Beiträge von Cherubina

    Smilla verträgt Hitze ganz offensichtlich besser als ich und wenn ich es mir zumute im Auto zu fahren, dann mache ich mir um sie keine Sorgen.
    Ich habe auch ein altes Auto ohne Klimaanlage und fahre über weite Strecken mit offenem Fenster - und wenn es nur ein Spalt ist. Alles andere halte ICH nicht aus! Natürlich ist es lauter und zwischendurch mache ich auch immer mal zu um den Kopf zu entspannen, aber dann wirds wieder zu heiß - also wieder runter mit den Scheiben.

    Übrigens gehts für mich morgen auch für zwei Stunden auf die Autobahn und natürlich kommt Smilla mit.

    Lockere Unterwolle Rausbürsten, Filzknubbel Rausschneiden - so hats bei meinen Bordern gereicht. Wenn dir selbst die Pflege nicht so gut gelingt oder du nicht die Zeit dafür hast, dann ist der Hundesalon eine Alternative, allerdings NICHT zum Scheren, sondern zum Aufbürsten. Dabei wird der Hund gewaschen und dann unter dem Fön mit der Bürste ordentlich und Quadratzentimeter für Quadratzentimeter bearbeitet. Mit der Schere werden nur Linien begradigt und Filz entfernt. Danach ist die lockere Unterwolle gut draußen und du hast eine Zeit lang wenig Arbeit.

    Ganz ehrlich? Dein Hund ist auch nicht zimperlich mit dir und hat kein Problem dir mal eben in den Arm zu kneifen - eine Reaktion wie deine wäre mir in der Situation wahrscheinlich auch passiert und ist meiner Meinung nach für den Hund durchaus nachvollziehbar und richtig einzuordnen.
    Es ist sicherlich nicht die richtige Erziehungsmethode nach einem Hund zu schlagen, wenn er nicht tut was er soll, aber aus dem Affekt heraus mal grob zu werden wird in eurer Beziehung sicherlich nichts Grundlegendes ändern. Mit etwas Glück merkt er sich den Vorfall und bremst in Zukunft seinen Übermut etwas.

    Hake den Vorfall ab - das hat dein Hund längst getan!

    Ich hoffe deiner Schwester geht es bald wieder besser. Es ist schlimm, wenn man selbst nichts tun kann und nur abwarten kann, aber meine daumen sind gedrückt.

    Kito ist so ein Hund, der mit dem normalen Alltag nur sehr begrenzt kompatibel ist. In meinem Foto-Thread habe ich einiges zu seiner Entwicklung geschrieben...

    Er kam mit einem halben Jahr von der Straße und Berührungen durch Menschen waren für ihn der Horror. Er kam nach Deutschland als er ca. 1 Jahr alt war, in der Hoffnung, dass er in einem normalen Haushalt auftaut. Ein Jahr lang lief er dort mit mit nur winzigen Fortschritten. Anfassen war nicht möglich, gefressen hat er nur, wenn er alleine im Zimmer war - aber immerhin hat er sich in den Garten getraut. Sobald Bewegung in der Wohnung war oder gar Besuch war er in seinem Kennel verschwunden, wo er viele Stunden am Tag verbrachte.

    Ich habe dort auf der Pflegestelle das Training begonnen und nach einem halben Jahr konnte ich ihm ein Geschirr anziehen und mit im nach draußen gehen. Von da an waren die Fortschritte größer, denn draußen kann er entspannen.
    Nach mittlerweile 2 Jahren Training hat er einen Grundgehorsam, läuft überwiegend frei, fährt nahezu stressfrei Auto und bleibt bei Besuch freiwillig mit im Zimmer (immer in Hab-Acht-Stellung und stets bereit zu fliehen). Ich werde mit ihm nie durch die Innenstadt laufen oder ihn mit auf eine Familinfeier nehmen, ich brauche für viele Situationen einen Alternativplan und muss mir Tricks und Kniffe einfallen lassen und ich schaffe es deffinitiv nicht ihm eine absolut stressfreie Umgebung zu bieten. Wenn ich zum Beispiel mit dem Auto durch die Innenstadt fahre versuche ich sein Stresshecheln auf dem Rücksitz auszublenden.
    Trotz allem habe ich ihn unheimlich ins Herz geschlossen und gerade weil er sich von fremden Menschen fern hält genieße ich das Vertrauen, das er mir entgegen bringt. Schritt für Schritt haben wir uns angenähert und mittlerweile ist er fast häufiger bei mir als auf der Pflegestelle. Diese gemeinsame Zeit genießt er in vollen Zügen und kann hier in seiner Höhle auch richtig abschalten.
    Manchmal ist seine Angst schon "lästig" und einschränkend, aber es lässt sich zumindest bei mir ein ganz guter Weg finden damit umzugehen. Ich möchte ihn nicht mehr missen.

    Danke, das sind doch mal etwas differenziertere Informationen. Also sind Maneto und Dackel in der Art der Nutzung schon unterschiedlich - wobei der Dackel bei der Arbeit am Bau ja auch sehr selbstständig sein muss.

