Beiträge von Terry

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    Am Wochenende war ich deshalb auch bei Freunden die ebenfalls ein paar Hunde haben. Am anfang hatte sie angst doch anch 2 stunden kennen lernen, wollte sie sogar mit ihnen spielen.(Das 1. mal das sie das wollte)Ich muss dazu sagen das die anderen Hunde wirklich unglaublich lieb und vorsichtig mit ihr waren. Soweit zur Vorgeschichte


    Die Aktion war sehr gut. Ängstliche Hunde (egal ob Welpe oder Erwachsen) nur mit Hunden zusammen lassen von denen man weiß das diese in ihrem Verhalten Ruhig uns Souverän sind.

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    Als ich dann heute mit ihr draußen war ist sie das erste Mal auf einen anderen Hund zugerannt, auch wenn sie kurz vorher doch abgedreht hat und zurück kam!


    Ab hier hast du den guten Start zum "Rückschritt" gezwungen. Lasse deinen Hund nie zu fremden Hunden hinlaufen. Jetzt ist es an der Zeit ihr beizubringen das du für die Kontaktaufnahme zuständig bist und diese auch "steuerst".

    Denn sonst kann genau das passieren

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    und der Rüde wollte wohl spielen oder schnüffeln. Auf jeden Fall hatte Buffy totale Panik und ist jammernt und quickent quer durch den Park gerannt, und der Rüde immer hinter her.

    Das du sie dir erst einmal geschnappt hast ist ok wird ihr auch nicht schaden.

    Sehe zu das du bei der nächsten Hundebegegnung deinen Welpi bei dir behälst und den anderen Hund erst einmal in deiner Gegenwart Kontakt aufnehmen lässt. Gib ihr Möglichkeit in deiner unmittelbaren Nähe mit dem anderen Hund zu kommunizieren. Wirklich toben kann sie mit großen Hunden nicht und da sie sehr ängstlich ist, ist die Gefahr zu groß das sie in ihrer Panik mal zu weit weg läuft.

    Wichtig sind jetzt wirklich gut kontrollierte Begegnungen und vor allen Dingen ist es jetzt sehr wichtig ihr zu zeigen das sie bei dir in Sicherheit ist. Das wird ein wenig dauern. Über gemeinsames Spiel, Kuscheln und Grenzen setzen (gerade auch draußen wenn andere Hunde in der Nähe sind) wird das Vertrauen gestärkt.

    Ashkii (21 Wochen) durfte und darf hinter nichts herrennen was sich bewegt (Blätter, Vögel,Stöcke usw.).

    Dadurch kann ich heute an unseren Kaninchen vor der Tür auch offline vorbeilaufen. Selbst wenn sie vor ihn lossausen ist er sofort zu stoppen. Jogger und Fahrradfahrern läuft er dadurch auch nicht mehr hinterher.

    Und damit dies nicht irgenwann doch mal auf Interesse stösst (das Verfolgen von beweglichen Objekten) wird dies auch so beibehalten. Ob er dann mal mit Erlaubnis einem Ball hinterher jagen darf hängt von seiner Zuverlässigkeit ab.

    Wird also noch eine Weile dauern :D

    Was die Tapeten betrifft: Ashkii würde hier auch kräftig umdekorieren wenn er mal alleine bleibt. Darum bleibt er in seiner gewohnten Box wenn ich nicht da bin. Nachts schläft er nun schon seit 2 Wochen mit offener Box. Hat bis heute noch nichts zerbissen.

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    Ja dort waren auch 4 erwachsene Hunde. Und die waren alle so:S zum Menschen lieb aber untereinander :Bloß nicht zu Nahe kommen sonst gibts riesen Ärger. Da hat sich Einer auf den Schwanz des Anderen gesetzt (minimal) und schon hatten sie riesen Streit.


    Welpis lernen durch Beobachtung alles was sie brauchen von ihrer Mutter, den Geschwistern und wenn sie Glück haben von Onkel und Tanten.

    Sie hat ihr Verhalten so gelernt. Für sie gibt es in ihrer Welt wohl nicht wirklich ein entspanntes Zusammensein mit anderen Hunden.

    Helft ihr auf diesem Weg. Auf keinen Fall durch Schimpfen (Bestrafen). Nehmt sie aus solchen Situationen (wie schon geschrieben merkt sie dann das ihr die Führung übernehmt) und sucht euch einen souveränen Althund oder auch Junghund (soll es ja auch geben :D ) der angemessen mit ihr umgeht und ihr zeigt das es auch anders geht.

    Eure Treffen müssen kontrolliert. Ihr dürft jetzt natürlich nicht ständig dazwischen rumfunken. Ist deiner zu aufdringlich reicht ein kurze Anweisung und dann spielst du mit ihm. Ist sehr hilfreich für die Zukunft sonst hast du in 3 - 4 Monaten einen stürmischen Junghund der zu jedem Hund hinwill :D .

