Armer Hund, oh Mann!!
Was hat man Dir denn in der Klinik über die Ursache und die Häufigkeit gesagt? Ist diese Missbildung vererbbar? Falls ja, wäre es vielleicht nicht verkehrt, demnächst auch die Züchter zu informieren (selbst wenn Du wahrscheinlich dafür im Moment nicht unbedingt den Kopf hast), damit evtl. mit der Verwandtschaft nicht weitergezüchtet wird. Wie geht es denn den (Wurf)Geschwistern? Hast Du da Kontakt? Ist da evtl. auch irgendein Hund so auffällig schlapp wie Deiner?
Meiner bescheidenen Meinung nach ist das medizinisch Mögliche nicht immer auch das Optimum für den Hund, und ich persönlich würde ganz genau abwägen, was an Nachsorge auf den Hund zukommt bzw. wie schnell er nach einer eventuellen OP wiederhergestellt wäre.
Wichtig wäre für mich auch, mit welchen Einschränkungen der Hund danach leben müsste. Du schriebst vorhin, nie rennen, nie springen... das würde bedeuten, nur Leine??
Wie beurteilen die Ärzte denn seinen Allgemeinzustand? Und würdest Du ihm mehrere Tage mit noch weniger Fressen durch die OP (vorher und nachher) zumuten wollen?
Mich an Deiner Stelle würde eigentlich eher interessieren, wie Hunde mit diesem Krankheitsbild leben (bzw. irgendwann auch sterben), von daher würde ich Kontakt mit anderen betroffenen Hundebesitzern suchen. Eine Klinik kann Dir immer nur die ärztliche Sicht schildern.
Soweit ich weiß, gibt es ein Forum, das sich "Gesunde Hunde" nennt. Ich persönlich kenne es nicht, aber vielleicht andere User dieses Forums?
Dort soll sich, wie man mir erzählt hat, ein buntes Sammelsurium unterschiedlichster Hundeeerkrankungen tummeln.
Wie jemand oben schrieb, Dein Herz wird Dir die richtige Entscheidung vorgeben.
Caterina