Beiträge von Terry

    Ob man das nur beim Hobby sagen kann? Du sprichst ja jetzt nur vom Körperbau. Aber auch die "Seele" des Hundes sollte dabei sein.

    Sicherlich ist es für Turniere nicht einfach, weil man ja gewinnen möchte. Da ist dann also die erste Frage ob der Hund vom Typ (Körperbau) überhaupt in der Lage ist.

    Aber einen Hund bei dem ich mir viele Tricks ausdenken muss damit er die von mir gewünschte Leistung bringt ist doch gar nicht mit dem Herzen dabei.

    Oder wie im vorliegenden Fall das der Hund (vielleicht) einfach nur Vorsichtig ist. Die Unversehrtheit ist im Normalfall nun mal das höchste Gut.

    Was in dem vorliegenden Thema ja nicht der Fall ist, ist mir in einem anderen Forum sehr sauer aufgestoßen: einen Mix der überhaupt kein Interesse an klassischer UO hat soll nun auf Teufel komm raus ein hochmotivierter Hund werden weil dieser Verein hohen Wert auf 100% legt und auf Turnieren startet (und diese auch gewinnen möchte).

    Zusammenfassend würde ich dir, Kampfzwerg, empfehlen: kleine Schritte, Hund gut beobachten wo sein Schwächen (damit meine ich nicht die Geschwindigkeit) sind, durch noch mehr freudige Zusammenarbeit (nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt) die Geräte neu aufbauen und dem Hund die Möglichkeit geben von sich aus zu geben was in ihm steckt.

    Dann sieht man evtl. wieviel der Hund geben kann bzw. bereit ist zu geben und ohne Zeitdruck (weil man am nächsten Turnier teilnehmen möchte) kommt man vielleicht schneller zum Ziel.

    HH mit übermotivierten Hunden haben auch das Problem, nur einen anderen Grund. Sie müssen es auch anders angehen weil es nicht viel Sinn macht wenn der HH noch am Start steht und der Hund schon im Ziel angekommen ist :D .

    Zitat

    Terry: Hast Du denn ne bessere Idee?


    in den Fällen über das Netz Tipps zu geben ist Kontraproduktiv.

    Mein Vorschlag eines Treffens wurde leider nicht angenommen. Somit kann ich mit Tipps nicht dienen.

    @dark
    :applaus:

    Ich brauche keine Zoos, keinen Zirkus, keine Ausstellungen, keine Kosmetik, keine Fleischmassenproduktion (2 x super Fleisch im Monat reicht mir), kein 100tes Waschmittel, kaum Eier, kein Edelholz, keine Reisen ins Ausland (wo mit Tieren an Touristen Geld verdient wird) usw..

    Dies sind meine Entscheidungen die ich für mich getroffen habe. Ob es mir aber gleichzeitig das Recht gibt über Entscheidungen anderer Leute zu urteilen bezweifel ich.

    Der Mensch hat seine Umwelt so besch*** aufgebaut das es in vielen Bereichen kein Zurück mehr gibt. Was aber jeder Einzelne tun kann: in dem Moment wo andere Lebewesen misshandelt bzw. vernachlässigt werden im Einzelfall sofort einzuschreiten.

    Das wird die Spreu vom Weizen trennen. Und wenn denn alles wirklich nur aus der Spreu besteht sollte sich das Problem dann ja von selbst lösen.

    es macht nie viel Sinn sich auf ein "Hassthema" einzuschießen und alleinig das zu verurteilen.

    Mich stören die Tierschützer auch welche durch sinnlose Aktionen zwar Aufsehen erregen aber leider den Tieren nicht helfen.

    Oft machen die kleinen Dinge des Lebens viel mehr aus: mit offenen Augen Mißstände in Zoos, Zirkus, Ausstellungen, "Tier"produktionsstätten usw. aufnehmen und die zuständigen Stellen oder die Medien informieren, wenn sein muss hartnäckig.

    Vor allen Dingen nehme ich an dass das Interesse bei seriösem Hinweis auf Mißstände doch mehr erreicht als diese "haut drauf"-Methoden da dies eher den Zorn als das Mitgefühl heraufbeschwört.

    Ob allerdings diese Plakate von Witzbolden oder millitanten Tierschützern stammt scheint ja nicht festzustehen. Oder?

    Darum gehört für mich der Eingangsthread auch zu den "hau drauf"-Methoden nur in umgekehrter Richtung. Ist leider auch nicht sehr hilfreich.

    Und wie man ja auch hier im Forum immer wieder sieht hat jeder so seine Einstellung was einen Hund "glücklich" macht (und das geht bei anderen Tieren dann auch so weiter). Da kommt es immer auf den Blickwinkel drauf an.

    Wenn man sich einfach nur darauf einigen könnte das offensichtliche Mißstände in allen Gebieten bekämpft werden müssen wäre man schon ein ganzes Stück weiter.

    beim Training zeigt sich also auch die "Vorsichtigkeit". Wäre es sinnvoll die Geräte mit ihr extra zu üben, also ihr da mehr Sicherheit zu geben?

    Also wie du es im Training ja wohl eh schon machst nur intensiver: A-Wand. Nach dem "einlaufen" erst einmal langsam. Kurz spielen und loben. Dann Wiederholen bis ihr die gewünschte Schnelligkeit dann erreicht habt.

