ich habe bis jetzt nicht den Eindruck das die sich hier aufhaltenden HH bewust ihre Hunde nicht erziehen bzw. andere Mitmenschen nicht achten.

    Aber bei jeder Antwort die nicht in die Richtung > du hast ja so recht und natürlich kannst du einem Hund den Kopf einschlagen wenn er dich angreift und natürlich muss ich meinen Hund in den Keller sperren nur weil der Besucher vielleicht keine Hunde mag usw. < wird man darauf aufmerksam gemacht man sollte doch bitte auch auf ängstliche Menschen oder Nichthundehalter Rücksicht nehmen.

    Woher nehmen die "Moralisten" die Kenntnis das wir eigentlich keine Rücksicht nehmen?

    so, also wenn ich Wiki richtig verstehe heißt Fight-or-Flight-Syndrom nur > Zitat: *Die Fight-or-flight Reaktion beschreibt die rasche körperliche und seelische Anpassung von Lebewesen in Gefahrensituationen als Stressreaktion* um zu einer Entscheidung zu kommen: Angriff oder Flucht. Dies ist (theoretisch) jedem Lebewesen inne um überleben zu können.

    Konnte jetzt nicht erkennen das hier ein eigenes, besonderes Krankheitsbild so bezeichnet wird. Auch die anderen Links haben mir da keine andere Auskunft gegeben.

    Wenn du, Lord Vetinary, also schlicht und Ergreifen eine Hundephobie hast kannst du daran arbeiten, wenn du denn wirklich willst.

    Bei der Menge von Hunden die so rumlaufen bist du doch mit Sicherheit schon einigen begegnet. Hattest du da schon mal ein Problem mit? Denn einfach mal einen bellenden Hund anzugreifen geht mit Sicherheit nach hinten los (sei es von Seiten des Hundes oder des Besitzers).

    Wie letztendlich das Abwehren eines wirklich gefährlichen, auf Beschädigungsbeissendes Hundes, aussehen könnte kann wohl nur einer sagen der dies schon erlebt hat. Mir ist solch ein Hund noch nie über den Weg gelaufen und wie ich im Notfall reagieren würde könnte ich dir erst nach solch einem Vorfall mitteilen.

    Code
    Das Fuß laufen wird trainiert, damit der Hund z. b. in der Fußgängerzone, im Wohngebiet oder in der Stadt (es gibt noch viele andere Situationen) ordentlich bei Dir läuft.


    meine Hunde haben nie gelernt Fuß zu gehen. Wird im Alltag nicht gebraucht. Was er lernen sollte und kann (ist nämlich viel einfacher) das er neben dir läuft. Aber um da hin zu kommen braucht es auch in anderen Bereichen evtl. ein Veränderung. Darum tendiere ich zu einem Trainer der vor Ort sich den Tagesablauf anschaut. Großes Problem: ein guten zu finden der berät und nicht Handgriffe zeigt :???: .

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    Hast Du von Anfang an alles gewusst? Warst Du nie in einer Huschu oder hast Dir Dein Wissen zumindest angelesen und den Rest in der Arbeit mit Deinen Hunden gelernt?


    :D . Meine perfekten Lehrer waren immer schon Hunde. Dann habe ich immer versucht mich in meine Hunde hinein zu versetzen (also die Welt so weit wie möglich mit ihren Augen zu sehen) und vom Bauchgefühl her zu arbeiten.

    Die größten Schwierigkeiten (mit Barry, den ich mit 3 Jahren übernommen habe) hatte ich als ich anfing als Trainer in einer HuSchu zu lernen und dieses gelernte angewendet habe. Erst als ich mich davon verabschiedet habe (was ich bis heute leider immer noch nicht komplett abgeschüttelt habe, arbeite aber daran) und ich mich wieder "back to the roots" orientiert habe ging es aufwärts.

    Viel lesen: ja; viele Tipps einholen: ja. Aber auch eine für euch passende Linie finden. Bei dieser dann auch bleiben: ruhig, beharrlich, souverän. So wenig Hilfsmittel (wenn möglich gar keine) anwenden. Vorausschauend arbeiten: dem Hund keine Möglichkeiten für Fehler geben. Ihne ernst nehmen: aus Situationen die ihn Nervös machen rausführen und ihm in kleinen Schritten zeigen wie ER damit umgehen kann und das du immer für ihn da bist.

