ZitatAuch ging es um den emotionslosen Umgang mit dem Hund und glasklare Unterscheidung zwischen richtig und falsch.
hiermit habe ich auch Probleme.
Ich glaube zu wissen wie er es meint (bekomme es zu 80 % bei Barry auch hin) aber meine Befürchtung ist das dies falsch interpretiert wird.
Machen Hunde "Fehler", die in ihren Augen gar keine sind, geht die "Gefühlswelt" des Menschen sofort los (ist uns angeboren, siehe "Das andere Ende der Leine"): wir sind sauer das der Hund es immer noch nicht kapiert hat, wir sind ärgerlichd das wir uns evtl. gerade in dem Moment plamiert haben und was weiß ich noch.
Damit kommt die Information falsch bei dem Hund an. Denn er weiß nichts von Fehlern, er kann sich nur daran orientieren was wir dulden und was nicht und wenn das dann noch als Kauderwelsch bei ihm ankommt wird der Hund sich so verhalten wie es ihm der entsprechende Halter beigebracht hat: unterwürfig (ah das schlechte Gewissen), "wie bitte?" (ach jetzt wird er auch noch frech) oder "du kannst mich mal, habe besseres zu tun als dein Geschwafel zu übersetzen" (man, hab ich einen dominanten Hund).
Also (vernünftige) Korrekturen emotionlos aber verständlich dem Hund rüberbringen (und natürlich fair). Wer sich über eine Handlung des Hundes ärgert, soll sich einfach ärgern, irgendwo abreagieren (an keinem Lebewesen) wenn es dann sein muss und nach dem Beruhigen die Sache nochmal verständlich für den Hund angehen.
So MEINE Interpretation.
Und der abgewendete Kopf ist für den Hund das Signal das er nicht bedroht wird. Außerdem bedeutet Blickkontakt immer Kommunikation. Und auf irgendeine Art und Weise wird der Hund darauf eingehen. Ist dieses darauf eingehen dann nicht das was wir wünschen kommt es zum nächsten Missverständnis (das größte Problem in der Ablage).