    Die anderen Geräte werden in der Zeit noch langsam gearbeitet (bis die A-Wand sitzt), dann werden die anderen "gefährlichen" Geräte nach und nach auf Schnelligkeit einbezogen.

    Könnte mir vorstellen das der Hund durch die Turniersituation (viel Betrieb, Anspannung und was da so anfällt) noch vorsichtiger wird weil sie sich konzentrieren muss.

    Bei mehr Sicherheit von vornherein würde es ihr auch beim Turnier nicht mehr schwer fallen.

    Sind die Beläge nicht vorgeschrieben? Dann könnte man die mit ins Training einbeziehen, damit man auf einem Turnier damit kein Problem hat.

    Wäre jetzt mein unprofessioneller Vorschlag :D .

    habe zwar keine Ahnung von THS mische aber trotzdem mal mit:

    Zitat

    So läuft die eigendlich super schnell aber bei den Geräten wird es ein bisschen dramatisch.


    ist sie da evtl. einfach etwas vorsichtig? Wäre ja nicht wirklich verkehrt. Wie sieht es denn während des Trainings aus (wenn ihr nicht unter Prüfungsdruck steht)?

    Konsequent? Nicht wirklich.

    Sitz-Beispiel: steht mein Hund neben mir und er soll sitz machen setzte ich Sitz bei der Konsequent-Variante durch: durch Wiederholung, Leinenzug, runterdrücken oder was weiß ich, bis der Hund sitzt.

    Beharrlich: steht mein Hund neben mir und er soll sitz machen und er reagiert nicht, gehe ich einen Schritt vor mit ihm, wiederhole es und das mache ich solange bis es ihm zu doof wird und er sich hinsetzt. Das setzt aber voraus das der Hund ein Ziel vor Augen hat. Dieses Ziel erreicht er nur auf schnellstem Wege wenn er mit mir zusammen arbeitet (sich also schneller hinsetzt).

    Hat der Hund kein Ziel vor Augen kann ich nur Konsequent (mit Druck) arbeiten. Was sollte ihn sonst überzeugen? Darum versuche ich etwas Neues immer mit einem Ziel was IHN interessiert zu verknüpfen (dazu gehört allerdings kein Leckerli) und darum bringe ich ihm nichts bei was nur mit Leckerli gehen würde (das wäre für mich dann Überredung ohne ein wirkliches Interesse seinerseits).

    Betteln: bin ich Konsequent gehe ich auf Bettelversuche nie ein.

    Beharrlichkeit: ich entscheide bei jeder Aufforderung anders: entweder ich gebe ihm was oder ich ignoriere ihn beharrlich (dann geht er von allein weil er weiß das er keinen Erfolg haben wird in dem Moment).

    Wiederholungen können also schon unterschiedlich aussehen, wenigstens der Erfolg ist der gleiche.

    Nun gut, ist meine ganz private Definition :D .

    BIG Sandy
    wie immer sind "Gebrauchsanweisungen" über das Netz immer schwer. Das Einspielen auf die 3 m sollte natürlich erstmal ohne massive Reize erfolgen. Sie ist es einfach schon zu sehr gewohnt. Und durch das zurückziehen lernt sie nicht von allein auf irgendwas zu achten (das machst du schon, da kann sie sich darauf verlassen).
    Werde jetzt erstmal, na ja nach dem Ausschlafen und Feldern, mir deine Beiträge durchlesen. Da wirst du von deiner Kleinen ja schon einiges geschrieben haben. Vielleicht fällt mir noch etwas ein.

    Gut Nächtle

    Zitat

    aber ich habe zum Beispiel das Problem, dass wenn wir einen anderen Hund an der Leine begegnen meiner anfängt zu fixieren. Und ich weis auch, dass meiner meint er müsste das für uns dann Regeln, wenn er dann den anderen ausbellen will...


    au ja, das fand Barry auch toll. In dem Moment wo Barry fixiert hat bin ich ihm vor die Füße gelaufen und habe ihn in eine andere Richtung gedrängt. Gab dann ein "Hä?"-Blick von ihm, meine Antwort "Dummbeutel" und es ging zügig weiter. Ständiges ihm vor die Füße laufen fand er doof und fing dann irgendwann an mich fragend anzuschauen, meine Antwort "super, das ist Klasse", meist waren wir dann schon am Fixierobjekt vorbei und damit hatte es sich erledigt.

    Heute gibt es auch noch Tage da fixiert er gern andere Hunde, da reicht ein kurzes "schau nach vorne", fragender Blick "muss das sein?" und er läuft weiter.

    Ich bin beharrlich, zeige ihm immer wieder was ich erwarte und gebe ihn allerdings auch schon mal die Chance mir zu beweisen das er sich allein korrigiert bzw. ich gar nicht erst was sagen muss.

    Das funktioniert aber erst seitdem ich die "Zeit" aussen vor lasse. Ich habe nicht mehr den Gedanken im Hinterkopf "das muss doch mal klappen, hoffentlich klappt es jetzt usw." sondern ich gebe mir alle Zeit der Welt (eine von mir geschätzte Trainerin sagt: nimm dir Zeit damit du schneller ans Ziel kommst; na ja so ähnlich :D ).