Beiträge von Cherubina

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    Ich kann auch nicht verstehen, warum er die alle gefressen hat. Er bekommt hier genug zu fressen. Da er sehr agil ist und wir viel Gassi gehen, bekommt er auch mehr als empfohlen. Ich rechne die Leckerlies nicht von der Futterration ab, sondern er bekommt sie zusätzlich. Kann es daran liegen, dass er immer noch Angst hat, morgen nicht satt zu werden?

    Ich denke vielmehr, dass es daran liegt, das diese Kaustangen dem Hund einfach gut schmecken ;) Isst du nur, wenn du hungrig bist? Bei vielen Hunden ist das noch viel extremer: Wenn was da ist, wird es aufgegessen und wenn die Plautze davon noch so schwer wird. Bestimmt ist der Hintergrund keine Angst, dass es nicht mehr genug für ihn geben wird, sondern einfach die Gelegenheit und ein gesunder Appetit.

    Ich würde eine Mahlzeit auslassen und mir ein besseres Versteck für die Leckerlis suchen... Wenn es wirklich zu viel war, dann wird er es erbrechen, ansonsen geht es denn normalen Weg, vielleicht kombiniert mit Blähungen, Durchfall oder etwas Verstopfung.

    Bei einer Pilzinfektion im Ohr, die mit Surolan behandelt wird, handelt es sich wohl um ein vermehrtes Wachstum von Hefen. Hefen kommen auch auf gesunder Haut vor, wenn es aber zu einer Störung des Gleichgewichts kommt, wie es bei einer richtigen Ohrentzündung der Fall ist, dann vermehren sie sich übermäßig.
    Kurz: Da wohl jeder Hund einige wenige Hefen auf der Haut hat, kann man nicht davon sprechen, dass sie ansteckend sind.

    Bei uns wird es auch langsam spannend. Noch 4 Wochen und gerade mit Kito muss ich noch etwas arbeiten. Smilla läuft eigentlich sehr gut. Wenn sie es am Prüfungstag machen würde wie heute, dann hätten wir bestanden, da bin ich recht sicher. Sogar die Ablage war spitze!

    Kito ist nach ner Minute aufgestanden, dass hat schonmal besser geklappt. Ich habe ihn wieder abgelegt und dann nach weiteren 2 Minuten die Übung positiv beendet.
    Dafür hat er bei der Sitzübung plötzlich beschlossen sich hinzulegen, als ich gerade von ihm entfernt stand. Liegen ist eigentlich nicht sein Ding - jetzt haben wir es wohl zuviel geübt ;) Bei dem Weg durch die Gruppe (haben wir heute das erste Mal mit Menschen geübt) ist er zwar mitgelaufen, aber immer etwas abgedriftet oder hinter mir gelaufen. Ich musste ordentlich motivieren.
    Unsicher wird bei ihm auch der Straßenteil. Glücklicherweise steht der Ort dafür - ein Supermarktparkplatz - bereits so gut wie fest. Also kann ich dort noch ein paarmal hinfahren. Kito der Schisser hat einfach mit Dingen zu kämpfen, die die meisten anderen Hunde überhaupt nicht interessieren...
    Aber ich sehe es sehr entspannt. Wenn es mit Kito nicht klappt ist das überhaupt nicht schlimm und bei Smilla mache ich mir relativ wenig Sorgen. Natürlich kann es auch da schief gehen - macht ja nix. Der Weg ist das Ziel und Spaß haben wir allemal!

    Zitat


    Ja, sie kannte den neuen Hund schon. Sie sind zusammen Gassi gegangen und die beiden Hunde kommen klar, außerhalb der Wohnung. In der Wohnung ist der Alte einfach nur angepisst, was der Neue da will. Der Neue (Ich hab ein bisschen Angst Namen zu schreiben wegen der Googlebarkeit.) akzeptiert den Alten. Sonst aber wohl keinen Hund.
    Der Plan ist "zwei Hunde in Einzelhaltung". Also einer in der Box, der andere raus. Und tauschen. Wobei der Alte bevorzugt wird. Es ist eine offene Wohnung, Türen gibts nur im Bad und im Schlafzimmer. Kein Garten, Stadtwohnung im 3. Stock.

    Wenn die Hunde draußen miteinander zurecht kommen, dann müsste doch das Ziel sein, dass man sie auch in der Wohnung - zumindest unter Aufsicht - frei laufen lassen kann. Dass es zum Erreichen dieses Zieles Zwischenlösungen braucht ist nachvollziehbar, aber so kann die Zwischenlösung eben einfach nicht aussehen. Als Dauerlösung ist es schon dreimla unmöglich!
    Hat die Frau denn keine Zimmertüren?

    Wir kennen ja die genauen Hintergründe nicht, darum finde ich es schwer darüber zu urteilen.

    - Hat sie vorher schon mit dem Neuen gearbeitet?
    - Gab es einen Versuch der Zusammenführung außerhalb der Wohnung auf neutralem Gebiet?
    - Wie sieht der Plan aus? Wielange soll das so gehen?
    - Gibt es überhaupt Hunde, die der Neue akzeptiert?