    Ich wäre auch sehr froh endlich geeignete Interessenten für ihn zu finden, aber es gibt tatsächlich überhaupt niemanden der sich interessiert. Eine sehr junge alleinerziehende Mutter, die noch nie einen Hund hatte, hat sich mal nach ihm erkundigt, aber der wurden dann andere Hunde vorgeschlagen. Ich glaube nicht, dass sie das lange durchgehalten hätte.
    Mir tut er einfach leid, weil er so sehr gefordert werden will und das auf der Pflegestelle niemand wirklich leisten kann. Aber der klassische "Dackelfreund" ist entweder Jäger und sucht einen reinrassigen oder schon älter und braucht nicht so ein Energiebündel. Er baut so schnell eine Bindung auf und lernt sehr schnell - da muss s doch jemanden für geben... Naja, kommt Zeit kommt Rat - vielleicht wenn er auf der Pflegestelle alt geworden ist und damit ruhig und unkompliziert. :muede:

    Ich bin nicht der Experte, den du suchst, aber:
    Ich würde den Hund in der Bewerbung gar nicht nennen. Klar, Hobbies soll man haben und die sind in der Bewerbung auch wichtig, um zu zeigen, dass man einen Ausgleich zum Beruf hat und ein "gesundes" Privatleben. Der Hund wird aber denke ich von einigen Arbeitgebern eher als Hinderniss angesehen (...du würdest ja auch nicht reinschreiben, dass du rauchst). Wenn für dich Alternativen zum Mitnehmen des Hundes an die Arbeit in Frage kommen, dann nenne ihn gar nicht.

    Ziel der Bewerbung ist ja ersteinmal zu einem Vorstellungsgespräch geladen zu werden und dann ist es immernoch früh genug um eventuelle Hundeoptionen anzusprechen - so habe ich es jedenfalls gemacht und bin gut damit gefahren.

    Zitat

    Hier steht zwar, dass Podis nicht bellen, aber die Kumpels heranrufen, wenn sie auf einen Hasen treffen: http://www.sabinemiddelhaufeshundundnatur.net/hunderassen/podi.htm
    Bellen kann einerseits bedeuten, dass er etwas zum Jagen in der Nase hat oder auch (gerade daheim), dass er unsicher ist.

    Bei Clooney ist es schlichtweg Ausdruck eines hohen Erregungslevels. Am schlimmsten ist es beim Verlassen des Hauses zu einem Spaziergang - Bellen ist dabei auch untertrieben, es ist ein schrilles hohes Schreien. Außerdem kläfft er bei der Sichtung fremder Hunde (nicht immer und gut abzulenken) und besonders, wenn die anderen mitgenommen Hunde spielen und er durch die Leine nicht mitmischen kann - der pure Frust und Stress für ihn.
    Zuhause bellt er deutlich weniger, meldet nur komische Geräusche und bellt, wenn es klingelt.


    Naja, egal ob Dackel, Podenco oder doch noch was ganz anderes - Clooney ist ein echt netter Kerl, aber hat außer Charme auch ein riesiges Nervpotential. Ich bewundere immer mehr Besitzer solcher Hunde, ich muss mich so oft beherrschen und mich zwingen ruhig durchzuatmen.

    Ich weiß, die Ohren passen gar nicht, aber der Rest dafür umso mehr.
    Hier nochmal in Seitenansicht

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    Und zum Vergleich:
    http://www.google.de/imgres?imgurl=…ed=0CKoCEK0DMEM


    Am Ende ist es wie mit allen Mischlingen. Man wird nie erfahren was es denn nun wirklich ist. Aber vielleicht ist es ja ein Maneto-Dackel-Mix!?

    @Schlabberhund:
    Danke für den Link. Die Beschreibung bezieht sich jetzt aber auf alle Unterarten des Podenco Andaluz. Gibt es da so wenig Unterschiede? Wenn das so ist, dann wäre Clooneys Kläfferei ja eher untypisch - ich habe zumindest noch nie einen hochbeinigen Podenco bellen hören. Die waren für mich immer eher die introvertierten Grazien... aber vielleicht habe ich bisher auch nur Podenco Iberico erlebt?

    Hallo zusammen,

    seit einiger Zeit kümmere ich mich regelmäßig um einen "Dackel-Mix" auf einer Pflegestelle. Der Kleine ist wirklich kein einfacher Hund. Bisher habe ich seinen unheimlich hohen Erregungslevel, die fehlende Frustrationstolleranz und Impulskontrolle, seine Kläfflautstärke und den gehörigen Dickschädel immer seinen Dackelgenen zugeschrieben. Allerdings habe ich nun Bilder vom Podenco maneto gesehen und obwohl Clooney keine Stehohren hat, liegt der Verdacht nahe, dass bei dem Spanier ein gute Portion davon mit drin steckt.

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    Nun habe ich leider im Netz nicht viele Informationen zu diesen Hunden gefunden. Mich würde interessieren wie das Wesen der Manetos ist (außer "mutig" und "nicht einfach") und wie sie ursprünglich jagdlich genutzt wurden/werden. Kennt sich jemand mit diesen Powerpaketen aus?

    Es wird bestimmt nicht leicht das geeignete Zuhause für Clooney zu finden.