Beiträge von Terry

    na, du hast es ja auch nicht gerade leicht.

    Ist bei uns auf dem Platz Matsch (und zwar so das man rutschen könnte) wird Agi abgesagt. Das Risiko das die Hunde sich die Gelenke versauen und der Mensch noch dazu wird nicht eingegangen.

    Ich hätte den Hund gleich deinem Freund in die Hand gedrückt und ihn zum Arbeiten verdonnert da deine Motivation zu einem entspannten Arbeiten im Keller war und für mich nicht viel Sinn macht. Hätte dir UO, während die anderen den Parcour absolvieren, empfohlen damit dein Hund die Möglichkeit bekommt zu lernen sich auf dich zu konzentrieren.


    Zitat

    Dann gings weiter...Hund los gemacht zum toben...


    sorry, für mich ein inkompetentes Verhalten der Trainerin. Sie hätte dir raten müssen den Hund jetzt nicht mittoben zu lassen. Erst zieht er dich durch den Dreck, ist innerlich noch richtig in Fahrt und darf dann zur Belohnung zum Freilauf.

    Solche Situationen (die immer mal wieder vorkommen können) sind ideal um an Defiziten zu arbeiten (also Hund will Kontakt mit anderen Hunden, er bekommt sie aber nicht wenn er sich nicht benimmt z.B.).

    wenn er dich anschaut, grins ihn freundlich an ("hallo Dicker") und dann schauste wieder weg.

    Kannst du im Auto nicht die Leine dran lassen? Ich würd sie nicht abmachen und so legen das du gut danach greifen kannst. Beim rausholen ihn nicht beachten, Leine aufnehmen, aussteigen lassen, kurz freundlich angrinsen und wieder wegschauen.

    Könnte mir vorstellen das er versucht dich zu lesen und das klappt halt nicht so (durch deine Unsicherheit). Dadurch traut er dir wahrscheinlich genauso wie du ihm. Blickkontakt bedeutet ja immer Kommunikation. Also wird er einfach eine Handlung bzw. Anweisung erwarten wenn er angeschaut wird.

    Barry nimmt unterwegs selten Augenkontakt zu mir auf wenn ich was von ihm will (z.B. das er kommen soll). Das macht er meist wenn ich nicht klar genug bin in meinem Anweisungen und drum kommuniziert er durch Blickkontakt dann vermehrt mit mir. Wenn er sich sicher ist um was es geht zeigt mir seine Körpersprache ob er mit seinen Gedanken bei mir ist und drum fordere ich es auch nicht.

    Diese Plätze sind eingezäunt, es treffen sich fast immer die selben Personen (die damit dann ja auch kein Problem haben) und es bilden sich da innerhalb der Gruppe gewisse Ordnungen.

    Hier wird das "die Hunde müssen Kontakt haben" so richtig ausgelebt. Hunde nicht unter Kontrolle (sind ja schließlich zum Spielen da) und die tun ja nix. Es wird rumgestanden und gebabbelt und man freut sich tierisch wie "schön die Hunde doch Spielen".

    Dummerweise fällt so einigen Hundehaltern gar nicht auf was da so abgeht und dann kommt, wenn man Glück hat, nur das was Conne geschrieben hat dabei raus.

    Wenn man Pech hat lernt man das erste mal die "Gruppendynamik" kennen, die Hunde dazu veranlasst ander Hunde zu verprügeln (das hat er ja noch nie gemacht) so das TA angesagt ist oder man hat einen TA nicht mehr nötig (wer schafft es schon ein Rudel beschädigungsbeissende Hunde wieder unter Kontrolle zu bekommen).

    Lernen werden Hunde da am Besten wie man super mobben kann, wie man die Sau rauslassen kann. Leider keine vernünftige Kommunikation.

    Es kommt auf die Konstellation der HH an, wie Verantwortungsvoll diese handeln und umsichtig diese sind und die es natürlich auch gibt und damit für solche Plätze eine Bereicherung sind. Solange dies beachtet wird ist es sicherlich eine akzeptable Sache.

    Aber das weiß man erst wenn man die HH und die Plätze kennt. Und sowas, wie Conne es passiert ist, darf einfach nicht passieren.

    Zitat

    Grundsätzlich halte ich solche Hundeplätze nämlich schon für eine gute Sache, insbesondere, wenn jeder Halter seinen eigenen Hund im Blick behält.
    Bei uns auf dem Land gibts sowas natürlich nicht, aber in Berlin hab ich damit bisher immer beste Erfahrungen gemacht und Janosch erschien mir immer schwer begeistert...


