Beiträge von Cherubina

    Ich danke euch für die Tipps.

    Was ich meinte mit "in die Tiefe" ist:

    Sumi beherrscht mMn die Fußposition sicher, bleibt am Bein in Wendungen und auch, wenn ich auf der Stelle drehe, sie beherrscht ein sicheres Sitz, Steh und Platz, Vorraussenden, ich weiß wie man mit Clicker und Target arbeiten kann, mein Hund kennt Belohnung über Futter und Spielzeug, auch die externe Belohnung kennen wir.

    Was mir fehlt ist der Blick fürs Detail, ich weiß, dass wir bei den meisten Übungen im Obedience Abzüge bekämen. Gerne übe ich an den Basics, lerne da aber, wie ich es verbessern kann.

    Auch habe ich wenig bis gar keine Ahnung vom Reglement und kenne auch nicht alle Übungen. Mit der Box haben wir zum Beispiel noch nie gearbeitet.

    Ich habe einmal ein Rallye-Obedience Seminar mitgemacht. Das war für mich für die Füße. Es wurde eben nicht an Details gearbeitet, sondern das Ganze eher vorgestellt. Also: Das ist RO, so sehen die Schilder aus, das bedeuten sie und jetzt darf jeder Mal durchlaufen...

    Jemanden, der mit seinem Hund bis dahin wenig gemacht hat, macht das vielleicht neugierig, mir hat einfach die intensive Arbeit mit dem Hund gefehlt.

    Hallo ihr lieben Obe- Leute...

    Ich hätte große Lust darauf mal ein wirklich gutes Obedience Seminar zu besuchen. Das Angebot scheint da nicht sonderlich reichhaltig zu sein. Jede Menge Agility, Hoopers oder Rallye-Obedience, aber "richtiges" Obedience finde ich fast gar nicht.

    Habt ihr Tipps wo ich gezielt suchen kann?

    Ein reines Einsteigerseminar wäre eher nichts, gerne was, das auch ein bisschen in die Tiefe geht.

    Ich zitiere mal aus meinem Fotothread, vielleicht mag ja jemand ein paar Plüschborder am Schaf sehen. Ich bin ganz zufrieden wie sich die beiden entwickeln. Knapp 15 Monate sind sie jetzt alt.

    Gesammelte bemerkenswerte Sätze eines Herren, der von seinem bereits verstorbenen Hund erzählte. Der Hund kam aus einer Beschlagnahmung bei einem Schäfer.

    "Der sah exakt aus wie ein Border Collie nur ganz schwarz. Das war ein 'Cole Red River', reinrassig."

    "Da gab es ne riesige Weide mit ner Schafherde drauf und da war ich dann abends mit dem als keiner da war und dann hab ich ihm den Stacheldraht hochgehoben und wollte mal schauen was er macht. Der ist einen riesigen Bogen über die ganze Wiese gerannt und hat mir alle Schafe gebracht. Total toll. Das hab ich dann öfter gemacht, weil ihm das so Spaß gemacht hat."

    "Der ist immer ohne Leine gelaufen. Überall. Einmal ist der in Wald verschwunden. Aber ich hab mir gesagt, der kommt schon wieder. Und dann ist der einen riesigen Bogen gerannt und hat zwei Widder aus dem Wald getrieben, wilde Mufflons. Der Wahnsinn war der Hund."

    "Der hat immer Verstecken mit mir gespielt. Manchmal war der weg, aber das hat dem Spaß gemacht. Und dann hab ich mich versteckt und er musste mich suchen..."


    Ich glaube das war echt ein Hund mit tollen Qualitäten für die Arbeit an der Herde. Schade, dass er nicht in geeigneten Händen gelandet ist...

    Ich habe noch nie Duschgel benutzt. Als Kind hatte bei uns schon immer jeder sein eigenes Stück Seife und das habe ich nie geändert. Wenn ich mal irgendwo im Hotel bin und da gibt es Duschgel, dann fällt es mir fast etwas schwer das zu verteilen... :rolling_on_the_floor_laughing:

    Mit festem Shampoo oder Haarseife hab ich jetzt schon einiges durch. Angefangen hab ich bei Lush Produkten und probiere mich derzeit langsam zu dem was die Drogerie und der Supermarkt inzwischen hergibt. Richtig überzeugt bin ich bisher von nichts. Wahre Schätze mag ich derzeit am liebsten. Aber gegen die schuppige Kopfhaut hilft das alles nicht.

    Irgendwie hätte ich da schon auch Lust drauf und den passenden Hund hätte ich auch, aaaber...

    ...ich glaube ja, dass sich da viel zu viele Border Besitzer bewerben. Das spannende an dem Format ist ja die Vielfalt, da kann man nicht nur Border nehmen und damit wären meine Chancen wohl echt schlecht.

