Beiträge von Cherubina

    englischen Namen bist du nicht abgeneigt...

    Wie wäre dann noch:

    Noon (ähnlicher Klang wie Nouc - sehr weich)
    Newton (wobei ich persönlich Nachnamen als Hundenamen nicht so gerne mag)
    Nickel (das wäre toll, wenn er silbergrau wäre)

    Kito ist auch so einer! Aktuell habe ich ihn wieder 2 Tage bei mir und fluche über Haarstürme...

    Heute morgen konnte ich seiner guten Laune nicht wiederstehen und er durfte ins Bett zum Weck-Power-Kuscheln. So vertraute Momente hat der Schisser im Alltag ja nicht so oft.
    Und was soll ich sagen - ich hätte das lassen sollen! Mein Bett hat einen Pelz!

    Ich muss ihn auch mal baden, aber das wird bestimmt nicht lustig. Ich habe ne Weile bei einem Hundefriseur gejobbt und kann daher sagen: Baden hilft zwar, wichtig ist aber das gute Einshampoonieren und mit Wurzelbürste bearbeiten um die Haare wirklich zu lösen. Bürsten nachdem der Hund im See schwimmen war dürfte alleine noch keinen so tollen Effekt haben.

    Ich habe zwar keine gute Idee wie es am besten klappen könnte, ich weiß aber, was du nicht machen solltest: Auf dem Flughafengelände spazieren gehen!
    Der Neue hat eine sehr stressige Reise hinter sich, du weißt überhaupt nicht wie er reagiert. Vielleicht ist er ängstlich, panisch, unsicher... Es passiert immer wieder, dass Hunde noch auf dem Flughafengelände abhauen und das ist das Letzte was man gebrauchen kann.

    Mal abgesehen von deinen anderen Hunden wäre es das Beste den Hund auf dem schnellsten Weg zu dir nach Hause zu schafen und ihn dort erstmal ankommen zu lassen. Keine großen Spaziergänge, nur kurz raus zum Lösen in ruhiger Umgebung und gut gesichert mit ausbruchssicherem Geschirr.

    Deine Hunde kenne ich nicht und kann darum auch nicht einschätzen, wie es am Besten klappt, aber wenn du ihnen eine Konfrontation im eigenen Territorium nicht zutraust, dann wäre vielleicht eine Option den unverträglichen Hund einige Tage woanders unterzubringen, um dann eine Zusammenführung zu planen, wenn der Neue richtig angekommen ist.

    Was ist dein Plan, wenn es nicht klappt die Hunde zusammenzuführen? Was sagt die Tierschutzorga zu dem Thema?

    Ich füttere es Kito seit einiger Zeit und bin im Großen und Ganzen zufrieden. Er hatte Untergewicht und dauerhaft sehr weichen Kot, bei insgesamt aber gutem Allgemeinbefinden und Appetit. Ohne eine konkrete Diagnose einer Unverträglichkeit habe ich Futter für empfindliche Hunde bestellt und bekam eines gemischt, was auf Schwein und Kartoffel basiert. Kitos Kot hat sich normalisiert und er hat auch zugenommen, wobei man anmerken sollte, dass er wirklich eine recht große Menge am Tag bekommt - mehr als er von anderen Futtermitteln auf der Pflegestelle bekommen hat...
    Der einzige Haken: Er frisst es nicht besonders gerne und braucht für seine große Portion sehr lange. Nicht immer frisst er alles auf. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich versuche das Futter mit Reinfleischdosen zu mixen. Das entspricht zwar nicht dem Konzept der abgewogenen Tagesrationen, aber irgendwie möchte ich meinen Hund lieber gerne fressen sehen.

    Wenn ich das lese, kommen mir fast die Tränen. Eigentlich sehe ich vieles sehr pragmatisch und glaube auch einem reinen Hofhund kann es gut gehen - aber einen Welpe von 11 Wochen, der so sehr eure Nähe sucht nachts auszusperren - ich könnte das nicht!
    Im Prinzip hast du es ja erkannt: Er schläft dort, weil er versucht dicht bei seinen Menschen zu sein. Vermutlich findet er nachts auch nicht gut Ruhe und schläft darum tagsüber auf euren Schuhen ein (natürlich schlafen Welpen sowieso sehr viel).

    Ganz sachlich betrachtet habt ihr zwei Möglichkeiten: Den Platz unter dem Pavillion für den Hund einrichten oder den von euch vorgesehenen Platz mit einem Zwinger umgeben.
    Emotional und aus Hundesicht betrachtet solltet ihr euren Welpen mit ins Haus nehmen und ihn dort schlafen lassen wo es für ihn am natürlichsten ist, nämlich ganz nah bei euch, neben eurem Bett.

