hier mal ein paar Infos
http://www.problemhundeforum.de/downloads/subk…U-d_jantzen.pdf
oder das
http://www.problemhundeforum.de/downloads/subk…U-d_jantzen.pdf sieht auch noch interessant aus. Hab es aber noch nicht gelesen.
hier mal ein paar Infos
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oder das
http://www.problemhundeforum.de/downloads/subk…U-d_jantzen.pdf sieht auch noch interessant aus. Hab es aber noch nicht gelesen.
Versuch: war es bei mir auch. Und dumm gelaufen.
Vielleicht wäre es besser den Hund in dem Moment durch Aktion zum mitlaufen zu bewegen (mit einem "nicht hier") und an geeigneter Stelle dann zur Ruhe kommen lassen damit er sich dann lösen kann
.
Das Nein wird ja sonst schließlich für das Unterbrechen eines unerwünschten Verhaltens benutzt und kann deswegen zu einem Mißverständniss führen.
Zitatda schliesse ich mich an. Sunny kann das auch auf Kommando, ausser es ist ein "Notfall". Wenn sie irgendwo nicht hinmachen soll sag ich nein wenn sie loslegen will und wir gehen schnell weiter zu einem Platz wo sie machen kann.
aber auch hier muss auf die Individualität geachtet werden: mein Balu hat nach einem Nein sich gar nicht mehr hingesetzt. War nervig ihn zu überzeugen das er darf denn er musste ja, hat sich aber nicht mehr getraut (und ich habe ihn nicht angemault).
Mit Barry hätte ich das gleiche Problem. Es gibt hier gewisse Stellen da darf er gar nicht erst hin und damit ist das ausgeschlossen. Wenn ich ihn mit Nein abhalten würde, hätte es sich für ihn in dem Moment erledigt und er würde gar nicht mehr machen.
Ich entsorge seine Hinterlassenschaften und das muss reichen.
ZitatWie konditionierst Du "Straße" für den Hund?
ich sags ihm
.
Ne, hatte oben ja erklärt wie die Anfänge sind. Was auch hier natürlich eine wichtige Rolle spielt ist die Zeit. Ohne die geht gar nichts.
Barry hatte ich ja 2002 übernommen, mit 3 Jahren. Er war ein "Straßenläufer". Er ist auf der Straße gelaufen wenn man nicht aufgepasst hat und ging auch zum Spielen auf die Straße.
Mit dem immer wieder klar machen durch das Wort (also nur speziell für die Straße gedacht, man wird dadurch nicht verleitet es für andere Dinge zu nehmen), zurückdrängen auf den Bürgersteig ohne Körperkontakt (also kein zurückziehen, kein Schieben) sondern wirklich nur abblocken, zurückdrängen und fixieren und böse knurrendes "Straße" waren nach ca. 3 Wochen die ersten Erfolge zu erkennen:
Barry steht an einem Baum direkt an der Straße als eine wütend fauchende Katze ihn fast über den Haufen rennt und über die Straße verschwindet. Erstmal dummes Gesicht und kurz darauf kommt die zweite Katze angesaust und rennt rüber.
Barry ist nicht hinterher. Und auch in der darauf folgenden Zeit nicht hinter Hasen, Mardern, Tannenzapfen (mit denen er sehr gern spielt) oder losrennenden Hunden.
Im Herbst vor zwei Jahren bewieß er nochmals das er das Prinzip verstanden hatte. Wir waren gerade auf dem Nachhauseweg auf dem Parkplatz meiner Mutter und ich wähnte Barry in meiner Nähe.
Er stand aber an der Straße: Links und rechts der Straßenseite parkten Autos. Die Mitte der Straße war vom Laub freigeräumt. In Höhe der parkenden Autos lag noch Laub. Barry stand genau auf dieser Grenze, bei der Ausfahrt, zwischen zwei parkenden Autos.
Eine Bordsteinkannte (auch die abgeflachte) war durch das Laub nicht zu sehen. Die Straße hat er allerdings nicht betreten. Nun ja, bei viel Laub und Schnee bin ich jetzt viel vorsichtiger, daß ist mir doch zu riskant das er sich da mal vertut.
Meinen Bearded-Colli habe ich an so mancher Straße "vergessen" wenn ich mit dem Rad unterwegs war. Ohne Erlaubnis gab es keine Überquerung, also wartete er geduldig bis ich wieder zurück kam.
Balu ist mit 7 Monaten mit Hetzlaut hinter einem Karnickel hergedüst. An der Straße eine Vollbremsung und er kam freudestrahlen wieder zurück.
