Beiträge von Terry

    meine Hunde müssen nicht sitzen und es gibt auch kein warte oder Ähnliches. Warum nicht: es sind Kommandos die ich erst geben muss. Und wenn ich nicht aufpasse rennen meine Hunde los.

    "Straße" als Kommando finde ich dann also kontraproduktiv.

    Aber ich nutze auch den Begriff "Straße". Erstens fällt es einem am schnellsten ein wenn nötig und zweitens heißt das Ding nun mal auch so.

    Ich erkläre meinen Hunden also dass das die Straße ist und das sie diese ohne meine Erlaubnis nicht zu betreten haben.

    Anfang: zügiges losmarschieren, am Bordstein abstoppen und "Straße" blaffen (ja, da bin ich streng). Stoppt Hundi an jeder Straße von allein, egal wo ich laufe, gehe ich (wortwörtlich) einen Schritt weiter. Nämlich einen Schritt auf die Straße. In der Regel will Hundi sofort mit und wird mit einem deutlichen "Straße" und abblocken auf den Bürgersteig zurückgedrängt.

    Dies wird wieder solange gemacht bis Hundi das verinnerlicht hat und dann wird es erweitert: mehrere Schritte auf die Straße, auf der Straße laufen (Hund natürlich oben), mit Hinderniss dazwischen (z.B. Autos) usw. usw..

    Überqueren ist nur erlaubt wenn ich die verbale Erlaubnis gebe. Und das ist nicht immer das selbe Wort. Bin ich also auf der anderen Seite ist das kein Grund das der Hund ohne Aufforderung rüber läuft.

    Zu beachten ist natürlich: nur da ohne Leine wo kein Auto fährt (also ruhige Seitenstraßen), mit Leine natürlich überall; SEHR KONSEQUENT sein (also keine Ausflüchte weil Hundi ja weiß das er ins Auto steigen soll); Situationen nutzen in dem der Hund zu Nahe an den Bordstein rangeht, weil z.B. ein anderer Hund drüben ist. Da also mit einem scharfen "Straße" es unterbinden (natürlich nicht einfach bei jedem Hund wenn der eigene Hund gar nicht am Bordstein ist, sonst gibt es eine Fehlverknüpfung.

    Somit laufen meine Hunde (Jimmy 14 Jahre, Balu 8 Jahre und Barry jetzt schon seit knapp 5 1/2 Jahren) offline an der Straße.

    Zitat

    Sicher, aber Spielen ist in meinen Augen Kommunikation. Eigentlich ist es auch kein spielen sondern eher eine Art Spaßkämpfchen.


    es gibt für mich völlig losgelöstes Spielen. Da kann es noch so heftig werden, noch so laut, es wird nichts passieren. Die Hunde kennen sich und zwar so gut das sie ihre Stärken und Schwächen kennen. Die Fronten sind klar (dazu muss es keine Auseinandersetzung vorher geben).

    Und das nehmen die meisten HH an wenn ihre Hunde toben (ich meine jetzt nicht dich Zoe).

    Wenn sich fremde Hunde, oder auch Hunde die sich selten treffen, begegnen wird in meinen Augen nur kommuniziert: es werden in den Spielsequenzen Stärken und Schwächen festgestellt.

    Und konnte bis jetzt immer wieder beobachten das dies bei jeder Begegnung weniger wird.

    Beispiel: als Barry das erste mal, ich glaube der Hund heißt Benny, getroffen hat gab es erst das übliche Ritual, dann kurze Verfolgungsqequenzen (Benny ist übrigens mit Duracelbatterien ausgestattet :D ), kurzen Körperkontakt mit Balgen und das wars.

    Dies wurde bei jeder Begegnung weniger. Treffen wir uns jetzt wird kurz begrüßt und jeder läuft weiter.

    Bei wirklich spielbegeisterten Hunden würde dies eher ins Gegenteil gehen: je öfter sie sich treffen um so intensiver würde das Toben werden. Man weiß wie der andere drauf ist. Und hier wird auch das Risiko minimiert dass das Spielen plötzlich in Ernst umschlägt da man sich kennt.

    Und natürlich bestätigt hier auch die Ausnahme die Regel: es gibt Hunde die wirklich nur Spielen im Sinn haben. Hoffen wird das deren Gegenüber auch so eingestellt sind.

    Zitat

    Theoretisch, wie Du ja selbst sagst, ist er es, je nach Hund, nach ein paar mal schnuppern nicht mehr.


    erinnert mich an eine Szene aus "ES": Kind: ich darf nicht mit Fremden mitgehen. Penny(?): ich heiße Penny(?), jetzt kennst du mich und darfst mitkommen > nun ja, wer den Film kennt, kennt auch das Ergebnis :D .

