meine Hunde müssen nicht sitzen und es gibt auch kein warte oder Ähnliches. Warum nicht: es sind Kommandos die ich erst geben muss. Und wenn ich nicht aufpasse rennen meine Hunde los.
"Straße" als Kommando finde ich dann also kontraproduktiv.
Aber ich nutze auch den Begriff "Straße". Erstens fällt es einem am schnellsten ein wenn nötig und zweitens heißt das Ding nun mal auch so.
Ich erkläre meinen Hunden also dass das die Straße ist und das sie diese ohne meine Erlaubnis nicht zu betreten haben.
Anfang: zügiges losmarschieren, am Bordstein abstoppen und "Straße" blaffen (ja, da bin ich streng). Stoppt Hundi an jeder Straße von allein, egal wo ich laufe, gehe ich (wortwörtlich) einen Schritt weiter. Nämlich einen Schritt auf die Straße. In der Regel will Hundi sofort mit und wird mit einem deutlichen "Straße" und abblocken auf den Bürgersteig zurückgedrängt.
Dies wird wieder solange gemacht bis Hundi das verinnerlicht hat und dann wird es erweitert: mehrere Schritte auf die Straße, auf der Straße laufen (Hund natürlich oben), mit Hinderniss dazwischen (z.B. Autos) usw. usw..
Überqueren ist nur erlaubt wenn ich die verbale Erlaubnis gebe. Und das ist nicht immer das selbe Wort. Bin ich also auf der anderen Seite ist das kein Grund das der Hund ohne Aufforderung rüber läuft.
Zu beachten ist natürlich: nur da ohne Leine wo kein Auto fährt (also ruhige Seitenstraßen), mit Leine natürlich überall; SEHR KONSEQUENT sein (also keine Ausflüchte weil Hundi ja weiß das er ins Auto steigen soll); Situationen nutzen in dem der Hund zu Nahe an den Bordstein rangeht, weil z.B. ein anderer Hund drüben ist. Da also mit einem scharfen "Straße" es unterbinden (natürlich nicht einfach bei jedem Hund wenn der eigene Hund gar nicht am Bordstein ist, sonst gibt es eine Fehlverknüpfung.
Somit laufen meine Hunde (Jimmy 14 Jahre, Balu 8 Jahre und Barry jetzt schon seit knapp 5 1/2 Jahren) offline an der Straße.