Beiträge von MelanieR

    Mir wurde von meinem Züchter nicht versprochen dass der Hund nicht haart und keine Allergien auslöst. Es wurde auch kein Wunder versprochen, sonder das Wesen der Eltern vorgestellt und die jeweiligen Linien.
    Die Pudel Bilder sind übrigens super :)
    Aber warum sollte ich mir einen Pudel kaufen und mich dann bemühen den so zu frisieren dass er wie ein Doodle wirkt? Das ist eine echt befremdliche Idee wenn man doch einen Doodle möchte und es diese auch gibt und man sie richtig klasse findet.

    Du hättest dir statt deinem Pudel auch einen Wasserhund kaufen können.

    Dir wurde aber ein wenig haarender, im Gebäude zwischen Pudel und Cocker liegender, im Alter nicht zurückhaltender, herzlicher, fröhlicher Balljunkie "angepriesen". (Balljunkie ist meiner Ansicht nach übrigens nichts Gutes, wenn man es sogar auch noch fördert)

    Warum muss ich mich beim Pudel bemühen, dass er wie ein Doodle aussieht? Du musst Teddy doch auch irgendwann mal schneiden, wenn sein Fell zu lang wird und ihn regelmäßig bürsten. Machst du das beim Pudel genauso, bekommst du doch diese wuschelig süße Teddybärenoptik.

    Und ja, rein von der Optik hätte ich bei Neles aktueller Schur sicherlich auch einen Wasserhund kaufen können, ich schere sie ja aktuell nach dem Vorbild eines Lagotto. Aber auch der Lagotto wird so geschoren auch bei dem wird in der Ausstellungsschur nicht alles gleichmäßig abgeschoren sondern Kopf und co so geformt, wie es optisch gewünscht wird.
    Und außerdem wollte ich charakterlich einen Pudel haben. Ich wollte einen leichtführigen, begeisterungsfähigen Hund, der mich im Alltag begleitet, mit dem ich aber auch Hundesport machen kann. Der ein fröhliches Wesen hat und gerne mal den Clown spielt, mit einem händelbaren Jagdtrieb, der anpassungsfähig ist, der Fremde möglichst ignoriert und vor allem wollte ich keinen großen Wach- oder Schutztrieb ;)
    Zudem wollte ich keinen Welpen. Und da bei mir die Optik nicht das wichtigste Kriterium war, hätte ich keinen Wasserhund kaufen können, nein :smile:

    Ich bin da grad an dieser Aussage hängengeblieben

    Der Ami Cocker ist mir zu stumpf, das Gesicht zu platt, das Fell Haart ordentlich.
    Der Pudel ist mir zu grazil, das Fell zu lockig, im Alter zu zurückhaltend.
    Kombiniert man beide haart der Hund weniger bis fast garnicht, er ist herzlicher bis fröhlicher Balljunky und der Körperbau ist weder so zart wie beim Pudel noch so massiv wie beim Cocker.
    Wieso sollte ich also eine Rasse nehmen an der mich was stört wenn es hier einen Hybrid gibt der so gut funktioniert?


    Ich persönlich glaube ja, dass viele, die "Doodles" optisch ansprechend finden, Pudel aber nicht, nur bestimmte Pudelschuren im Kopf haben und nicht bedenken, dass bei diesen Hunden das Fell einfach überall wächst und man es einfach überall dort kürzen kann wo man mag und dort wachsen lassen kann, wo es einem gefällt. (Ich bin tatsächlich schon Menschen begegnet, die völlig irritiert waren, dass bei den Pudeln das Fell an der Schnute nicht automatisch kurz ist).
    Lässt man das Fell wuchern, wirkt die Schnute plötzlich gar nicht mehr so lang und die aufgezogene bauchlinie verschwindet unterm Puschelfell.
    Je länger das Fell wird, desto weniger lockt es sich oft und da man bei langem Fell eh öfter bürsten muss, verhindert man damit das Locken ja noch zusätzlich.

    Ich hab jetzt mal ein bisschen nach Bilder geforstet und ganz ehrlich, als Welpe erkennt man wirklich kaum ob es sich da jetzt um einen Pudelmischling oder um einen reinrassigen Pudel handelt
    http://www.koenigspudel.ch/imagebrowser/ib_p058_0_13.jpg

    http://www.koenigspudel.ch/imagebrowser/ib_p194_0_3.jpg

    http://up.picr.de/7639089wdf.jpg

    Grazil wirkt das so im Stand nun auch nicht wirklich
    http://up.picr.de/8044781uan.jpg

    etwas lockig
    http://www.koenigspudel.ch/imagebrowser/ib_p025_0_11.jpg

    oder doch ziemlich glatt
    http://www.koenigspudel.ch/imagebrowser/ib_p193_0_8.jpg

    Dieses Bild von Inuk habe ich im Vorfeld meiner Pudelanschaffung oft Leuten gezeigt, die der Rasse skeptisch gegenüberstanden
    http://up.picr.de/8040494lih.jpg

    Es macht optisch so viel aus, wie viel Fell ich wo belasse. Hier einmal zwei Hunde, optisch völlig unterschiedlich, auf dem Papier aber beide Kleinpudel in silber

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    Und auch der gleiche Hund kann so

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    so

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    so

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    so (oh Gott, rückwirkend ganz furchtbar, war kurz vor dem Scheren)

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    oder so aussehen

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    Ich hab grundsätzlich gar kein Problem mit der Doodelei. Ich hab ein Problem mit den Versprechungen, die gemacht werden. Verpaare ich zwei unterschiedliche Rassen miteinander, weiß ich vorher einfach nicht, was da rauskommt. Bin ich in Vielem flexibel und finde es spannend erst zu erfahren, was mein Hund wohl abbekommen hat, ist ein Doodle sicher eine Möglichkeit. "Brauche" ich aber gewissen charakterliche Eigenschaften, würde ich immer auf eine der Ursprungsrassen aus vernünftiger Zucht zurückgreifen.