    Zitat

    Und, wer tut das? Dann müsstest Du Deinem Hund ja irgendwie begreiflich machen, dass fremde Hunde erstmal gefährlich sind. Das kannst Du nur erreichen, wenn der schlechte Erfahrungen damit macht. Oder, Du erlaubst es ihm nicht, was natürlich auch nicht das Wahre ist.


    habe ich einen Welpen, übernehme ich ab Übernahme sofort die Verantwortung. Und genau das gehört auch dazu. Lasse ich ihn einfach zu fremden Hunden und er wird gebissen (es hat Welpen schon das Leben gekostet) habe ich versagt. Meine Aufgabe ist es dem Hund einen vernünftigen Kontakt beizubringen. Und ein Welpe der auf jeden Hund zurast, diesen sofort anspringt und "belästigt" muss es lernen. Und dafür bin ich zuständig zu entscheiden ob ich dem anderen Hund dies zutraue oder nicht und mische mich dementsprechend ein.

    hallo Frodo: habe sie bekommen und werde mich damit nochmal beschäftigen. Weil ich noch Fragen habe.

    Hatte vorher noch ne andere Mail bearbeitet. Kommst aber auch noch drann :D.

    BigSandy
    ist meine Mail mit Anhang bei dir gelandet? Und konntest du sie öffnen. Wenn nicht, muss ich es nochmal wiederholen.

    na ja, Zoe,
    wenn ich die Bilder des Treffens betrachte, kann mich ja nur daran orientieren, sehe ich überwiegend Kommunikation.

    Die Hunde arangieren sich, sie "sprechen" um miteinander auszukommen. Einige finden sich im Laufe des Zusammenseins und spielen dann tatsächlich.

    Zitat

    Ich denke, dass es daran liegt, dass der Hund es nicht beigebracht bekommt, von seinem Rudel.
    Wenn ein 14 Wochen alter Welpe es so gelernt hat, nie etwas schlechtes dadurch erfahren hat, nie von einem Anderen Hund oder seinem Halter "korrigiert" wurde, wird er damit kein Problem haben. "Dank" der Sozialisation.


    Was hat Sozialisation mit Spielen zu tun? Würde das heißen ein Hund der nicht Spielt ist nicht sozialisiert? Außer du interpretierst es so das Spielen nichts anderes als Lernen ist und wird dies einem Welpen verwehrt kann er nicht lernen.

    Aber da es auch Spielen nur des Spielens willens gibt ist es vielleicht deswegen so schwierig für viele HH da eine Unterscheidung hinzubekommen: denn wieviel HH freuen sich wie schön ihre Hunde doch spielen obwohl ersichtlich das es mit Spielen überhaupt nichts zu tun hat.

    Darum reagiere ich ein wenig allergisch wenn HH auf Spielen bestehen obwohl ersichtlich das in der Situation nicht wirklich passen. Damit meine ich jetzt natürlich nicht dich, Jenny29.

    Beobachte einfach fremde Hunde die entspannt miteinander toben.

    also wenn ich hier spazieren gehe, auf den Feldern, kennt mein Hund nicht jeden Hund. Genauso wenig wie ich jeden HH kenne. Und da wird halt erstmal nur kommuniziert.

    Hunde: das übliche wie beschnuppern, vielleicht ein wenig angeben und meist geht es dann weiter. Wirklich gespielt wird so gut wie nie. Kurzfrisitig rennt Barry mal hinter nem Hund hinterher und dann umgekehrt. Das ist aber auch eher selten bzw. immer sehr kurz.

    Menschen: man grinst sich kurz an, grüsst vielleicht und wenn die Hunde dann evtl. doch mal kurz rumhüpfen tausch man sich noch kurz aus.

    Und in der Zeit des Austausches schlunzen die Hunde dann wieder jeder vor sich hin, markieren ein wenig und das war es dann auch schon.

    Bei Hundegruppen sieht es dann oft ein wenig anders aus.

    Die Hunde kennen sich oft schon und da wird dann auch mal gebalgt und getobt. Aber auch da kann man erkennen das es immer nur einzelne Hunde sind die daran Spaß haben. Die anderen Hunde gehen ihren "Pflichten" nach und das war es dann.

    Kommen fremde Hunde in diese Gruppe ist nischt mit spielen. Da wird hauptsächlich kommuniziert und abgescheckt. Was sich evtl. ändern könnte wenn man mit der Gruppe mitläuft.

    Aber auch das ist Hundetypabhängig.

    Zitat

    Sind die dann alle unnatürlich?


    bei denen würde mich jetzt einfach mal interessieren ob diese in einer Welpenschule bzw. in einer HuSchu sind in dem Toben zu einem muss gehört

    allerdings

    Zitat

    Ich kenne allerdings mehrere Hunde die ganz verrückt danach sind mit anderen Hunden zu spielen, egal was einem da auf dem Gehweg entgegenkommt. Ob sie diese kennen oder nicht.


    wie sieht deren Spielen denn genau aus wenn sie dann dürfen (Gehweg bedeutet ja Straße, da stelle ich es mir schwierig vor).

    Desweiteren gibt es natürlich solche Hunde (sicherlich auch vom Charakter her) aber oft nur weil sie von klein auf drauf getrimmt wurden.

    Was den Beagle betrifft: das ist für mich jetzt eher die Ausnahme. Die Beagle (und bei uns laufen eine Menge rum und auch auf dem HuPlatz sind einige) haben nur als Schnösel wirklich gespielt, vor allen Dingen was fremde Hunde anbetrifft.