    Freu dich Björn das du gute Erfahrungen gemacht hast.
    Ich stelle mir gerade die HH, denen Conne begegnet ist, vor die sich jetzt tierisch über sie aufregen. Die Hunde haben sich auch wohl gefühlt bzw. sind immer schwer begeistert wenn sie auf diesen Platz kommen und dann kommt so ein hysterischer HH und wagt ihre Hunde anzugreifen obwohl die doch gar nichts gemacht haben.

    Für mich ist und bleibt es ein Risiko da ich die HH nicht kenne und nicht weiß wieweit sie ihre Hunde unter Kontrolle haben. Ich habe (bis einmal in Neukölln, aber auch nur aus Neugierde) noch keinen dieser Plätze aufgesucht um meinen Hunden den nötigen Auslauf zu geben, sondern gehe in die vorhandenen Auslaufgebiete, die so groß sind das man sich begegnet, evtl. kurz quatschen kann wenn man will und dann aber sich trennen kann wenn die Hunde nicht so begeistert von einander sind.

    die kleine Hündin meiner Freundin ist auch so ein Kandidat. Die hat es sogar drauf sich in Entfernung hinzusetzen und penetrant zu starren. Das kann sie in Perfektion.

    Das Hinterherrennen hab ich ihr abgewöhnt indem ich sie aus Prinzip übersehen habe (dabei öfter mal über den Haufen gerannt habe ohne ihr weh zu tun) und für sie der sicherste Ort auf ihrem Platz war (den hat sie dann von allein aufgesucht).

    Hier in der kleinen Wohnung muss ich ihr allerdings einen Platz einrichten von dem sie mich nicht beobachten kann. Wie gesagt, das kann sie perfekt und kann einen wahnsinnig machen.

    wie lange du brauchst um nach draußen zu kommen spielt keine Rolle. Das wird auch in Zukunft so sein, selbst wenn Welpi stubenrein ist und es eilig hat.

    Wichtig ist nur das du Geduld hast und erst wieder hinein gehst wenn Welpi wenigstens gepieselt hat. Das kann dann schon mal dauern.

    Und Schuhe vielleicht erstmal anlassen (öhm, na ja, vielleicht nicht unbedingt im Bett :D ) .

    hallo Conne,
    gibt es wirklich keine andere Möglichkeit deinem Hund anderen, vernünftigen Kontakt und Auslauf zu bieten. Muss das unbedingt solch eine "Hundewiese/Hundeauslauf" sein?

    Eh ich mich auf solch einem Gelände blicken lasse fahre ich lieber ein wenig weiter um meinem Hund was zu bieten.

    Kann und werde mich für solche "Auslaufgebiete" nie begeistern können. Vernünftige Kommunikation lernen Hunde dort sowieso nicht.

    Vielleicht fällt dir für deinen Hund was Netteres ein.

    nö, veräppeln tut sie dich nicht. Sie macht das was du ihr beibringst: Sitz heißt, daß die Hand ein Leckerli parat hält oder eins aus der Tasche geholt wird und daraufhin setzt man sich hin.

    Versuche mal folgendes: schaue sie freundlich an, gehe einen kleinen Schritt auf sie zu bzw. versuche sie auf die Idee zu bringen sich hinzusetzen und dann erst gibt es ein Lob und dann ein Leckerli. Das wiederholst du so lange bis sie sich ohne zögern erstmal hinsetzt (und das in vielen verschiedenen Situationen und verschiedenen Ablenkungen).

    Das Hörzeichen kommt erst dann wenn sie das Sitz (bzw. Platz, was ein bisschen anders funktioniert) ohne zögern ausführt.

    Sitz kann ein Hund ja schon. Er muss nur verstehen was Sitz wirklich bedeutet (nämlich Po auf den Boden) und nicht "Hand geht zur Tasche, Hand hat vielleicht schon Leckerli parat usw., usw..

    Das Selbe mache ich für Platz und Komm. Ist für mich die haltbarste Variante obwohl ich erstmal umdenken musste.

    ich denke aus Prinzip nicht in Zeit.

    Genau wie wir Menschen werden Hunde ihr Leben lang lernen. Situationen sind nicht immer die gleichen, können sich von heute auf morgen ändern und schon gar nicht spreche ich davon das meine Hunde perfekt waren bzw. sein werden.

    Wäre das Langweilig.