    Ist bei mir ersteres der Fall finde ich jedoch zusätzlich, dass man sich unbedingt im Tierschutz umsehen sollte. Dort gibt es einfach so viele unfassbar tolle Mischlinge/Mischlingswelpen, die genau solche Besitzer brauchen würden, die sich auf das "Abenteuer Mischling" freuen.

    Und auch charakterlich kann ich beim Pudel ganz unterschiedliche "Richtungen" erwischen. Meine ist eher das Modell zickige Diva, die eher unsicher ist und Fremde ignoriert (außer sie kraulen sie am Po ;) ) es gibt aber genauso die Linien, die schon labradorartige Züge entwickeln, alles und jeden suuuuuuper finden, die aufdringlich sind und richtig Pfeffer im Popo haben. Dafür habe ich dann gute Züchter, die mir etwas über ihre Linie sagen können.

    Ich sehe einfach wirklich nicht, was ein Doodle hat, das ich beim Pudel nicht finde und warum ich nicht einfach auf Nummer sicher gehe und mich für das "Original" entscheide.

    Körpersprachliche Hilfen und auch Motivation mit der Stimme ist immer erlaubt. Ist eine Funsportart und viiiiiiieeeeel entspannter als die BH :smile:

    Der Hund muss aus dem Vorsitz sowohl hinten als auch vorne rum in die Fußposition kommen können, ja. Bei mir ist der kurze Weg "Fuß" der hinten rum heißt "rum". Außerdem muss der Hund sich dann je nach Schild entweder nochmal in der Fußposition setzen oder man geht direkt weiter.

    Es gibt ein Schild für die klassische BH Wende und auch eins, bei dem der Hund direkt am Bein mitdrehen muss.
    Kennst du die Schilder? Die kann man sich auf der DVG Seite einfach runterladen und sich mla durchklicken. Gibt auch zu jedem Schild eine Übungsbeschreibung
    http://www.dvg-hundesport.de/home/neue_spor…AE9DB2D536139E9

    Weder Landlfeisch noch Rinti sind meines Wissens nach Bio (wobei ich von Rinti die kleinen Schälchen kenne, die mit Bio deklariert sind).
    Wenn du Bio und artgerechte Haltung möchtest, musst du deutlich tiefer in die Tasche greifen.
    Schau beispielsweise mal nach Herrmanns, Terra Pura oder Defu.

    Bie uns gibt es, seit ich denken kann, an Heiligabend Fondue. Seitem ich vegetarisch lebe, etwa seit 10 Jahren, habe ich so ein 2 Personen Mini Raclette und mache mir da eben meine Pfännchen. Das ist sehr praktisch, weil ich einfach alle Kleinigkeiten (Gemüse, Obst, eingelegtes Gemüse, Brot, Soßen usw.) die auf dem Tisch stehen, mitessen kann.

    Gibt es hier an einem Feiertag nochmal sowas wie Ente mit Rotkohl und Klößen, esse ich einfach den Rotkohl (da bestehe ich dann auf eine Zubereitung ihne Schmalz und sowas) und die Klöße mit und mache mir dazu selber eine Champignonsoße.

    Ich find's ganz nett, wenn das eigene Essen irgendwie zu dem der Familie passt und eben nicht völlig Anderes ist. Geht aber natürlich nicht bei jedem omnivoren Gericht.

    Hmm, ich mein, die Hunde sind 6 Wochen alt. Sicherlich kann man da schon gewisse charakterliche Tendenzen erkennen, aber nach nur einem Besuch? Ich find das schwierig. Habt ihr die Züchterin denn explizit gefragt, wie sie die beiden freien Welpen beschreiben würde und nach was sucht ihr überhaupt?

    Diese "der Welpe hat mich ausgesucht" - Vorstellung ist sicherlich toll, aber auf längere Sicht sicher das Unwichtigste.
    Wenn du dir die Rasse gut überlegt hast und die Aufzucht vernünftig ist, liegt das Meiste doch in deiner Hand. Man wächst doch mit der Zeit erst zusammen und "macht" sich einen Hund ein bisschen so, wie man ihn gerne hätte.
    Ich würde gar nicht unbedingt den Welpen haben wollen, der nur an mir dran klebt, sondern eher den, der mich erstmal ignoriert und andere Dinge spannender findet. Die Bindung kommt doch erst.

    Aber wenn du jetzt schon weißt, dass das Gefühl für dich das falsche ist und dein Kopf da nicht über das Herz siegen kann, würde ich es auch lassen. Sonst ist der Hund nachher der Leidtragende, weil er die hohen Erwartungen nicht erfüllen kann.