    Jetzt wird mit anderen Hunden nur noch kommuniziert.

    Kleine Anmerkung von mir: ich definiere spielen mit rumtollen über einen längeren Zeitraum, also das abwechselnde Verfolgen, das Balgen, das gemeinsame Zotteln an einem Gegenstand.

    Zitat

    Es gibt doch massenweise Hunde die mit anderen spielen wenn sie sich auf einer Wiese oder so treffen... Das ist doch das normalste der Welt, und dann gibt es eben ein paar Hunde die das nicht machen...


    kann ich so nicht unterschreiben.

    Meine Hunde hatten vom ersten Tag an Kontakt mit anderen Hunden. Halt nicht über Welpengruppen, was heute unsere Hunde zu waren "Spieljunkies" macht.

    Jimmy und Balu haben immer mit anderen Hunden kommuniziert, gespielt haben sie nur mit ihnen bekannten Hunden. Mit fremden Hunden wurde kommuniziert. Nicht mehr und nicht weniger.

    So verkehrt ist Lavrans Aussage gar nicht. Leider stülpt der Mensch Hunden gern etwas über was er toll findet. Ob die Hunde nun auch, steht auf einem anderen Blatt.

    Und ich glaube es gibt weniger Hunde die gern Spielen als wir uns es vorstellen.

    Ich stehe der Kastration neutral gegenüber. Wo nötig, habe ich kein Problem, wo nicht nötig ist auch kein Problem.

    Aber deine Gründe verstehe ich nicht wirklich. Mein Jimmy ist 14 Jahre alt geworden. Unkastriert. Einmal durfte er sogar decken (Zuchthündin) und meinen Balu habe ich erst mit 2 Jahren kastrieren lassen.

    Sollte mein nächster Hund nichtkastriert zu mir kommen bleibt er so bis ein Grund vorhanden ist.

    Meine Hunde sind immer offline gelaufen (auch an der Straße). Läufige Hündinnen gibt es hier mehr als genug. Das bekommt man schon hin.

    Außerdem: wenn ich mir nicht sicher bin das ich meinen Hund nicht unter Kontrolle habe bleibt Hundi an der Leine.

    Na ja, und was den Kopf betrifft: Kastrate können sehr verfressen sein. Und wenn ich mir nur richtig Mühe geben würde wäre mein Kopf vielleicht auch irgendwann mal kleiner als der Rest meines Körpers :roll: .

    Lass deinen Hund erstmal erwachsen werden (wie sieht aufbrausend und dominant eigentlich aus?) und zur Not muss er eben abgesichert werden. Wenn er ca. 2 Jahre alt ist könnte man sich damit dann nochmal beschäftigen.

    einen Erziehungshelfer kann ich nicht anbieten, aber eine gehässige Katze.

    Meine Miez fand es von Anfang an doof das plötzlich ein Hund da war. Balu gehörte zu den Hunden die aus Langeweile alles ankauten wenn er mal allein bleiben musste.

    Darum hat das umsichtige Frauchen auch schön alles hochgeräumt (kleine Holzfiguren z.B.).

    Und war dann sauer (armer Hund) wenn sie zurückkam und es zerkaut auf dem Boden lag. Leider hat meine Dummheit es noch zugelassen mit dem armen Hund zu schimpfen.

    Bis mir das eingebildete und hämische Gesicht meiner Katze auffiel: das Biest hatte die von mir hochgestellten Sachen immer zum Hund runtergeschmissen und es scheinbar genossen wenn er Ärger bekam.

    Also bekam beim nächsten Mal die Katze einen An**** und damit war der Zauber dann vorbei. Ich fand nie wieder was angeknabbert vor was ich vorher hochgeräumt hatte.

    Zitat

    dass es bei mir gar nicht ums gewinnen geht.


    wollte ich dir jetzt auch nicht unterstellen.

    Es ist halt nicht nur im Hundesport so sondern auch bei den reinen Begleithunden, daß bei "Problemen" (bitte jetzt nicht wörtlich und persönlich nehmen, ich schreibe auch für andere Mitlesende) immer sofort nach Tricks gefragt wird bzw. wie lässt sich etwas abstellen usw..

    Die Ursache sollte aber immer gefunden werden. Und somit könnte es wirklich sein das dein Hund durch dich irritiert ist. Es ist normal das man als Mensch bei Prüfungen oder Turnieren anders ist. Damit fehlt deinem Hund evtl. die Führung und er läuft auf Sicherheit?

    Bei einer ehem. Vereinskollegin besserten sich die Turnierergebnisse immer mehr je sicherer sie wurde (da sie sehr schlecht sieht war sie Anfangs schon mal verpeilt auf dem Agilityparqour).

    Wäre also schon eine Möglichkeit das dein Hund auf Sicherheit geht weil sie sich auf dich nicht so richtig verlässt.

    Würde also beim Training trotz allem auf saubere und sichere Abfertigung des Parcours achten (was du wahrscheinlich eh machst) und die Schnelligkeit beim Turnier kommt dann je sicherer du dich fühlst. Also vorm Turnier Baldrian nehmen :D .

    Dass ist das was mir aus der Ferne so einfällt.