Beiträge von Cherubina

    Ich stoße jetzt erst auf diesen Thread. Ich habe mit Ayumi angefangen ein Handtarget mit Ablegen des Kopfes zu etablieren, um ihr das Abtasten durch den Richter auf der Ausstellung leichter zu machen. Bei unserem ersten ernsthaften Versuch hatten wir einen britischen Richter, der das sehr genau genommen hat und Ayumi hatte ein echtes Problem damit. Sie ist total in sich zusammengefallen, obwohl ich neben ihr kniend unterstützt habe.

    Ich hoffe sieht ihr mit dem Training mehr Sicherheit geben zu können.

    Ein bisschen skeptisch bin ich noch, weil Teil eines echten Kooperationssignals ja auch wäre, dass man aufhört, wenn der Hund den Kopf vom Target nimmt. Das werde ich im Ernstfall so nicht durchziehen können. Ich hoffe trotzdem, dass das bis dahin Gelernte eine gute Unterstützung sein kann.

    Bei dir flying-paws bin ich besonders gespannt wie sich das entwickelt. Die Gefahr ist ja echt groß, dass er bei einer tatsächlichen Blutentnahme irgendwann doch in seine Panik kippt.

    Wenn ich dir da mal helfen kann, sag Bescheid. Ich packe gerne mal Stau, Nadel und Röhrchen ein und zapfen den Buben in einer heimisch-entspannteren Atmosphäre an, wenn es dir hilft.

    Bei ängstlichen Hunden gehe ich übrigens sehr gerne ans Hinterbein. Dadurch, dass man dann einfach nicht so bedrohlich vor dem Hund hängt, geht das meist besser. Auch lasse ich das Bein dafür stehen/ liegen. Der Hund kann dafür entweder stehen oder halb auf der Seite liegen. Der Stau kommt übers Knie.

    Ähem... was ist denn der Grinsegriff? :see_no_evil_monkey:

    Du greifst den Hund rechts und links unterhalb der Ohren von hinten so in die Haut, dass die Mundwinkel nach hinten gezogen werden. Der Hund grinst also unfreiwillig.

    So hast du den Kopf aber sicher im Griff und bekommst keine Zähne mehr ab. Einem Hund, der so gehalten wird, kann dann eine zweite Person relativ sicher einen Maulkorb aufziehen.

    Ja, in der Praxis sind es auch vornehmlich spitzartige wo das so aussieht.

    Bei Katzen hab ich trotzdem häufiger Puls. DIE sind schnell und haben mehr Waffen.

    Vielleicht lehne ich mich etwas weit aus dem Fenster, aber ich finde es tatsächlich etwas verwunderlich was für ein Aufwand betrieben wird um den Spitz zu handlen.

    Das ist ein Hund, der nach den Händen beißt, wenn er bedrängt wird. Der ist nicht unberechenbar und setzt scheinbar auch nicht nach.

    Solche Hunde gibt es in der Tierarztpraxis immer wieder mal und besonders, wenn selbst die Besitzer sich nicht trauen den Hund hochzuheben oder ihm nen Maulkorb aufzuziehen ist das sicher doof, aber bei einem Hund in der Größe sollte das machbar sein da nen "Grinsegriff" zu platzieren, wenn er schonmal ne Schlinge um den Hals hat. Langsam und zögerlich von vorne annähern klappt da zu 100 % nicht, wenn der Hund merkt worauf es hinausläuft.

    Wenn man also schon Zwang anwenden muss, dann behaupte ich, dass das schneller und einfacher gegangen wäre.

    Wie gesagt, weiß ich nicht, ob ich die Reaktion des Hundes da unterschätze. Vielleicht dreht der sich schneller als gedacht, aber wenn man den Hund einmal von hinten unter den Ohren rechts und links packt, dann kann der auch nicht mehr beißen. Ich stehe nicht auf Ringkämpfe, aber die Szene am Zwingergitter war nun auch wirklich nicht schön.

    Aber es ist immer leicht das so von außen zu kommentieren, wenn man nicht selbst in der Situation ist. Das Blasrohr hat beim Tierarzt zumindest zu möglichst wenig Stress beigetragen.

    Psssst, gibt es doch längst

    Wie sieht denn das Pinkeln in der Wohnung aus? Träufelt er beim Laufen, läuft er im Liegen aus? Beides vermutlich nicht.

    Wenn es bewusstes Pinkeln ist, dann wäre mir der Unterschied noch wichtig, ob er markiert oder pinkelt weil die Blase drückt.

    Steht er beim Pinkeln mit allen vier Pfoten auf dem Boden und lässt laufen oder sucht er sich nen Türrahmen, ne Couchecke etc. schnüffelt und hebt das Bein?