Ich habe vielleicht noch einen brauchbaren Tipp zur Hundeauslastung:
Es gibt die Möglichkeit, dass die Krankenkasse ein sog. Therapierad bezuschusst, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt - was ich damals nicht gewusst habe, grrmpff ...
Wenn Du von Depressionen schreibst, ist eine Tagesstruktur umso wichtiger, und da Du offensichtlich schon durch eine vorige (Strahlen?)Therapie geschwächt bist, es in den Winter mit Matsch und Schnee- und Eisglätte reingeht und Dir die Hunde bisher eine Stütze waren, wäre es ja sinnvoll, durch die Gassigänge dem Tag die notwendige Struktur zu geben, ohne Gefahr zu laufen, dass Du Dir zusätzlich noch die Gräten lädierst.
Mein Easy Rider 3 von Van Raam ist ein solches Therapierad und hat auch die notwenige Hilfsmittel-Nr.
Für mich war es in der akuten Polyneuropathiephase Gold wert, dass die Pedalen nach vorne gehen und ich sehen konnte, dass meine Füße auf den Pedalen stehen, wenn sie taub wurden.
Und durch die 120 kg Gewicht hält man auch kräftige, ziehende Hunde gut, wenn es sein muss.
Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, längere Hunderunden zu drehen?
Zu Deiner Angst vor der Chemo könnte ich Dir auch einiges schreiben, nur so viel:
Übelkeit ist heutzutage eigentlich kein Thema mehr, weil die Antiemetika mittlerweile so gut sind, dass sie, sinnvoll dosiert, meist ein normales Essen erlauben. Ich hatte damit keine Probleme, meine Schwester nur deswegen, weil sie, da selber Krankenschwester, meinte, zuhause nichts mehr einnehmen zu müssen. Als sie sich an die Empfehlung der Ärztin hielt, war das Problem erledigt.