    Wieder mal ein Pflegling, der mir richtig ans Herz gewachsen ist (Info am Rande: ich gehe nur mit den Hunden einer Pflegestelle Gassi, sie leben nicht bei mir). Zu Anfang war er für mich nur der Arschloch-Dackel. Super gestresst, Null Frustrationstolleranz oder Impulskontrolle. Ein Spaziergang mit ihm und den anderen Hunden war nicht möglich, da er fast durchgehend geschriehen hat oder Kito räumlich eingeschränkt und attackiert hat immer wenn er in Reichweite war.
    Zuhause war er von Anfang an sehr auf der Suche nach Körperkontakt und das mit einer ordentlichen Penetranz.

    So oft ich es geschafft habe, bin ich mit ihm alleine raus. Wir haben Suchspiele gemacht und ich habe ein Tau als Spielzeug eingeführt. Mit Reizangel habe ich intensiv an der Impulskontrolle und einem Abbruchsignal gearbeitet und mit dem Spielzeug kann ich ihn inzwischen super ablenken, wenn fremde Hunde entgegen kommen. Zwar ist das Verlassen des Hauses immernoch ohrenbetäubend, aber ich schaffe es durch ruhiges Handauflegen ihn runterzufahren.
    Sogar gemeinsame Spaziergänge mit den Anderen sind inzwischen möglich - und wie es immer so ist, wachsen einem die "Problemfälle" immer besonders ans Herz.

    Bisher gab es allerdings nicht einen ernsthaften Interessenten für ihn! Und ich kann mir ehrlich gesagt den zukünfigen Besitzer auch nicht richtig vorstellen. Ruhiger Haushalt, Zweithund nur bei Sympathie, absolut souveräne und hundeerfahrene Menschen mit viel Geduld, Ruhe und Standfestigkeit (ja, obwohl er so klein ist tut es manchmal richtig weh, wenn er in die Schleppleine brettert und ein Leben an der kurzen Leine...?). Jäger interessieren sich nicht für Mischlinge, älteren Leuten ist er vermutlich zu viel und junge aktive Leute suchen wohl eher ein sportlicheres Modell...

    Wenn er mit Kito besser auskommen würde - ich könnte glatt weich werden... :ops:

    http://zergportal.de/baseportal/tie…&Id=458890.html

    Zitat

    Im Rudel MÜSSEN die Untergebenen den Chef überschwänglich begrüßen, Während der Chef nur ein Müdes Gähnen für sein Rudel übrig hat ;)

    Aber es gibt einen riesen Unterschied zwischen "so devot wie möglich vor dem 'Chef' herzuschawenzeln, ihm die Schnauze zu lecken und bei einem leichten Lefzenziehen seinerseits sich abzuwenden" und "dem 'Chef' die Eierpackung aus der Hand zu ballern und ihm in die Kleidung zu kneifen". Letzteres würde sich ein hündisches "Rudelmitglied" nämlich nicht trauen...

    Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass die Katze das Kind beschützen wollte... Es gibt nicht wenig Katzen, die nicht vor einem Hund weglaufen, sondern sich umdrehen und ihm eine kleben. Genauso gibt es einige Katzen, die Hunden regelrecht auflauern und sogar vorbeilaufende angeleinte Hunde attackieren.

    Ich glaube die schnellen Bewegungen und die Geräusche waren Auslöser dafür, dass eine Hundehasser-Katze mal wieder Hundeschreck gespielt hat.

    Wie ist denn genau sein Trinkverhalten? Du sagst an Stress und Übersprungshandlung glaubst du nicht... Was ist, wenn der Napf leer ist? Bleibt er davor stehen bis du ihn auffüllst? Wie schnell füllst du auf? Trinkt er sehr lange am Stück oder in vielen kleinen Portionen?
    Um auszuschließen, dass es nicht vor allem ein Verhaltensproblem ist, würde ich den Napf nicht sofort nachfüllen, sondern warten bis er sich mit etwas anderem beschäftigt und dann "heimlich" auffüllen. Das unterbricht zumindest das "Immer-weiter-Schlabbern"...

    Allerdings glaube ich bei der Menge auch nicht recht an ein Verhaltensproblem. Der Diabetis insipidus ist naheliegend - er hat übrigends nicht viel mit dem Diabetis mellitus (der Zuckerkrankheit) zu tun. Es gibt verschiedene Formen und bei der zentralen Form würde eine versuchsweise Gabe eines Medikaments reichen. Ist es die Nierenform kommst du um einen Kliniksaufenthalt gar nicht rum. Hierbei muss der Hund dursten und das geht nicht ohne medizinische Kontrolle...

    Also auch von mir der Rat: Wenn du ihn wirklich behalten willst, dann wende dich für weitere Diagnostik an eine Klinik.