    Nasenarbeit: super. Schaue wo vielleicht etwas angeboten wird in dem er mit dir zusammen etwas erarbeiten kann. Gibt ihm Selbstvertrauen und stärkt die Bindung und das sich Verlassen auf dich.

    Nervosität: ihr müsst ihm Ruhe vorleben. Wird er nervös, werdet ihr ruhig. Wenn er hibbelig wird weil er etwas möchte wird ihm ruhig klar gemacht das es das erst gibt wenn er ruhiger wird (nicht äusserlich sondern innerlich).

    Wie die Wege dahin aussehen können: es gibt viele Wege nach Rom. Aber nicht alle benutzen. Sondern in Ruhe einen Leitfaden suchen der auf euch alle passt und dann souverän benutzen.

    so jetzt komme ich "Böse":

    warum wird das Fuß trainiert (wurde hier ja schon gefragt, keine Antwort gefunden)? Warum zerrt der Hund nach einem Jahr Halti noch an der Leine? Nur auf dem HuPlatz? Wie sieht es im Alltag aus?

    Ich habe den Eindruck einen wirklichen Plan hast du für deinen Hund nicht. Du machst das was man dir sagt, ziehst das durch (ohne Erfolg) und suchst jetzt wieder Handgriffe?

    Wie schätzt du deinen Hund ein? Welche Stärken, welche Schwächen hat er? Die können genutzt werden. Und zwar im Alltag. Da gibt es so viele Situationen in dem ihm das Leineziehen, das direkte bei dir Laufen "erklärt" werden kann (es gab schon so einige Vorschläge).

    Erst wenn das wirklich läuft kann mit dem korrekten Fuß üben angefangen werden (was im Alltag für mich völlig sinnlos ist und so nur für Prüfungen geübt wird).

    EDIT: so, habe mir deine alten Posts mal durchgesehen. Das Problem zieht sich ja nun schon seit August 07 hin (jedenfalls hier im DF beschrieben). HuSchu hast du wohl noch nicht gewechselt (wurden schon mehrmals empfohlen). Gibt es diese große Spielegruppe noch? Gehst du da noch hin? Wie ist sein Verhältnis zu anderen Hunden geworden?

    ach Björn, muss dir nicht peinlich sein.

    Trainiert bzw. aufgebaut habe ich das auch nicht.

    Auch bei meinen vorhergehenden Hunden nicht. Ich sehe nämlich nichts was ich von meinen Hunden verlange separat.

    Alles wird im Alltag, wenn die Situation es erfordert, abverlangt. Als ich Barry bekam bin ich von meinem üblichen Weg kurzfristig abgekommen und hatte dafür die Quittung bekommen: es klappte nicht mehr so wie ich es von meinen anderen Hunden gewohnt war.

    Wenn ich einen Weg finde dies so zu erklären das es nicht in eine Gebrauchsanweisung ausartet sondern individuell gesehen werden kann werde ich es auf meine HP schreiben. Aber ich glaube dazu müsste ich mich mal nicht mehr soviel hier rumtreiben :D .

    na ja, wenn ich nicht so richtig wüsste was mein Hund hat würde ich sie nicht draußen lassen. Würd ich nervös werden wenn ich meinen Hund nicht beobachten kann.

    Barry hatte lange (ca. 1 Jahr nachdem ich ihn bekommen habe, jetzt ist er 6 Jahre bei mir) immer wieder Tage gehabt an denen er schon geschrieen hat wenn er nur aufgestanden ist. Auf der rechten Seite (Kopf, Schulter bis zur Hüfte) war er Berührungsempfindlich. Schrie auch gleich los wenn ich ihn da nur berührte.

    Bin dann sofort zum TA geflizt damit der ihn mal "frisch" sehen kann. Ja denkste, dort keinen Mucks und danach ging es auch schon wieder besser. Dieses tauchte damals immer wieder auf (ohne für mich ersichtlichen Grund) und ist auch heute mit längeren Abständen ab und an vorhanden.