    Die Kleine wird durch ihr Verhalten zeigen wie schnell oder langsam ihr vorgehen könnt. Und zu nichts zwingen sondern an Alles heran führen.

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    wenn meiner ihr zu nahe kommt dann greift sie ihn an mit lautem ton, sodass meiner manchmal jaulend wegspringen muss. er will aber spielen und geht immer weider ernaut auf sie zu und die kleine beisst ihn ständig ins gesicht und überall,sieht ganz schön brutal aus. was soll man da machen?


    einschreiten. Dein Kleiner muss lernen das er nicht auf Teufel komm raus mit anderen Hunden spielen muss und die Kleine hat das Recht zu sagen das sie nicht will.

    Welpen können untereinander nichts aus machen. Dazu sind die Erwachsenen da. Vor allen Dingen da es sich um zwei sich fremde Welpen handelt. Sie können im kontrollierten Spiel lernen. Aber nicht im unkontrollierten.

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    Was Du an jetzt nicht gewünschtem Verhalten zulässt, hinterlässt beim Hund im Hirn die Verknüpfung das er sich SOOO VERHALTEN SOLL (was Du ja nicht möchtest).
    ZEIGE IHM SEHR AKTIV , WO, WANN und WIE sein Verhalten gewünscht wird und wo nicht.
    Immer wenn er sich richtig Verhält (jede Positiv-Situation) sofort loben ("NAME+FEIN!" sehr leise gesprochen), auch wenn es 300x am Tag nötig sein wird.
    UND das wird sooo sein!


    und was bitte hat das mit der genannten Situation zu tun (verstehe ich gerade nicht)? Unerwünschtes Verhalten wäre in dem Fall der 13 Wochen alte Welpe der einen 10 Wochen alten Neuankömmling bedrängt und dieser sich zu Recht zur Wehr setzt (aus Hundesicht). Aus Menschensicht verhält sich aber die Hündin falsch. Damit wäre dein Tipp der Hündin das Knurren und abschnappen zu verbieten?

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    Naja ich hoffe sie kann es der Kleinen austreiben, so bissig zu reaigeren.


    Gaaaanz schlechter Ansatz. Wenn die Erziehungsansätze allgemein so aussehen wird es evtl. noch Probleme geben. Hier muss nichts ausgetrieben werden. Die Hündin musste so handeln (wer weiß was sie vorher erlebt hat) da ihr die Entscheidung nicht abgenommen wurde. Hier seit ihr gefragt Hundesprache verstehen zu lernen und angemessen zu agieren.

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    aber wollte mit meinem Balu immernoch nichts zu tun haben, hmm mag sie ihn vllt einfach nicht? Sie tollt irgendwie nicht rum wie alle andern Welpen.


    sie wird ihre Gründe haben. Was wisst ihr genau über den Ort wo sie herkommt? Da wird sie entweder schlechte Erfahrung gemacht haben, sie hat es vielleicht nicht gelernt oder sie will einfach nicht.
    Akzeptiert den Hund so wie er ist. Schützt sie (das hat nichts mit betüddeln zu tun) sonst muss sie es selbst machen und ihr wird die "Bissigkeit" gelehrt.

    Ich muss die Größe des Futters auch an Ashkii (jetzt 21 Wochen anpassen). Da der Schlinghals glatt ersticken würde, da er ja nicht genüsslich bis zum Schluß kaut sondern schluckt sobald eine bestimmte Größe erreicht ist (nicht angepasste an seinen Schlund).

    Da ich mir bei der Frischfütterund von Welpen noch nicht so Sicher bin bekommt Ashkii 3 - 4 mal TF in der Woche und die restlichen Tage Frischfleisch mit Gemüse (Reis, Hirse, Kartoffeln,Obst usw.).

    Ich glaube je abwechslungsreicher ein Hund gefüttert wird umso besser kann seine Verdauung "lernen" damit klar zu kommen. Nur wild durcheinander könnte vielleicht nicht ganz so günstig sein.

    Aus welcher Motivation heraus habt ihr euch den (einen) Hund aus dem Tierschutz genommen?

    Wenn ich einfach mal davon ausgehe das ihr dem Hund ein neues Zuhause geben wolltet, in dem er in einer Gemeinschaft leben kann ist es euch doch gelungen.

    Es wurde hier ja schon geschrieben das euer "Problem" einfach daran liegen kann das dieser Hund so ist. Hund sein bedeutet nicht dem Menschen "zur Verfügung" zu stehen. Hört sich Böse an, ist aber nicht so gemeint. Sondern bezieht sich darauf das wir Menschen eine Vorstellung davon haben wie ein Hund sein sollte (meine jetzt damit noch nicht mal die "Sonderwünsche").

    Verhält sich ein Hund außerhalb der gewünschten/erwarteten/gewohnten Norm fällt uns Menschen es schwer damit umzugehen (allein das Entsetzen Vieler bei der ganz normalen Kommunikationsform Knurren).