Einmal hat er sich sogar geirrt (Ärgere mich heute noch das ich da noch mit ihm geschimpft habe, ich Dumbeutel): Balu sieht einen fremden Hund auf der anderen Straßenseite, läuft los, bleibt plötzlich auf der Straße stehen, schaut nach unten (Sch*** Straße) und beeilte sich wieder auf den Bürgersteig zurückzukommen.
Wichtig ist absolute Konsequenz aber auch ein Feingefühl für den einzelnen Hund um festzustellen wie es ihm möglich ist es auch zu verstehen.
Und vor allen Dingen nicht ungeduldig werden und die Wege so nutzen das verschiedene Situationen vorhanden (Bordstein in verschiedenen Höhen z.B.).
Ach und natürlich: die Verantwortung bleibt immer beim HH. Ein 100%iges Verlassen auf den Hund darf es nie geben. Läuft der Hund doch rüber nicht verzagen sondern den Fehler in der Übermittlung an den Hund suchen.
Zitatmeint ihr das is nachteilhaft oder is das schon ok für ALLE verbotenen zonen EIN kommando zu haben?
ich halte es für einen Nachteil (besonders was die Straße betrifft).
Bei mir heißt es "weiter" wenn Barry einen Blick auf was Fressbares riskiert oder wenn es den Anschein hat er will an ein Moped pieseln.
Also wenn es um Dinge geht die ich vorher sehe und ich ihn abhalten will.
Die Straße sollte ein Hund selbstständig, ohne Kommando meiden lernen. Am Anfang steht das "Straße" ja nur um den Hund zu "erklären" was man von ihm erwartet. Im Laufe der Monate gibt es ein "Straße" ja nur noch im absoluten Notfall oder als Erinnerung.
ZitatÄh, das ist doch üben?
scheint wieder eine Difinitionssache zu sein
.
Wenn HH mir erzählen sie haben geübt sieht das meist so aus: sie absolvieren Sitz, Platz, Fuß und was weiß ich noch zu Hause wenn sie daran denken bzw. Zeit haben und genauso handhaben sie es draußen.
Sie nehmen sich die Zeit dazu. Haben sie keine Zeit wird nicht "geübt" also dem Hund nicht vermittelt was er tun soll obwohl die Situation aber vielleicht gerade eintritt oder aber durch die Ablenkung des MENSCHEN kann eine Sequenz nicht zuende geführt werden.
Oder ich begegne (GsD selten) HH auf den Feldern die der Meinung sind das sie extra dahingehen damit die Hunde sich austoben können OHNE das die HH da irgendetwas beeinflussen wollen. Die Hunde können also machen was sie wollen. Das sich der Normalbürger evtl. den Hals in den Löchern brechen könnten, die von Hunden gebudelt wurden, scheint da keine Rolle mehr zu spielen.
Und wenn ich dann sehe das die Straße (wie die von mir genannten Gruppen in meiner Nähe) dann eifrig den Straßenteil üben, aber beim Nachhausegehen quatschen und da dann nicht mehr drauf geachtet wird (man übt ja schließlich nicht) habe ich dann so meine Bedenken.
Darum wundere ich mich immer das soviel mit Sitz usw. rumhantiert wird. Im Alltag brauche ich es sehr selten. Wochenlang gar keins. Dann vielleicht mal ab und an usw..
Hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt
.
*sam*
ich sehe die Gruppen ja öfters da ich in der Nähe wohne. Überzeugen tut es mich nicht.
Zuviele Kommandos prasseln auf unsere Hunde auf jeden Fall nieder.
Für mich ist nur wichtig die Abrufbarkeit, das der Hund bei mir bleibt und mit dem Wort "Straße" gebe ich ihm die Möglichkeit sein Tun mit etwas zu verknüpfen und nicht nur was auszuführen was ich in dem Moment sage.
Von üben halte ich eh nichts. Ich lebe mit meinem Hund, mit meinen Gasthunden und zeige ihnen in dem Moment wo notwendig was ich von ihnen erwarte. Durch die ständigen Wiederholungen können sie es
schneller verinnerlichen.
Sitz oder Platz verlange ich auch nur wenn unbedingt notwendig. Und das ist nicht oft.
Ich wüste nicht wozu ich für alles mögliche irgendein Kommando brauche.
ich hab nur gefragt weil mir bis jetzt zwei Hunde untergekommen sind die in nicht beobachteten Momenten oder wenn andere Hunde drüben sind über die Straße laufen aber im Wohnzimmer artig Sitz machen wenn man "Straße" sagt
.
Und zwei Hunde konnte ich schon beobachten die artig an der Straße sich hinsetzten und dann über die Straße flitzten (ohne Erlaubnis).
Da bin ich ja gespannt.
wo wohnst du. Vielleicht können wir uns treffen. Kannst du mir ja per PN oder Mail mitteilen.