Ich könnte mir eine solche Konstellation schon vorstellen, allerdings dann mit zwei durch eine Schleuse strikt getrennten Wohneinheiten (d. h. es ist immer mindestens eine Tür zu, wenn man in die andere Einheit wechselt) und so, dass sowohl die potenziellen Gefährder - also die Hunde - als auch der potenziell Gefährdete - also das Kind - grundsätzlich in ihrer Einheit bleiben.
Immer. Und es müsste natürlich auch getrennte Eingänge geben.
Alternativ Doppelhaushälften, die sowieso getrennt sind - sofern Du bereit wärst, aus Deinem Haus auszuziehen.
Und auch die Außenbereiche wären streng getrennt und natürlich gut eingezäunt.
Die Frage ist, ob das baulich bei Deinem Haus überhaupt möglich wäre (und wie schnell) - und ob Dein Partner bereit wäre, Geld für einen entsprechenden Umbau in die Hand zu nehmen. Bzw. ob er es finanziell überhaupt könnte. Und es müsste eine Regelung wegen einer solchen Investition getroffen werden.
Dein Partner könnte eigentlich nicht zu Dir herüberkommen, denn a) ist er nicht so bewandert im Hundemanagement, und b) ist das Kind noch viel zu klein, um alleine zu bleiben. Um die Versorgung des Kindes in Zeiten, in denen er aus beliebigen Gründen verhindert ist, müsste er sich kümmern
So hätten beide Fraktionen ihren geschützten, relativ stressfreien Bereich, und man müsste nicht ständig um das Kind bangen. Und nicht hundekompatible Besucher aus der Familie Deines Partners kämen mit den Hunden erst gar nicht in Berührung.
Die Hunde müssten immer dann zurückstecken, sprich, alleine bleiben, wenn Du Dich in die andere Einheit begibst.
Wir haben eineinhalb Jahre so gelebt, allerdings waren es "nur" zwei unverträgliche Hündinnen, die im Haus gar nicht zusammenkamen.
Keine Ahnung, inwieweit das machbar wäre.