    Smilla wäre für fast alles toll, aber die geht nicht ins Wasser - niemals nicht!

    Ich habe mich um meine Hunde bisher nie "bewerben" müssen. Für die Tierschutzhunde war ich eine geschätzte Gassigängerin und musste/ durfte nichtmal die Schutzgebühr zahlen, meinen ersten Hund Racki habe ich von meiner FÖJ Einsatzstelle nach einem Jahr übernommen und Sumis Züchterin kannte ich vorher aus der Rettungshundestaffel.

    Mich überfordert es jetzt doch manchmal etwas mit Welpeninteressenten zu telefonieren, besonders, wenn sie mir auf Anhieb nicht 100% sympathisch sind oder ich irgendwo ein Haar in der Suppe vermute.

    Selbst bei einer Frau, die schon nach 2 Sätzen für mich total aus dem Rennen war, habe ich lange gebraucht und beim Telefonat überlegt, wie ich ihr das sage - zum Glück wollte sie ohnehin keinen schwarz-weißen Border :upside_down_face:

    Ich frage immer zuerst, warum sich die Leute genau für einen Border interessieren. Ihre Antwort war: "Ich wollte ja eigentlich einen Husky haben, weil die so schön sind, aber dann habe ich einen Border Collie getroffen und der war ja so toll und verschmust!"

    Mir ist es zudem wichtig, dass die potenziellen Käufer Lust haben mit dem Border zu arbeiten. Das muss bei meinen Showknollen keine Arbeit am Schaf sein, aber Spaß an Obedience, Rettungshundearbeit, meinetwegen auch Agility oder Dummyarbeit wären schon schön.

    Auf meine Frage was sie denn mit dem Hund später mal machen möchte kam: "Ich gehe so gerne in den Rheinwiesen (einer Großstadt) spazieren und da sind ja ganz viele Hunde mit denen er spielen kann." Ich dachte eher an Hundesport o.ä. "Ja, ich mache auch Sport... Yoga!" Aber da hat der Hund ja nun wenig davon. "Ich hab mal ein Video gesehen, da hat der Hund auch Yoga mitgemacht..."

    Neulich habe ich mit einer Interessentin telefoniert, bei der ich danach das Gefühl hatte, dass ich bestimmt sehr kritisch rüberkam, obwohl ich das gar nicht wollte. Sie war eigentlich echt nett, aber ein paar Sätze von uhr haben mich irgendwie getriggert und ich habe.

    Also: Die Züchter haben es auch nicht leicht. :woozy_face:

    Ich stoße jetzt erst auf diesen Thread. Ich habe mit Ayumi angefangen ein Handtarget mit Ablegen des Kopfes zu etablieren, um ihr das Abtasten durch den Richter auf der Ausstellung leichter zu machen. Bei unserem ersten ernsthaften Versuch hatten wir einen britischen Richter, der das sehr genau genommen hat und Ayumi hatte ein echtes Problem damit. Sie ist total in sich zusammengefallen, obwohl ich neben ihr kniend unterstützt habe.

    Ich hoffe sieht ihr mit dem Training mehr Sicherheit geben zu können.

    Ein bisschen skeptisch bin ich noch, weil Teil eines echten Kooperationssignals ja auch wäre, dass man aufhört, wenn der Hund den Kopf vom Target nimmt. Das werde ich im Ernstfall so nicht durchziehen können. Ich hoffe trotzdem, dass das bis dahin Gelernte eine gute Unterstützung sein kann.

    Bei dir flying-paws bin ich besonders gespannt wie sich das entwickelt. Die Gefahr ist ja echt groß, dass er bei einer tatsächlichen Blutentnahme irgendwann doch in seine Panik kippt.

    Wenn ich dir da mal helfen kann, sag Bescheid. Ich packe gerne mal Stau, Nadel und Röhrchen ein und zapfen den Buben in einer heimisch-entspannteren Atmosphäre an, wenn es dir hilft.

    Bei ängstlichen Hunden gehe ich übrigens sehr gerne ans Hinterbein. Dadurch, dass man dann einfach nicht so bedrohlich vor dem Hund hängt, geht das meist besser. Auch lasse ich das Bein dafür stehen/ liegen. Der Hund kann dafür entweder stehen oder halb auf der Seite liegen. Der Stau kommt übers Knie.

    Ähem... was ist denn der Grinsegriff? :see_no_evil_monkey:

    Du greifst den Hund rechts und links unterhalb der Ohren von hinten so in die Haut, dass die Mundwinkel nach hinten gezogen werden. Der Hund grinst also unfreiwillig.

    So hast du den Kopf aber sicher im Griff und bekommst keine Zähne mehr ab. Einem Hund, der so gehalten wird, kann dann eine zweite Person relativ sicher einen Maulkorb aufziehen.