Beiträge von Cherubina

    Was ich mich frage ist, ob das Geschirr so passt. Wenn er sich richtig reinlegt, wirkt er immer recht aufgewölbt im Rücken. Stört das Geschirr vielleicht doch am Rippenbogen?

    Was hast du für ne Leine? Für mich sieht das so ungedämpft aus, als würde er jeden Ruck beim Laufen abfangen.

    Zur Passform kann ich jedenfalls nicht viel sagen in dem video.

    Die ist schon gedämpft, vielleicht nicht ganz so stark, wie die, die ich mir neu gekauft habe, aber ich würde sagen ausreichend. Die war bei dem Bauchgurt dabei, den mir eine Freundin geliehen hat. Ich kann die Leine aber auch tauschen.

    Ich hatte am Wochenende mal wieder das Zuggeschirr an Beat. Er ist nun 10 Monate alt und ich gehe nur zügig.

    Das Ziehen bietet er völlig ohne externe Motivationshilfe so an und zieht mich auf diese Art auch Steigungen hoch.

    Was ich mich frage ist, ob das Geschirr so passt. Wenn er sich richtig reinlegt, wirkt er immer recht aufgewölbt im Rücken. Stört das Geschirr vielleicht doch am Rippenbogen? Er ist ja noch nicht ganz fertig mit der körperlichen Entwicklung und ich mache sowieso nur sehr wenig in die Richtung mit ihm, aber glaubt ihr das ist OK so (bzw. wird ihm in ein paar Monaten perfekt passen) oder soll ich schonmal auf die Suche nach nem anderen Geschirr gehen?

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    Hier mal was aus dem Training. Wir trainieren eben auch verschiedene "Opferbilder". Sumi ist da relativ sensibel und lässt sich prinzipiell schon auch vertreiben, wenn man es sehr darauf anlegt, allerdings hat sie dann vorher trotzdem gebellt und ein auffälliges Verhalten gezeigt. So würde ich kaum an der gesuchten Person vorbeilaufen.

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    Es gibt die Hunde, die die VP (Versteckperson) verbellen, die holt dann eine Futterdose raus und füttert den Hund und der Hund ist Happy. Viele bei uns bekommen inzwischen etwas rausgeworfen (meist einen Futterbeutel, manchmal einen Ball) und können dann wählen, ob sie damit zum HF oder zur VP laufen.

    Wir haben inzwischen mehr Hunde, die die rausgeworfene Belohnung zum HF bringen, als solche, die wirklich mit der VP interagieren. So ist die fremde Person eigentlich mehr Ballwurfmaschine als Mensch.

    Und mal eine Frage: sind da Hütehunde überhaupt groß geeignet für? Also will-to-work sicher da, Aufgaben ernst nehmen und so, aber Jagdhunde scheinen da ja schon mehr ins geforderte Schema zu passen (oder ggf. Gebrauchshunde? Nutzt man da überhaupt was anderes als Malis oder ggf. geeignete andere Schäferhunde?).

    Also Shelties im Normalfall sehe ich Null, die meisten Aussies auch eher nicht (aus anderen Gründen) und Border müsste man vermutlich von Welpe an sehr ranführen und gerade das selbständige sehr fördern (auf Distanz arbeiten können die ja an sich). Was nutzt man da überhaupt sinnvoll an Hütehunden (mal so an die gerichtet, die Rettungsarbeit machen)?

    Die bringen halt ihre Besonderheiten mit, aber geeignet sind sie grundsätzlich schon. Man darf nicht zu eng führen, nicht zu viel vorgeben... Und mann muss unter Umständen mit ihrer Sensibilität umgehen können.

    Das muss man mögen und können und es liegt sicher nicht jedem. Für den einen sind es Selbstläufer für andere ein NoGo.

    Ich kann durchaus verstehen, dass für die meisten Hundeführer ein Labrador geeigneter ist.

    Ich hatte weiter vorne schon was dazu geschrieben.

    Ich arbeite mit 4 Bordern in der Fläche

    Sumi ist jetzt 7 und geprüfter Hund (Verbeller) seit sie ca. 2 Jahre alt ist.

    Ayumi und Ayla sind nun 2 Jahre alt. Beide sollen dieses Jahr noch zur Prüfung. Ayumi als Verbeller mit einer Staffelkollegin und Ayla als Freiverweiser mit mir.

    Beat ist nun 10 Monate alt und macht gerade seine ersten kleinen Suchen als Verbeller. Mit ihm lasse ich es langsam angehen.

    Ebenso in der Staffel geprüft sind Sumis Mama Catch, Onkel Jasper und die Border Collies Crazy und Anakin (die beiden inzwischen in Rente).

    Ich beantworte die Frage mal umgekehrt. Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, haben einige Hunde ihre Ausbildung zum Flächensuchhund bei uns nicht beendet.

    Hauptgrund war meist der Hundeführer (zu wenig Zeit, zu wenig Lust...)

    Wenn es am Hund scheiterte waren das folgende Gründe:

    - Cocker, dem nichts über Wildspuren ging. Er hat sich für die versteckte Person einfach nicht mehr interessiert, wenn Wild in der Nähe war. Keine Belohnung war da gut genug. Wir haben den Versuch gemacht ihn zum Mantrailer umzuschulen, mit hoffnungsvollem Start. Der Hundeführer hat dann aber keine Lust mehr gehabt.

