Beiträge von Terry

    Ne Kathrin, du beziehst es aber gleich gaaanz persönlich auf Dich.

    Habe woanders schon mal geschrieben: wenn ich jemand ganz persönlich meine spreche ich ihn auch an.

    Wenn ich dies nicht tue, nehme ich eine Meinung nur zum Anlaß etwas zu erklären und zwar für die Allgemeinheit. Dies wiederum ist ein Denkanstoß von mir.

    Überlegungen kann man nur anstellen wenn es verschiedene Meinungen und Ansichten dazu gibt.

    Schwierig wenn dann andere Meinungen gleich als "Persönlich" aufgefasst werden (warte ja schon auf den nächsten der sich vielleicht gleich beschwert :D ).

    Und Sylvi: nö streiten tun wir nicht. Wir tauschen uns aus :D Und wie gesagt: unterschiedliche Meinungen helfen.

    Mit meiner z.B. muss ja keiner Konform gehen. Und trotzdem schreibe ich :D :lachtot: .

    Kritische Denkanstösse sind ja nicht verkehrt.
    ,
    Aber wenn gleich spekuliert wird das ein Hund mit solch einem Verhalten besser nicht im dichtbesiedelten Deutschland gehalten werden sollte (also man kein Risiko durch den Versuch es in den Griff zu bekommen eingehen sollte) was bitte schön sollte dann passieren?

    Einfach Antowort: jeder Hund der auch nur einmal so zubeißt das es zu Wunden kommt müsste demnach eingeschläfert werden.

    Abgeben? An wen? TH? Wer bekommt ihn dann? Kann er mit diesem Hund umgehen? Wenn nicht TH, welcher HH kann sich auf solch einen Hund einlassen? Nur an einen "Fachmann" abgeben? Wie muss dieser aussehen?
    usw.usw.

    Fakt ist: es muss dringend etwas passieren. Anregungen gab es genug (jegliche körperliche Massregelung würde das Fass sicherlich zum überlaufen bringen). Sei betr. Absicherung, sei das ein seehr guter Trainingsplan aufgestellt werden muss.

    Wenn wir uns einen Hund ins Haus holen müssen wir uns im Klaren sein das es ein Raubtier ist. Ein Beutegreifer der weder Hände hat um etwas festhalten zu können (darum nimmt er dazu seine Zähne, wenn möglich auch die Pfoten) noch unsere Sprache beherrscht und somit also nur auf seine Art zu Kommunizieren sich mitteilen kann.

    Der Hund ist jetzt ein Jahr in diesem Haushalt. Mit einem Vorleben in dem es keine Regeln gab. Es braucht Zeit. Es braucht Zeit einen Weg zu finden, es braucht Zeit sich GEGENSEITIG zu akzeptieren. Und eine höchtsmögliche Absicherung.

    Zitat

    Müßte ich meine "Fleischlieferanten" selbst jagen, töten, häuten und ausnehmen, wäre ich wahrscheinlich längst Vegetarier.


    Also damit habe ich das kleinere Problem wenn es um das Überleben geht. Aber wer nur mit den Schultern zuckt weil andere "Mentalität", über die man sich nicht aufregen möchte Tiere quält (hat nichts mit Jagen um zu Leben zu tun, das ist ein himmelweiter Unterschied, merkwürdig welche Vergleiche immer herhalten müssen) den halte ICH nicht für Ehrlich (egal in welche Richtung).

    Menschen die von Tieren abhängig sind (und damit meine ich wirklich abhängig) werden mit ihnen respektvoller umgehen als so mancher Mensch der Tiere (und damit Nahrung usw.) als Konsummittel sieht und sein Überleben nicht abhängt.

    Da ist für mich der große Unterschied.

    Solange der Mensch auch nur eine Ausrede für seine "Unmenschlichkeit" hat wird es nicht besser. Denn eine Ausrede für "Lebewesen quälen" wird Jeder für sich finden.

    Und Andere die da auch noch mit drauf anspringen. Mich gruselts.

    Lesetipp: "Das Alpha-Syndrom" von Anders Hallgren.

    Da steht auch zu diesem Thema etwas drinn und auch noch so einiges Anderes.

    Im Moment hatte eher ein Machtkampf (von dir initiiert) stattgefunden als Erziehung (das Führen im Alltag).

    UO ist ein feine Sache um es spielerisch mit einzuflechten. Hat aber im Endeffekt nichts damit zu tun, das man damit die Führung übernimmt (besonders weil ja ohne Futter evtl. eh nicht gearbeitet wird).

    Meine Reaktion?
    Ich hätte die alte Dame auch aus seinem Dunstkreis entfernt. Und in dem Fall, wenn ich einen Knochen wegnehmen möchte und Hundi knurrt, würde ich weggehen, Hund abrufen und ihn mit Ansprache (los gibt mal her z.B.) von der Seite und nicht direktem anstarren den Knochen "geben" lassen.

