Beiträge von Cherubina

    Für mich bleiben bei Cooper viele Fragezeichen. Ich hätte ja echt gerne mehr über den Alltag und die normalen Abläufe erfahren.

    Was man gezeigt bekommt sind fast nur Szenen in diesem Mini-Laufstall oder beim Training. Da muss es doch noch mehr irgendwo dazwischen gegeben haben.

    Normale Spaziergänge waren ja nicht möglich, hat der denn wenigstens einige Zeit am Tag nicht unter so enger Begrenzung verbringen können? Im Garten schnüffeln, ein Beet umgraben...? Der ist ja nicht nur sehr reizempfänglich und hat kaum Impulskontrolle, er hat auch unheimlich Energie. Sich permanent kontrollieren und zurücknehmen zu müssen ist doch unglaublich anstrengend.

    Zweites Fragezeichen ist für mich, ob die immer stärkere Abschottung tatsächlich irgendeinen beruhigenden Effekt hatte, zu irgendeiner Zeit. O-Ton war ja, dass er nur noch jammert und gar nicht mehr zur Ruhe kommt. Von einem Laufstall in einem großen Raum und neben dem Laufstall der zwei anderen Hunde (oder hab ich das falsch gesehen?) wurde ein völlig zugehängtes Teil in einem separaten Raum mit geschlossener Tür. Ich wüsste einfach gerne, was mit diesem Hund passiert wäre, wenn man ihm die Möglichkeit gegeben hätte sich freier zu bewegen, zumindest zu Zeiten wo nicht viel passiert. z.B. beim gemütlichen Fernsehabend.

    Am Ende wirkt dieser Hund ja einfach mit allem überfordert. Bei der Vorstellung war er ja wenigstens in den Szenen mit seiner Betreuerin alleine auch einfach mal nur lustig und gelöst.

    Ich hätte da auch ganz klar gegen deckenverhangenes Verlies im Haus und für Zwinger und Auslauf mit Bewegungsfreiheit plädiert. Alleine schon, weil er da die Möglichkeit gehabt hätte sich in einem geschützten Rahmen ohne so eine starke Eingrenzung bewegen zu können.

    Hier gibt es auch starke Schwankungen von Tag zu Tag.

    An Tagen mit Training oder auch an meinen vollen Arbeitstagen gehe ich weniger (vielleicht 2 km) wenn ich Lust auf ne Wanderung habe, wird es deutlich mehr (bis 20 km am Tag insgesamt).

    Wenn es ein durchschnittlicher Tag mit normalem längerem Spaziergang ist, dann sind es wohl so 5-6 km am Tag.

    4 Hunde zwischen 16 Monaten und 10 Jahren.

    Ich war tatsächlich auch schon häufig verblüfft wie wenig Kompetenz manche Ausbilder in einigen Bereichen haben. Gleichzeitig können die dann aber in ihrem Teilgebiet echt gut sein und man kann da auch viel von ihnen lernen.

    Es ist natürlich wünschenswert, dass die Ausbilder umfassend kynologisch gebildet sind und Problemverhalten als solches erkennen, aber am Ende sind es eben auch nur Menschen.

    So habe ich zum Beispiel schon erlebt, dass sehr Mantrailing Ausbilder und Prüfer auf einem Seminar (das sie geleitet haben) erkennen ließen, dass sie keine Ahnung von der Arbeit mit Clicker haben - brauchen sie tatsächlich ja auch nicht.

    Besonders im Unterordnungstraining sehe ich sehr viele Defizite, vor allem, weil da viele keine Lust drauf haben - unsere Staffel trainiert das gemeinsam und man sieht auf den Prüfungen, dass da ne gute Basis geschaffen wird, aber wirklich nicht wenig Teams scheitern an Fußarbeit und Ablage...

    Das Verhalten an der Versteckperson wird genauso häufig nicht richtig eingeschätzt. Am auffälligsten wird das, wenn Konfliktverhalten nicht frühzeitig erkannt wird. Dann hat man Hunde, die die VP in Prüfungssituationen oder auch im Ernstfall verlassen...

    Also: Alle geben sich Mühe und die Ausbilder sollten schon Ahnung haben von dem was sie tun, aber auch die machen nicht immer alles richtig.

    Ich werde dann halt meine eigenen Konsequenzen daraus ziehen. Sprich Hunter nur noch arbeiten, wenn der DSH nicht auf dem Platz ist.

    Wenn das problemlos möglich ist, hätte ich diese Konsequenz doch schon längst gezogen. Damit besteht doch auch kein dringender Handlungsbedarf für die Ausbilder mehr.

    Ich glaube dadurch, dass wir so eine kleine Staffel sind, verstehe ich manche Abläufe in großen Staffeln nicht.

    Wenn hier jemand Sorge um seinen Hund hat wäre die Kommunikation:

    "Hol doch schon mal deinen Hund raus."

    "Nein, ich warte lieber, bis der DSH fertig ist."

    "Ok, dann warten wir einen Moment. Oder wir ziehen xyz vor, mit dem gab es bisher ja nie Probleme."

    Ich hatte nach den, was du schreibst eher den Eindruck, dass die Konsequenz sein müsste sich nach einer anderen Staffel umzusehen.

    Habt ihr Ideen wonach ich sonst suchen kann? Treppenkeile, Stufenkeile... alles zu klein, Rampen für Rollstuhl oder Hunderampe fürs Auto, zu schmal oder zu lang

    Wir haben in der Werkstatt die steile Treppe mit mehreren Rampen, die miteinander verbunden und über Eck gehen, für den Hund behinderten gerecht umgebaut, seitlich höhere Absperrung inklusive. Der letzte Welpe hat sie mit Freuden genutzt.

    Kann dir morgen gern mal nen Bild machen.

    =)

    Oh ja, mach mal bitte

    Geht nicht so eine Hunderampe fürs Auto?

    3 bzw 6 Stufen dürften nicht höher sein als der Kofferraum vom Auto.

    Die Teile sind ja mobil und können daher bei nicht-Gebrauch verstaut werden

    Hab ich auch schon einige angeschaut. Die meisten sind eben deutlich zu schmal. Man könnte zwei nebeneinander legen und den Rest der Treppe absperren, aber knifflig wäre das schon.

    Oder kennst du schön breite Rampen? Idealerweise 1 Meter breit.

    Natürlich nicht 56! Es sind 6 Stufen.

    Ja für außen hab ich das vor, aber innen überlege ich eben, ob es nicht eine flexiblere Lösung gibt.