Ich stoße jetzt erst auf diesen Thread. Ich habe mit Ayumi angefangen ein Handtarget mit Ablegen des Kopfes zu etablieren, um ihr das Abtasten durch den Richter auf der Ausstellung leichter zu machen. Bei unserem ersten ernsthaften Versuch hatten wir einen britischen Richter, der das sehr genau genommen hat und Ayumi hatte ein echtes Problem damit. Sie ist total in sich zusammengefallen, obwohl ich neben ihr kniend unterstützt habe.
Ich hoffe sieht ihr mit dem Training mehr Sicherheit geben zu können.
Ein bisschen skeptisch bin ich noch, weil Teil eines echten Kooperationssignals ja auch wäre, dass man aufhört, wenn der Hund den Kopf vom Target nimmt. Das werde ich im Ernstfall so nicht durchziehen können. Ich hoffe trotzdem, dass das bis dahin Gelernte eine gute Unterstützung sein kann.
Bei dir flying-paws bin ich besonders gespannt wie sich das entwickelt. Die Gefahr ist ja echt groß, dass er bei einer tatsächlichen Blutentnahme irgendwann doch in seine Panik kippt.
Wenn ich dir da mal helfen kann, sag Bescheid. Ich packe gerne mal Stau, Nadel und Röhrchen ein und zapfen den Buben in einer heimisch-entspannteren Atmosphäre an, wenn es dir hilft.
Bei ängstlichen Hunden gehe ich übrigens sehr gerne ans Hinterbein. Dadurch, dass man dann einfach nicht so bedrohlich vor dem Hund hängt, geht das meist besser. Auch lasse ich das Bein dafür stehen/ liegen. Der Hund kann dafür entweder stehen oder halb auf der Seite liegen. Der Stau kommt übers Knie.