Viel interessanter als der o. g. abenteuerliche Rassemix laut DNA-Test wäre wahrscheinlich, woher der Hund stammt: ein Auslandsimport? Wenn ja, ist der Test nicht aussagekräftig, weil es sich oft um irgendwelche Wald- und Wiesenschläge handelt, deren Genmaterial gar nicht in der Datenbank der Testanbieter ist.
Für mich sieht er auf dem Foto genau so aus, und wenn wirklich der Pyrenäenberghund so durchschlagenden Einfluss hätte, wäre der Hund höchstwahrscheinlich größer und schwerer, v. a., wenn auch Bernhardiner mitgemischt hätte.
Ich vermute stark, Ihr habt Euch da eine Wundertüte ins Haus geholt, die jetzt an der Schwelle zum Erwachsenwerden zeigt, was in ihr steckt.
Und was davon genetisch bedingt, was erlernt (bzw. anerzogen) und was formbar ist, kann Euch keiner sagen.
Ich persönlich habe immer etwas Bauchschmerzen, wenn sich Hundeanfänger so ein Überraschungspaket als Ersthund antun, insbesondere mit Kindern im Haus, weil einfach die Erfahrung im Deuten des Hundeverhaltens fehlt und selbst ein guter Trainer nur Vermutungen anstellen kann, um was für einen Schlag Hund es sich handelt.
Noch ist der Hund jung und formbar und daher - meiner bescheidenen Meinung nach - gut vermittelbar, daher wäre für mich eine schnelle Abgabe durchaus eine Option.
Denn selbst mit - gutem - Trainer an Bord müsstet Ihr alle rasant dazulernen, um den Hund lesen zu können.
Wollt bzw. könnt Ihr das?