Beiträge von Terry

    hallo ChocoLolly
    miese Sache die dir da passiert ist (ich hoffe Anzeige wurde erstattet).

    Hunden das Beschützen beizubringen ist für mich das Gleiche wie Russisch Roullete. Ein Hund der Selbstsicher ist wird es von sich aus machen (wie meiner) damit wäre jegliche Förderung ein Risiko. Ich muss die Situationen vorher gut abschätzen können damit er dazu nicht mehr genötig wird.

    Einem Hund der kein großes Selbstvertrauen hat, wie deiner, kannst du es nur mit nicht zu empfehlenen Mitteln beibringen, was du im Ergebniss nicht mehr kontrollieren kannst, da dein Hund lernen wird aus Angst nach vorn zu gehen.

    Hoffe dir geht es wieder gut, mache deiner Maus keine Vorwürfe und nehme sie so wie sie ist. Die Zeit wird euch zusammen schweißen und wenn du dich evtl. doch für einen Selbsverteidigungskurs entscheidest wirst du in solchen Fällen (die hoffentlich nicht eintreten) so selbstsicher auftreten das sich das auf deinen Hund auswirkt und dieser dann genauso sicher dastehen wird wie du.

    Und da wird sich dann wohl keiner mehr herangetrauen.

    Bewundere euren Mut :D .

    Schaut euch doch mal durch die hier im Dogforum gegebenen Buchempfehlungen. Bei Patricia B. McConnel "Das andere Ende der Leine" und "Liebst du mich auch?" ist viel über die Kommunikation zwischen Mensch und Hund (und warum manchmal so schwierig) zu lesen was euch sicherlich helfen wird.

    Wichtig ist jetzt sie sich nicht verselbständigen zu lassen. Die Verleitung ist groß wenn man ein großes Grunstück und zwei Welpis hat. Denn je höher die Bindung (durch Vertrauen und Führung) an euch ist (hat jetzt nichts mit UO und Abhängigkeit durch Futter zu tun) umso mehr können sie später ihren Freilauf genießen.

    Auch zu empfehlen: "Das Alpha-Syndrom" von Anders Hallgren.

    Und ein gesundes Bauchgefühl.

    Gehe mal davon aus das ihr euch vor der Anschaffung zweier Welpen vorher gut genug informiert hat.

    Z.B das der Husky einen sehr guten Jagdtrieb besitzt und für ihn später Zäune kein Hindernis sind (durchbuddeln ist auch beliebt) und das der Boxer ein sehr aktiver Bursche ist der ein Clown aber anspruchsvoll ist.

    Somit wisst ihr das die beiden Kerlchen, bis sie mit der Erziehung soweit fertig sind, sich nicht allein auf dem Grundstück aufhalten sollten (so ca. 1,5 Jahre). Denn zu zweit geht das Dummheit machen viel besser, vor allen Dingen kann man darauf wetten das dem einen was einfällt auf das der andere von allein vielleicht nicht gekommen wäre.

    Weiterhin wisst ihr sicherlich das ihr zwei lauffreudige Powerpackete habt die später, um nicht auf dumme Gedanken zu kommen, eine passende (nicht überzogene) Auslastung brauchen.

    Beide Welpen haben von ihren Eltern das Hündisch sein und die Sprache kennen gelernt.

    Die menschliche Sprache müssen sie jetzt von euch lernen. Dies wird sich mit der Zeit entwickeln und sie lernen was ihr von ihnen wollt, sei es Verbal oder Körpersprache.

    Klein Boxi lebt sein Temperament aus, klein Husky scheint da eher gelassen zu sein. Je mehr ihr mit klein Boxi schimpft, um so ausgelassener wird klein Boxi. Er braucht eure Ruhe und Souveränität.

    Dann kann er sich auch darauf konzentrieren euch mal "zuzuhören" um verstehen zu lernen was ihr von ihm wollt.

    Solange er also mit etwas beschäftigt ist kann er gar nicht erkennen was ihr von ihm wollt. Beispiel: da er "aus" noch nicht kennt wird er gar nicht mitbekommen was das bedeutet wenn er gerade z.B. an einem Schuh zieht. Er würde nur meinen es gehört zu dem tollen Spiel was ihr gerade mit ihm Spielt.