    Integriert sie einfach in euren Alltag (was ihr sicherlich schon gemacht habt) und erwartet nichts. Die alltäglichen Dinge wie Leinenführigkeit und Co. erarbeitet ihr ja schon in der HuSchu.

    Und ansonsten nehmt sie so wie sie ist. Sie ist auf ihre Weise glücklich. Sie wird vielleicht anfangen sich euch zu nähern wenn sie soweit ist.

    Sie jetzt wieder abzugeben hilft dem Hund mit Sicherheit nicht. Denn sie wird sich auch in einer anderen Gemeinschaft erst einmal so verhalten. Und würden diese sie dann auch wieder zurück geben kann sich das dann irgendwann negativ auf ihr Verhalten auswirken bzw. wird sie sich immer mehr in sich zurück ziehen.

    Oder habt ihr schon beobachtet das sie bei anderen Menschen (wenn ihr z.B. zu Besuch seit) sich komplett anders verhält (was allerdings auch nicht wirklich etwas bedeuten muss)?

    In welchem Bundesland wohnt ihr?

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    Wir haben uns für ihn entschieden weil er kinderlieb wäre und er von Anfang an auch gut gehört hat was die Grunddinge angeht.


    Nun ja, in deiner Vorstellung liest sich das aber ein wenig anders. Da wurde etwas von "weil er zu großen Schutztrieb hatte oder ein KInd gebissen hätte" geschrieben.

    Und was die "Grunddinge" (gehe mal davon aus das damit Sitz & Co. gemeint ist) angeht: nur weil ein Hund konditionierte Kommandos ausführt sagt das noch nichts über den Hund direkt aus.

    Ihr habe da keinen einfachen Fall bei euch (die 6 Wochen hatte ich noch aus deiner Vorstellung im Kopf). Der Hund wird sich weiter verändern. Und zwar richtet sich das nach eurem Verhalten. Er kommt so langsam an, hat euch und die ganze Situation beobachtet und kommt so langsam zu Entscheidungen.

    Aus dem Geschriebenen höre ich viel Unsicherheit heraus. Und da bin ich der Meinung reicht die reine HuPlatzarbeit nicht aus. UO ist nur ein Teil und kann sehr hilfreich sein. Dazu müsste er aber schon so gut vorbereitet sein wie z.B. bei der Dogge in einem anderen Thema https://www.dogforum.de/ftopic68131.html .

    Dort war es eine große Hilfe das der Hund darüber gut zu händeln war/ist. Bei euch muss jetzt eine gute Mischung (Hund verstehen lernen und für den Hund verständlich agieren) erlernt werden (nur meine Einschätzung aufgrund des Geschriebenen).

    Jetzt verschiedene Tipps ausprobieren kann u.U. zum Supergau führen wenn keiner euch und den Hund kennt.

    Es muss ja nun kein Trainer für die nächsten Monate sein. Oft reicht es schon (wenn der Trainer dies dann auch vermittelt) euch eine gute Grundlage in die Hand zu geben. Und es geht nicht darum wie ihr was wann machen sollt, sondern ihr müsstet so einiges mehr lernen um in o.g. Situationen entweder angemessen zu handeln bzw. um diese erst gar nicht entstehen zu lassen.

    Ich kann euch nur zu einem Trainer vor Ort raten. Der komplette Umgang im Haus und Unterwegs muss beobachtet werden und die PASSENDEN Tipps dazu müssen gegeben werden.

    Das Beißen darf nicht als Einzelteil gesehen werden. Da über die Vorgeschichte nichts bekannt ist, muss jetzt der Ansatz gefunden werden um zu wissen wo angesetzt werden muss.

    Hundi ist (bzw. war) bei diesen Vorfällen auf solch einem hohen Erregungslevel das es ihm wurscht ist wen er beißt. Er wollte nur sein Vorhaben beenden. Nur an dem Punkt anzusetzen würde bedeuteten das sich das Ganze hochschaukelt, denn verstehen würde er nicht warum er da korrigiert wird.

    Also muss viel früher angesetzt werden und das ist vom PC aus nicht zu erkennen.

    Kennt er Maulkorb? Wenn nicht, ihn daran gewöhnen und damit absichern (keine Schlaufe!) um in Ruhe daran arbeiten zu können.

    Allein daran "rumbasteln" bringt euch und dem Hund nichts. Ihr müsst wissen wie ihr zu dem Hund steht. Sicherlich ist das Vertrauen (na ja nach 6 Wochen dürfte mit dem was ihr von ihm wisst dürfte da eh noch nicht viel vorhanden sein) erstmal völlig im Keller.

    Ihr hattet ja aber einen Grund genau diesen Hund zu nehmen. Mit Hilfe könnt ihr lernen damit umzugehen bzw. daran zu arbeiten. Ihr würdet (guten Trainer voraus gesetzt) daran wachsen und eine Menge lernen.