bis vor ca. einem Jahr wohnte hier ein HuskyMix-Rüde der mein absoluter Traumhund (vom Verhalten und bis zu einem gewissen Zeitpunkt) war.
Souverän bis zum abwinken.
Zitat
Ich will hier bitte keine Diskussion ob Züchter- oder Tierschutzhund auslösen. Aber ich glaube schon, d. wenn ein Hund "gute Kindertage" hat und danach sein Leben ohne größere Katastrophen verläuft, er eher souverän reagiert.
1. der Hund wurde mit ca. 4 Monaten aus dem TH geholt. Wenn ich mich recht entsinne kam er aus schlechter Haltung. Balko beobachtet von Anfang an ruhig und gelassen seine Umwelt und die dazugehörigen Hunde. Er war später in der großen Sonntagsgruppe der unangefochtene "Leitrüde". Ihm wurde Platz gemacht, er wurde nicht bedrängt, er hatte es sehr selten nötig mal zu knurren (eigentlich habe ich ihn nie gehört) und traf er auf "Gegner" die stärker bzw. streitsüchtig waren ging er diesen aus dem Weg.
2. traf ich ihn in den letzten ca. 3 Jahren seltener (die große Sonntaggruppe war schon lange aufgelöst) und mir fiel auf das seine, von mir so bewunderte Souveränität, irgenwo verloren gegangen sein musste. Die Besitzer hatte ein Gasseservice eröffne und eine HuSchu.
Er war öfter dabei andere Hunde massiv unterzubuttern (die HH waren der Meinung das wäre sein Job).
Hatte früher ein kurzer Blick genügt andere Hunde auf Abstand zu halten, wurde plötzlich bei Verfehlungen der anderen Hunde (meist Gassihunde) massiv zurechtgewiesen.
Hatte dieser Rüde also trotz TH (und wohl nicht so prikelnde Kindheit) ein sehr sicheres und souveränes Verhalten viele Jahre an den Tag gelegt, veränderte sich dies durch den Einfluss der HH. Behaupte ich jetzt mal so. Da ich die letzten Jahre aber nur in kleinen Zeitfenstern mitbekommen habe ist mir die Veränderung seines Verhaltens nicht so ganz klar.