Ich finde den Schritt nur konsequent und hoffe sehr, dass du Anschluss an eine andere Staffel findest, bei der du dich wohlfühlst.
Beiträge von Cherubina
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Diese Woche schon
1 Welpen Tschecheslowakischer Wolfhund x Laika (die Mischung war beabsichtigt - warum und für wen züchtet man sowas?)
1 Tamaskan
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Ich weiss, sie hat mir auch schon angeboten mal schauen zu kommen
Mal schauen....Das wären 7Stunden fahrt (geschweige denn von den hohen Benzinkosten
). Aber ja das hab ich schon im Hinterkopf aber würde da zuerst mal gerne SL Hunde im Alltag sowie beim Sport sehen, dass ich mir sicher sein kann das diese Linie auch meinen Vorstellungen entspricht und sich dir fahrt somit lohnen würde. In der CH hab ich bisher leider noch keinen SL Züchter gefunden und als 1.Border Besitzerin weis ich nicht ob ich mir ein AL Zutrauen würde. Ich weis aber das Loony z.B. aus einer Mischzucht in der CH ist (also SL mit AL Teil). Vielleicht schaue ich mal da vorbei....Cherubina legt jedenfalls Wert darauf, dass ihre Hunde Sport machen, sie selbst macht( glaub ich )Agility und Rettungshundesport.Ich hab ihren ersten Wurf in ihrem Thread mit verfolgt und war wirklich begeistert und gerührt, mit wieviel Liebe und Sorgfalt sie das macht.
Das müsste für dich eigentlich gut passen.
Was wohl nicht passen würde, wäre zb ein Welpe von flying paws , denn sie gibt sie nur an Leute mit Schafen oä ab, soweit ich weiß.
Danke für die Blumen

Sumi erwartet für Mitte Mai ihren zweiten Wurf, richtig. Und ich hätte sogar noch ein Plätzchen auf der Interessentenliste.
Meine SL Hündinnen machen bei mir Flächensuche (nicht als Sport, sondern für den Einsatz) und da kann ich mich über fehlende Motivation, Trieb oder Führigkeit nicht im Mindesten beschweren. Alle drei brennen für die Arbeit.
Im Alltag erlebe ich sehr entspannt, einzig bei Ayumi muss ich manchmal etwas schauen, wenn viele fremde Menschen im Spiel sind. Ein Gang über den Marktplatz, eine Fahrt mit der Fähre, ein Café besuch, all das geht auch mit allen vier Hunden gleichzeitig.
Auch Besuch bei Freunden, entspanntes Warten im Auto etc.
Neben der Rettungshundearbeit gehen meine Mädels auch an den Schafen. Das ist sicher kein Muss für sie, aber für die Basisarbeiten sind sie sehr gut tauglich.
Sport mache ich nur sehr nebenbei. Sumi kennt die Grundlagen im Agi und Ayla darf gerade beim Anfängerkurs Vorführhund spielen. Unterordnung finden Sumi und Ayu total toll und die beiden könnte ich mir sehr gut im Obedience vorstellen.
Zum Kennenlernen hatte ich retrieverlove schon eingeladen, aber ich kann total gut verstehen, dass die Entfernung da abschreckt.
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Und, was mich immer wieder sehr ärgert: Warum verdammt noch mal bringen die Züchter den Welpen nicht so was Simples wie das Mitfahren im Auto bei?
Ich war mit der vermessenen Gewisstheit zu ‚unserer‘ Züchterin (VDH) gegangen, dass ein ordentlicher Züchter so etwas vorher übt. Sie hat mich nur völlig irritiert angeschaut und gesagt, dass sie das natürlich nicht tut. Es bleibt für mich auch absolut schleierhaft weshalb das nicht zum Standardwelpenprogramm gehört…
Naja, ich weiß, dass Sumi das Autofahren von der Züchterin gut kannte. Trotzdem hat sie gejammert, als ich sie mit nach Hause genommen habe und sie bei mir in der Box saß. Das war sehr schnell kein Thema mehr und das Auto ist und bleibt für sie ein Ort zum Entspannen.
Ich finde man kann durch so kurze Einblicke keinen Rückschluss auf die Qualität der Aufzucht ziehen.
Wenn der Züchter sowas gar nicht macht, ist es natürlich schade.
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Eine Anmerkung zum Thema OP:
Es klingt immer ganz schnell so, als würde man den Hund operieren und dann wäre alles gut oder aber eben umgekehrt: Eine OP wird nicht empfohlen, also ist der Hund kerngesund.
Beides geht von der Vorstellung aus man könnte kranke Atemwege abschrauben und gesunde draufsetzen. Das geht nicht.
Diese OPs kommen zum Einsatz um die schlimmsten Einschränkungen zu lindern. Die Nase ist immernoch zu kurz für eine gute Thermoreregation, das Gaumensegel immernoch breit, der Kiefer immernoch deformiert.
Also: Eine OP heißt, man hofft dadurch die Situation verbessern zu können.
Kein Rat zur OP heißt, diese würde vermutlich leider keine Verbesserung nach sich ziehen.
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Das Problem ist, dass die Wahrnehmung vieler Tierhalter ganz gewaltig von der Realität abweicht.
Ich erlebe so oft brachycephale Patienten, die ich schon höre, bevor ich sie im Behandlungszimmer sehe und muss dann schon sehr oft die Stirn runzeln, wenn mir der Besitzer 1 Minute später erklärt, sein Tier sei freiatmend.
Ja, so ist es und die Besitzer gewöhnen sich so an diese Geräusche und Auffälligkeiten, die im Alter immer schlimmer werden, dass es fast groteske Dimensionen annehmen kann.
