Ich finde schon alleine die Tatsache, dass in dem Umfeld offensichtlich niemand Ahnung von Hunden hat, sehr bedenklich, umso mehr, als dass der Hund schon jemanden ins Gesicht gebissen hat. Was, wenn noch jemand zu Schaden kommt und sich dann tatsächlich ein Tierarzt findet, der die Spritze setzt?
Nach dem, was ich hier gelesen habe, würde ich sagen, besser heute als morgen raus mit dem Hund aus diesen Verhältnissen! Lieber ein Tierheimzwinger, da hat der Hund zumindest ein gewisses Maß an Routine und einen geschützten Raum, eben den Zwinger. Und was noch wichtiger ist: Die Chance, dass noch ein Mensch gebissen wird, ist relativ gering.
Und an alle, die der Threaderstellerin zum "Arbeiten" mit dem Hund raten:
Würdet Ihr den Rat auch einer Person geben, die, sagen wir mal, körperlich durch eine schwere Herzinsuffizienz oder eine schmerzhafte rheumatische Erkrankung so eingeschränkt ist, dass sie einem Hund nicht (mehr) gewachsen ist?
Ein Hund KANN tatsächlich eine Hilfe für einen depressiven Menschen sein - aber nur dann, wenn auch jemand da ist, der sich um die Bedürfnisse des Tieres kümmert und dann einspringt, wenn der oder die Erkrankte dazu nicht in der Lage ist.
Und das scheint so, wie ich es herauslese, hier eben nicht der Fall zu sein - leider!!
Caterina