    Das kann dauern, aber für mich ist wichtig aus der Situation zwar als "Sieger" herauszukommen aber ohne Macht demonstriert zu haben (im Notfall würde nämlich der Hund gewinnen).

    So habe ich es mit einer Besuchshündin gemacht die mir fremd war und nicht ganz ohne. Ich werd einen Teufel tun und mich mit einem fletschenden Hund anlegen. Dadurch das ich das aber vor der Drohung mache (den Respekt haben Hunde wohl verdient) hat es noch kein Hund nötig gehabt sein Fressen zu verteidigen.

    Herzhaft zugreifen tue ich nur wenn Gefahr zu sehen ist. Also etwas auf der Straße Aufgenommenes. Da würde mich das knurren nicht interessieren da ich so zupacke das Hundi nicht beißen kann. Und meckern würde ich auch nicht da ich Depp eben nicht aufgepasst habe. War aber bei fremden Hunden noch nicht notwendig da abgesichert und meine hatten es noch nie nötig.

    Und da dein Hund es sich sonst auch wegnehmen lässt würde ich es nicht so verbissen sehen sondern einfach sehen wieder "vertrauensvoll" miteinander umzugehen.

    Ach und was mir noch einfällt: eine stabile Beziehung und den Führungsanspruch kann man recht gut erkennen wenn der HH es sich erlauben kann konsequent Inkonsequent zu sein :D

    Ach, meine Güte Pandura, lass dich doch nicht verwirren:

    Dein Hund braucht keine Sitz und Platz auf Kommando zu können. Da würde ich in jeder HuSchu durchfallen (wenn es um schnelle und sichere Umsetzung geht).

    Nur weil es Heute das Hobby jeden HH zu sein scheint zu zeigen wie toll sein Hund Sitz und Platz oder was weiß ich noch aus dem FF kann heißt das doch noch lange nicht das dies so auch Richtig und Unumgänglich ist.

    Dein Hund und du ihr scheint zu harmonieren. Nur das zählt. Fange nicht an deinen Hund für Andere zu erziehen nur weil diese die Kunststückchen die ihre Hunde können so toll finden.

    Du zeigtst deinem Hund den Alltag wie es für euch und eure Umwelt passt.

    hallo Pandura,
    was hälst du von deiner Maus. Empfindest du sie als nicht erzogen (weil sie noch nicht so weit wie manch anderer Hund ist)? Fühlst du dich überfordert mit ihr? Bist du frustiert weil deine Maus anders ist als andere Hunde?

    Ich behaupte mal das du das alles mit nein beantworten wirst.

    Also kannst du auf die Einstellung mancher HuSchulen Pfeifen.

    Du weist was du alles schon geleistet hast. Du lebst mit deiner Maus und kennst sie wie kein Anderer (Trainer oder HH). Du entscheidest wie weit du mit ihr sein willst, wie du mit ihr den Weg gehen willst.

    Und nur das zählt.

    Lasst dem Kleinen Zeit und schiebt die Gedanken der persönlichen Befindlichkeiten mal beiseite.

    Hund meint es nicht persönlich. Er muss aber für sich jetzt einen roten Faden finden. Jetzt hat er sich erstmal entschieden.

    Bin ich dabei fragt mein Hund z.B. auch bei mir nach. Finde ich ok.

    Beschäftigt euch mit Hundi in Zukunft öfters getrennt. So kann Daywi sich auf deinen Mann konzentrieren und viele Bindungsspiele (Körpernah) und kuscheln wird auch deinen Mann langsam unentbehrlich machen.

    Mit der Zeit wird Daywi es als normal ansehen auf euch beide zu hören.

    Lebe ja nun nicht wirklich auf dem Lande ;) und halte mich aber tatsächlich an den Leinenzwang.

    Barry darf dort offline laufen wo erlaubt und online wo eben vorgegeben. Allerdings muss ich mir dann öfter mal dumme Sprüche von HH anhören welche ihre Hunde offline laufen lassen. Ist mir aber wurscht.

    Ich muss meinen Hund nicht jeden Tag bespassen, er muss nicht jeden Tag über die Felder flitzen. Da laufe ich mit ihm hin (heute gabs ne Feldrunde). Ansonsten gibt es größere Runden in unseren Straßen (überwiegend offline weil erlaubt). Und in der Grünanlage wird er angeleint.

    Als Städter muss man sicherlich flexibler sein wenn man seinem Hund den nötigen Auslauf bieten möchte.

    Hier in Berlin gibt es schon sehr viel Möglichkeiten des Freilaufes.

    Aber direkt in der Stadt wo es keinen Freilauf gibt könnte ich keinen Hund halten. Denn da weiß ich das ich zu faul bin um da öfters die Woche raus zu fahren (aber direkt in der Stadt wohnen würde mir ohne Hund auch nicht einfallen).

    Glaube aber das so mancher Stadthund sich an das gewöhnt was ihm geboten wird. Wenn er den Unterschied nicht weiß wird er wohl trotzdem mit seinem Leben zufrieden sein.