    Also bringt ihn die passenden Kommandos im Spiel bei welches ihr kontrolliert. Wenn er sich einigermassen ruhig auf euch konzentrieren kann. Jeglicher "Wirbelanfall" wird ohne Kommentar beendet (da gibt es schon so einige Themen hier) und es geht erst weiter wenn er sich ruhiger verhält.

    Aber: das muss mit viel Zeit angegangen werden. Eines nach dem Anderen. Viel Geduld ist bei solch einem Wirbelwind auch gefragt und richtig spassig wird es sowieso erst wenn beide Hundis einigermassen angekommen sind und richtig loslegen :D .

    Ne danke, habe die zwei Welpen meiner Freundin mit großgezogen. GsD hatte ich sie nicht immer um mich rum. Käme mir auch nicht in den Sinn mir zwei Welpen zuzulegen.

    Wünsche euch viel Geduld und Einfühlungsvermögen für eure Aufgabe.

    die Frage ist ja was man unter "hören" versteh (so wie Anne schon geschrieben hat): geht es um "Kunstsücke" wo man was abstauben kann (da ist es Barry wurscht wer es sagt, wenigsten es wird was rüber gerückt) oder geht es um den Alltag.

    Wenn einer Gassi gehen müsste und der Hund sich dann orientieren soll.

    Bei Barry habe ich das "Glück" (na ja nicht wirklich) das er, wenn ihn jemand selten mit nimmt sich völlig in sich zurück zieht und auf seine Umwelt nicht so wirklich reagiert (so habe ich ihn bekommen, er fällt also in ein altes Verhalten zurück).

    Würde dies dauerhaft sein (das Gassigehen) würde dies sich ändern und derjenige müsste sich seinen Respekt genauso verdienen wie ich :D .

    Also Sitz, Komm (wenn keine Ablenkung) usw. mit Leckerli: ja

    Alltag nach einer Weile: eher nicht.

    Zitat

    dass ich es ins ATJ einbauen wollte.


    ob in dem Falle sinnvoll? Sie scheint ja (aus welchen Gründen auch immer, das weiß wahrscheinlich nur Hundi) damit Schwierigkeiten zu haben und damit ist es zu unsicher.

    Mh, wie kann man das abwandeln (und damit neu aufbauen) damit es für das ATJ verwendbar ist? Mal grübeln (vielleicht kommt was dabei raus :D)

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    und sie weiß, dass sie es nicht von alleine auflösen darf, aber sie tut es!


    na wohl eher nicht. Denn ärgern will sie dich sicherlich nicht

    Zitat

    Sie schaut mich dann völlig verdattert an


    Irgenwie scheint sie es falsch zu verstehen.

    Was passiert wenn du kurz vor der Entfernung, bei der sie immer aufsteht, stehenbleibst und sitz wiederholst? Dann kann sie sich auf dich konzentrieren und wird es evtl. besser verstehen?

    Wann nutzt du es, wozu nutzt du es? Warum reicht stehen bleiben nicht?

    Friederik, das wurde doch vom Themenstarter geschrieben:

    Zitat

    Menschen können echt so grausam sein. Lebendige Hund und Katzen als Köder, mit einen Haken durch die Nase oder Beine. Ich will mir das gar nicht vorstellen, das muss doch echt nicht sein.


    Es wurde weder ein bestimmter Mensch angezählt, noch wurde DAS Land angezählt, noch wurde irgendwo erwähnt das alle Anderen grausam sind, nur wir nicht (es geht einfach nur um das Handeln von Menschen und das der Artikel das Land angibt ist ja logisch).

    Die ersten Posts haben einfach sich nur dazu geäußert was als Nachricht zu lesen war.

    Und prompt kommen die ersten Post die Vergleiche anstellen, die vorwerfen das man sich nicht so aufregen solle, denn

    Zitat

    Ich finde es immer leicht Fehlverhalten bei anderen Völkern anzuprangern, egal ob es um Tiere oder Menschen geht.

    Genau damit wurde das Thema NICHT gestartet. Damit fingen erst die User an welche sich gemüssigt sehen anderen Vorwürfe zu machen, das sie sich Gedanken machen und es nicht Gut heißen.

    Aber noch nicht mal das wird hier so wirklich gemerkt.