    - Elo, netter Hund, sehr entspanntes Tier und einfach überhaupt keine intrinsische Motivation zu suchen. Wenn Frauchen sich versteckt hat, war es OK, aber ansonsten keine Chance.

    - Aussie-Labrador Mix, auch starke Motivationsschwankungen. War lange im Training, aber blieb einfach unsicher und hatte eine sehr geringe Trieblage. Lag bestimmt auch am Übergewicht.

    - Border Collie, zu unsicher und sehr gestresst als Verbeller. Umgestellt zum Freiverweiser mit sehr hoffnungsvollem Start. Dann aber sehr unstete Trainingspräsenz der HF und durchaus auch Ausbildungsmängel. HF hat Lust verloren.


    Meine Border sind für mich super in der Fläche, haben als Rasse aber ihre Schwächen, auf die man in der Ausbildung Rücksicht nehmen muss. Sie sind sensibel und orientieren sich leicht zu stark am HF. Hier heißt es neben der richtigen Anzeigeform für jeden Hund auch das richtige Führen zu lernen. Meine Border führe ich meist schweigend und mit möglichst wenig Einflussnahme. Dann suchen sie wahnsinnig weiträumig, engagiert, ausdauernd und erfolgreich.

    Am Ende muss der Hund auch zum HF passen

    Ein wichtiger Tipp! Gehe nicht jedes Mal in eine andere Klinik. Gehe dort wieder hin, wo du dich ernstgenommen und gut betreut gefühlt hast und schildere dort das Problem erneut. Es bringt dir nichts, wenn sich jedes Mal ein anderer Tierarzt einarbeiten muss.

    Was meinst du mit "die Zähne fallen aus"? Die bleibenden Zähne? Einfach so?

    Ich war heute voll gesund und so kreativ und am Ende hat es sogar geschmeckt! Drum muss ich zum ersten Mal überhaupt hier posten.

    Ich kann eigentlich gar nicht richtig kochen. Würzen fällt mir schwer und ich probiere super selten was Neues.

    Ich habe gestern eine Lidl Rettertüte mitgenommen und da waren neben ein paar Äpfeln, einigen Plattpfirsichen und Mandarinen auch drei Pastinaken, eine Tüte frischer Spinat, ein Bund Frühlingszwiebeln und ein bisschen frischer Koriander drin.

    Zack habe ich zusammen mit ein paar Kartoffeln eine dicke Suppe gezaubert. Kartoffeln, Pastinaken und Frühlingszwiebeln kleingeschnitten und angebraten, dann mit Wasser aufgegossen (Gemüsebrühe hab ich nicht). Als die Kartoffeln durch waren den Spinat dazu und kurz zusammenfallen lassen. Alles püriert, mit Salz, Pfeffer, Koriander und Paprika abgeschmeckt, etwas Milch und Speck dazu (der musste weg).

    Ich dachte es wäre total fad und war schon voll auf Nachwürzen eingestellt. Aber es ist einfach lecker 😋


    Sieht nur nicht besonders lecker aus :rolling_on_the_floor_laughing:

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    Wenn ich irgendwo nahe an die 100% rankomme, dann darin, dass ich meine Hunde gut einschätzen kann und so einfach weiß, an welchen Stellen es eventuell schwierig wird und wo ich mich wirklich auf sie verlassen kann.

    Sumi ist dabei schon einfach ein echter Verlasshund. Sie kann ich bedenkenlos ohne Leine an anderen Hunden, an rennendem Wild oder schreienden Kindern vorbeiführen (auch wenn da in der Regel die Leine trotzdem dran ist, weil ich niemandem ein ungutes Gefühl geben möchte). Sie ist sicher und sauber im Umgang mit anderen Hunden, auch wenn die nicht einfach sind, sie geht auch dann nicht jagen, wenn ich das Wild erst deutlich nach ihr bemerke, sie ahnt an den Schafen meine Wünsche voraus ...

    Aber 100% Gehorsam? Geht halt nicht.

    Smilla muss ich bei Wild- und Fremdhundebegnungen besser im Auge behalten, aber auch mit ihr fühle ich mich sicher, weil ich ihr Verhalten vorhersehen und entsprechend vorsorgen kann.

    Ayumi und Ayla sind schon ziiiiemlich nah an dem, was ich als Anspruch an die Hundeerziehung habe. Und Beat, nun, der ist 9 Monate alt und denkt sich alle paar Tage was neues aus, aber auch er hat sich schon einiges an Vertrauen verdient.

    McChris

    Ja ich hatte schon das Gefühl, das läuft dort durchdacht und richtig. Die Hunde haben auch soweit ich das beurteilen kann alles richtig gemacht.

    Sie haben am Zaun sehr präsent kundgetan, dass ich (bzw. meine Hunde) da nichts verloren haben, sind dann aber bald wieder abgedreht, als ich mich entfernt habe.

    Auch das Warnschild fand ich gut. Da laufen halt nicht super viele Wanderer, wodurch es da wohl auch wenig Gewöhnung an Leute wie mich gibt. Mir war eben nicht wohl da langzugehen.