    Letztes Jahr im November habe ich dann endlich doch mal eine Physiotherapeutin aus unserem Verein angesprochen und sie hat sich Barry mal gründlich "vorgenommen":

    Zwei kleine Wirbel die zwischen den Schulterblättern liegen, verschieben sich wohl immer mal wieder und lösen damit wohl Blockaden aus. Entstanden wahrscheinlich durch Fehlhaltung aufgrund seiner HD auf der linken Seite.

    Die Abstände der Blockaden sind nach Akkupunktur und Zeel-Kur größer geworden. Treten aber immer noch auf. Es kann z.B. beim Aufstehen passieren, so das er sich dann weder wieder hinlegen kann noch völlig aufstehen kann, aber auch wenn er beim Spielen mit Hunden mal zu schnell abstoppen muss.

    Aus dem Grund kann er auch kein Geschirr tragen da er wohl auf der rechten Seite und vorn an der rechten Schulter dauersensibel ist.

    Ich empfehle also zu einen Physiotherapeuten zu gehen der sich mal jeden einzelnen Wirbel vornimmt um damit feststellen zu können ob evtl. Blockaden vorhanden sein könnten.

    Übrigens wurde mir gesagt das man Barry´s Problem auf einem Röntgenbild nicht erkennen kann da die "Störung" minimal ist.

    Zitat

    Mensch, wenn ihr wisst das die leute so ein teil unsachgemäß einsetzen, warum zeigt ihr sie nicht an??????????


    weil du einem Hund sowas umhängen darfst, nur nicht benutzen :D. Das musst du erstmal beweisen. Eine ziemlich schwierige Sache auf Spaziergängen.

    Warum wird hier aufeinander rumgehackt? Jeder teilt seine Meinung mit.

    Und wenn jetzt jemand hier eine ultimative Erziehungsmethode hätte (angeblich) könnte man die eh nicht glauben weil es die nicht gibt.

    Aber es geht um Erziehungsmethoden und deren Vor- und Nachteile.

    Wenn diese nicht aufgezeigt werden dürfen (also auch Nachteile) was macht das Thema dann für einen Sinn?

    Und wenn Menschen nun mal nur den für sich einfacheren Weg nehmen muss das doch nicht von Anderen gutgeheißen werden (bezogen auf Starkzwang).

    steffi72 wie du es letztendlich handhabst spielt ja gar keine Rolle. Ihr kommt damit doch klar und versteht euch.

    Aber wie immer gibt es hier Mitlesende den ich einfach mitteilen möchte das es pauschal nicht stimmt, daß Kommando gleichbedeutend ist mit: Sicherheit ist garantiert. Denn wie diese das Umsetzen weiß ja keiner.

    Bei neuen Dingen orientiert sich Barry an mir. Er "fragt" mich sozusagen.
    Ob er dabei steht, sitzt oder sich legt spielt für mich keine Rolle. Wenigstens er bleibt bei mir. Also gibt es für mich nur einen gaanz wichtigen Punkt: der Hund muss bei mir bleiben damit ICH die unbekannte Situation bewerten und entscheiden kann was zu tun ist.

    wie ja schon hier erwähnt wurde ist es sicherlich kein Problem wenn der souveräne Hund schon vorhanden ist.

    Aber jeder Hund aus dem Tierschutz passt sich seinem Umfeld an. Ein ruhig wirkender Hund kann z.B. sehr munter werden und dann vielleicht gar nicht mehr so souverän sein, ein ängstlicher Hund kann sehr selbstbewust werden usw..

    Den Gedanken eines Zweithundes einfach im Hinterkopf behalten. Mit der Kleinen arbeiten (gebt euch Monate), vorrübergehend einen Sitter suchen und wenn euch dann der passende Hund durch Zufall über den Weg "läuft" dann könnte ihr immer noch zuschlagen.