Das Schlimmste was ich diesbezüglich erlebt habe, war ein alter Mops, der auf meinen Behandlungstisch getragen wurde, um seine "Erkältung" zu behandeln.
Dieser Hund konnte nicht mehr laufen, war fast gelähmt, verlor seinen Kot unwillkürlich auch in Ruhe, die Zunge hing zur Hälfte aus dem Maul, selbstständig Fressen aus dem Napf konnte er schon länger nicht mehr.
Aber das Allerschlimmste: Er rang mit jedem Atemzug so um Luft, dass ich schlimme Beklemmungen bekam, während wir sprachen hatte er mehrmals richtige Atemaussetzer, die dann wieder in ein würgendes Einatmen mündeten. Die Augen trüb und ausdruckslos hatte er keine Kraft mehr irgendeine Regung zu zeigen.
Ich habe mit Engelszungen geredet, ich habe versucht ein bisschen Empathie für diese Qual bei den Besitzern hervorzulocken, ich wollte diese Kreatur einfach nur einschläfern, sie erlösen!
Am Ende musste ich sie gehen lassen, mit dem Versprechen sich Zuhause mit der Mutter zu beraten und sich nochmal zu melden. Die Leute haben geweint, sie liebten diesen Hund, aber sie haben das Leid nicht sehen können. Ich habe später mit der Mutter telefoniert, die meinte der Kleine habe doch nur eine Erkältung . Es würde ihm jetzt auch schon viel besser gehen.
2 Wochen später war dieser Hund tot. Vermutlich Zuhause erstickt. Ich habe jetzt noch nen Kloß im Hals, wenn ich daran denke.
Die Besitzer konnten das Leid nicht als solches Erkennen!
Manchmal erreiche ich die Leute. Ich habe viele Kunden mit Kurznasen. Alle lieben ihre Hunde! In den letzten Jahren konnte ich immer wieder Halter dazu bringen die Atemprobleme ernst zu nehmen und die Hunde in einer Klinik vorzustellen. Spontan fallen mir 5 Frenchis aus unserer kleinen Praxis ein, die in den letzten 12 Monaten an Nase und Gaumensegel operiert wurden. Gesund sind sie dann aber immernoch nicht.
Manche Kunden sagen, dass sie sich nicht wieder so einen Hund aussuchen würden, manche trauern förmlich dem tollen Charakter dieser Hunde hinterher. Manche bleiben unbelehrbar, eine sagte mir sogar mal, dass das ja nicht so schlimm wäre, dann würde sie ihren neuen Frenchi eben auch operieren lassen...
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Noch eine Stimme für eine fachlich versierte Tierklinik.
Wenn, ja wenn es wirklich so ist, dass sie so starke Probleme beim Urinabsatz hat, dass sie durch den Druck der Blase träufelt (man nennt dass dann auch eine Überlaufblase), dann ist da neurologisch einiges im Argen. Eine so volle Blase macht nicht nur einfach ein bisschen Bauchweh. Der Urin staut sich zurück und kann, je nach dem wie stark der Rückstau ist, das Nierengewebe dauerhaft schädigen.
Also ganz dringend: Ultraschall von Blase und Nieren (und des restlichen Bauchraums) bei einem guten Internisten, neurologische Untersuchung und Blutuntersuchung.
Der Urin wurde aber schon wenigstens oberflächlich untersucht? Eine Blasenentzündung ausgeschlossen?
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Du hast schon viele gute Hinweise und Tipps bekommen, denen ich mich anschließen kann, aber vielleicht noch drei Gedanken zum Plan Rettungshundearbeit:
Wir hatten in unserer Staffel mittlerweile den zweiten Versuch laufen einen Elo zum Flächensuchhund auszubilden. Er ist gescheitert. Nach 2 Jahren Training müssen wir uns eingestehen, dass dieser Hund einfach keine Motivation hat nach irgendwas zu suchen (außer vielleicht Hundepipi). Der erste Versuch/ Elo wäre eventuell geglückt, der Hund wurde aber vorher von der Hundehalterin aus dem Training genommen.
Ich kenne viele Staffeln, die Elos gar nicht erst aufnehmen. Eines der obersten Zuchtziele beim Elo ist das nicht Vorhandensein eines Jagdtriebs. Klar, das klappt nicht immer und ja, Elos sind in ihrer Population sehr heterogen, aber nicht jagende Hunde sind für die RHA einfach echt schlecht.
Insofern kann ich die Idee der Züchterin somit zumindest nachvollziehen. Sie hat den Hund, der am wenigsten dem Zuchtziel des ruhigen, Stöckchen, nicht jagenden Hundes zu entsprechen schien an die Person gegeben, die mit dem Hund arbeiten wollte. Also nicht dem typischen Elo Käufer, der "nur" einen gechillten Begleiter sucht.
Vielleicht geht dieser Plan ja sogar auf und deine Schnecke eignet sich super dafür. Wenn ihr etwas Ruhe in euren Alltag gebracht habt, lohnt sich der Versuch vielleicht. Immerhin lernt der Hund dort Warten im Auto!
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Bitte stelle deine alte Hündin dringend bei einem auf Augen spezialisierten Tierarzt vor. Wenn das rechte Auge auch nur annähernd so groß ist, wie es auf dem Foto scheint, hat die da vermutlich schon lange mit Schmerzen zu kämpfen, die sich mit Schmerzmittel nicht wirklich bekämpfen lassen.
Es kann kann auf Fotos immer täuschen, aber lass das fachlich kompetent abklären. Wenn das ein Glaukom mit stark erhöhtem Augeninnendruck ist, dann führt das eben nicht nur zur Erblindung, sondern auch zu höllischen Schmerzen.
Auch Tumore oder Abszesse hinter dem Augapfel können das Auge größer erscheinen lassen, weil es nach vorne gedrückt wird.