    Susa
    auf den Punkt gebracht :applaus:
    Der Mensch muss aufhören "auszusortieren" und zu vergleichen. Tierquälerei (oder Verletzung der Menschenrechte) ist und bleibt das was es ist. Egal in welchem Land, egal wer es "praktiziert". Es kann und darf dafür keine Entschuldigung geben.

    Viele Dinge, die wir heute als Selbstverständlich ansehen, ist von Menschen geändert worden die den Mund aufgemacht haben. Die immer wieder darauf hingewiesen haben das etwas Unrecht ist.

    Hätte es diese Menschen nicht gegeben, würde Heute alles anders aussehen, würde es keine Entwicklung geben.

    Würde es Heute diese Menschen nicht geben, würden andere Menschen nicht die Möglichkeit bekommen sich über ihr Handeln Gedanken zu machen und es würde keine Weiterentwicklung mehr geben.

    Also ist es wichtig seinen Unmut zu äußern. Ohne wenn und aber.

    ob sichs lohnt oder nicht, ich senfe auch:

    die Meisten haben es ja schon richtig bemerkt: die Leine ist nicht das Problem.

    Hier wird das Wesen Hund einfach nicht verstanden.

    Natürlich kann ein Hund auch draußen bleiben. Und viele Rassen lieben es. Will man aber die Voraussetzung haben das es gut klappt muss man schon einiges dafür tun.

    Als erstes braucht ein Hund seinen Sozialpartner Mensch. Macht dieser sich rar, wird der Hund sich entsprechend entwickeln. Er wird sich verselbständigen. Sich um den Hund mehr oder weniger nur kümmern wenn man Gassi geht und meint man müsse mal „üben“ entspricht vielleicht der Mentalität des Menschen, aber nicht des Hundes.

    Warum hat er Probleme mit der Leine. Wird sie im normalen Alltag, in dem Hund einen so viel wie möglich begleitet, genutzt wird er diese als „normal“ ansehen. Wird aber ein Hund mit dieser nur in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt kann ein Hund dies nicht nachvollziehen (denn die Bewegung einschränken steht nur dem zu der auch die verdiente Führungsrolle inne hat) und wird dann sehr oft als Strafe angesehen.

    Sozialkontakt heißt das Leben mit dem Hund teilen. Es heißt nicht ihn dauernd zu bespassen, für ihn immer präsent zu sein. Aber die Ruhezeiten sich mit der sichere Gruppe zu teilen (ob dies nun Menschen oder Hunde sind) ist sehr wichtig für die Bindung und das Vertrauen.

    Dies kann ich auch dem Geschriebenen nicht erkennen. Er muss die Ruhezeiten (und nehme mal auch an die Schlechtwetter Zeiten) allein verbringen, denn ins Haus darf er nicht und das von Welpe an.

    Die Zeit, die er mit dem „Sozialpartner“ Mensch verbringt besteht entweder im Freilauf im Garten (in dem er sich dann auch mit sich amüsiert, ausgenommen die Zeit die man sich mit ihm beschäftigt) ansonsten geht es an der Leine raus und da darf er sich auch viel allein bewegen (dann ohne Leine).

    Ich sehe hier also einen Hund dem einerseits das „Selbständigsein“ mehr oder weniger aufgezwungen wird, dem aber der Sozialpartner Mensch fehlt. Andererseits nimmt der Mensch sich aber raus ihn einschränken zu wollen durch die Leine und ihm dadurch komplett verwirrt. Das Einzige was er machen kann ist dies zu äußern indem er sich wehrt.

    Entweder es wird ihm die Möglichkeit gegeben den Menschen als Führungsperson ansehen zu können (und da gehört einiges dazu) oder aber das Ganze wird sich hochschaukeln wenn jetzt einfach irgendwelche Erziehungsmaßnahmen ergriffen werden.

    Hier müsste ein kompetenter Trainer vor Ort es sich anschauen um beiden Parteien (Mensch und Hund) die Möglichkeit zu geben einen zufriedenen Weg zu finden.

    Das größte Problem sehe ich in der Wahl des Trainers. Denn dieser muss auch die Wünsche des Hundes berücksichtigen außerhalb jeglicher Dominanz- und Bosstheorie.