    Die Kleine hat 2 Jahre mit anderen Hunden gelebt und dadurch nie die Möglichkeit gehabt sich an eine andere Situation (sich selbst wahrzunehmen und Selbstbewust zu werden) zu gewöhnen. Das bedeutet aber nicht das sie es nicht lernen kann.

    ich meine nicht das Kommando. Sondern Dinge verstehen lernen damit er sie auch unterlässt bzw. ausführt obwohl kein Kommando erfolgt.

    Barry hat gelernt zu verstehen das er ängstliche Hunde in Ruhe lassen soll. Ich muss nur selten noch sagen "der hat Angst, wir gehen weiter".

    Es wäre mir zu gefährlich wenn ich Barry nur durch ein Kommando davon abhalten könnte über die Straße zu gehen. Er hat verstanden das er nicht rübersausen darf nur weil eine Katze, ein Eichhörnchen, ein Fuchs oder ein anderer Hund es ihm vormachen.

    Dies hat er ohne Leineneinwirkung, ohne Kommando Sitz gelernt. Er hat gelernt das ich es nicht toll finde das er Katzen, Kaninchen u.ä. hetzt, das er nicht zu anderen Hunden stürmen darf, Menschen neutral zu sehen sind usw..

    100% ist kein Lebewesen. Unberechenbarkeit ist immer vorhanden (Restrisiko). Auch Kommandos ändern daran nichts.

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    Respektieren Hunde uns wirklich oder machen sie bestimmte Dinge nur, weil sie uns einen Gefallen tun möchten? Ist der Respekt nicht nur eine Art, in der sich der Hund uns "unterordnet", weil er für sich festgestellt hat, das es besser ist und das ihm das Leben leichter macht?

    Ich werfe jetzt einfach noch einen Erziehungsstil in den Raum: Selbstkorrektur. Was ist damit? Für einen Außenstehenden mag es vielleicht "brutal" aussehen, aber der Hund lernt alleine was sein Mensch von ihm möchte und was richtig ist. Ähnlich wie der Hund zieht an der Leine und ich bleibe stehen und warte.


    also einen Gefallen wollen sie uns mit Sicherheit nicht tun.

    Ordnen wir uns nicht auch nur unter wenn wir feststellen das wir Vorteile dadurch haben und uns das Leben leichter machen? So ist es. Ein Hund muss genauso feststellen können das er Vorteile erzielen kann (hat mit Leckerligabe überhaupt nichts zu tun). Stellt Mensch oder Hund fest das ein umgehen des gewünschten Verhaltens mehr Erfolgt bringt wird er sich nicht mehr Unterordnen. Er wird den Weg gehen von dem er mehr hat.

    Selbstkontrolle: was meinst du mit "brutal" aussehen? Nur wenn ein Hund Selbstkontrolle lernt, also feststellt das er Vorteile hat wenn er sich nicht in die Leine schmeist wird das Ergebnis (das nicht in die Leine schmeissen) gefestigt. Denn was merkt sich der Mensch am leichtesten: wenn er durch Fehler merkt: kein Erfolg und durch Konzentration auf die Situation und Versuch den Fehler zu vermeiden: einen Erfolg.

    Jetzt aber zu behaupten dies könne der Hund nur lernen wenn er durch Hilfsmittel korrigiert wird halte ich für falsch. Denn seine "Gedanken" sind nicht bei der Situation sondern nur bei dem Ergebnis: wenn ich das jetzt mache erlebe ich was negatives (Gefahrenmomente jetzt ausgeschlossen).

    Also wird er beim nächsten Mal wieder das "Falsche" machen und die Einwirkung muss immer stärker werden. Und viele Hunde interessiert das negative dann auch nur kurzfristig da der Mensch hier den Hauptfehler macht: den Hund die Situation nicht bewust wahrnehmen zu lassen. Durch Korrektur und Leckerli abzulenken, ihm nicht die Möglichkeit zu geben die Situation mit dem Menschen zusammen zu meistern.

    Dieser Weg ist lang. Natürlich wird ein Leinenziehender und in die Leine springender Hund dies noch oft wiederholen bis er verstanden hat wieviele Vorteile die Zusammenarbeit mit dem HH hat.

    Wie dieser Weg aussieht hängt von Mensch, Hund, Umfeld, Situation ab. Pauschalierungen stehen dem nur störend im Wege.