    Die Situation klingt so ungünstig und tatsächlich sogar fast unglaublich... Ein Minimum wäre doch, dass der Neue ein Zimmer für sich bekommt - wenn der Sichtkontakt zum Alten gegeben sein soll eben mit einer Gittertür.

    Ich kann verstehen, dass du deine Freundin nicht vor den Kopf stoßen willst und ich unterstelle jetzt einfach mal, dass sie nur FÜR den Neuen Hund handeln will und ihm die Chance auf ein neues Zuhause geben will, die er vielleicht sonst nicht hätte. Es wäre meiner Meinung nach aber deine Aufgabe als Freundin mit ihr zusammen nach Lösungen zu suchen. Biete ihr an mit ihr zusammen spazierenzugehen: Sie den Neuen und du den Alten Hund an der Leine. Diskutiere mit ihr Alternativen zum Zimmerkennel durch: Gibt es ein Zimmer, einen Garten, eine Terasse? Suche mit ihr zusammen ein neues Zuhause für den Neuen: Anzeigen schalten etc....
    Nur Vorwürfe helfen nicht weiter und verhärten die Fronten, aber wenn man befreundet ist, sollte man miteinander reden können.

    Endlich habe ich die passenden Fotos um Smilla hier einzustellen :D

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    Smilla (spanischer Mix)
    2 Jahre alt
    6,5 kg
    Klasse Midi
    Zur Zeit in Vorbereitung auf die BH


    Vor etwas über einem Jahr haben wir einen Agility-Schnupperkurs in einer Hundeschule gemacht, seit Herbst sind wir im Verein und trainieren etwa einmal die Woche - also nicht hochambitioniert, aber mit viel Spaß dabei.
    Bei einem Spaßturnier waren wir auch schon, da hat sie sich auf A1 Niveau sehr gut geschlagen.

    Also Midis: Wir kommen!

    Erlebt habe ich sowas noch nicht, aber noch schlimmeres gehört.
    Wir hatten mal eine Kundin mit einem jungen, sehr stürmischen Boxer, der kaum eine Sekunde stillhalten konnte. Sie hat sich schon vorher tausendmal entschuldigt und erzählt, dass sie seit über einem Jahr gar nicht mehr zum Tierarzt getraut hat, weil ihr letzter ihr Vorwürfe gemacht und ihren Hund gemaßregelt hat (ohne Erfolg), weil dieser mit ca. 6 Monaten jedem fröhlich ins Gesicht sprang.
    Wir haben uns ausführlich unterhalten, während der Hund sich im Sprechzimmer umgesehen hat. Nach einigen Minuten war mit etwas Geduld und viel Ruhe eine oberflächliche Untersuchung möglich, die restliche Aufmerksamkeit lag dann auf der mitgebrachten Kotprobe ;) .
    Diese Kundin hat vor Erleichterung fast geheult, als ich ihr sagte, dass wir durchaus schlimmere Hunde in der Praxis haben und sie jeder Zeit wieder kommen dürfte!

    Ab und zu rutscht mir schon mal heraus, dass es gut wäre den wild kläffenden Hund mal eben zu ignorieren und mit mir zu sprechen, wenn die Besitzer wild fuchtelnd und an der Leine zerrend ihren Terrier in immer höhere Tonlagen befördern. Und es kommt auch vor, dass ich die Besitzer freundlich frage, ob eine Helferin den Hund kurz halten soll, damit wir wenigstens einen kurzen Blick in die Ohren werfen können, wenn die Besitzer aufgeregter als der Hund sind und der ihnen förmlich auf den Arm krabbelt und die wildesten Verrenkungen aufführt. Einmal habe ich auch schon mit großen Augen etwas gesagt wie: "Da haben sie sich aber einiges vorgenommen...", als eine Frau schätzungsweise Ende 60 mit einem Deutsch Drahthaar Welpen durch die Tür kam, den ihnen ihr Sohn geschenkt hatte. (Ihr Mann würde ja soviel Rad fahren - nach 6 Monaten konnte sie ihn kaum noch halten).

    Aber das sind Extremfälle! Ich gebe gerne Ratschläge, wenn ich gefragt werde und halte mich ansonsten aus der Erziehung raus!

    Ich sehe schon, ich habe mit meinen Fragen tatsächlich die beiden Hauptprobleme getroffen ;)

    Die Kaninchen müssen jetzt wohl tatsächlich spätestens am 8.8. umgezogen sein. Allerdings zeigt sich ein Streifen Licht am Horizont. Ich habe Bekannte im Ort, die mir angeboten haben die beiden auf ihrem Wäscheplatz unterzubringen: ca. 3 x 4 Meter mit Wäschespinne in der Mitte, mehr oder weniger gemähte Wiese, zwei Seiten Hauswand und zei Seiten fest eingezäunt - das wäre perfekt!
    Auf Dauer können sie vielleicht in das zur Zeit leerstehende Kaninchengehege eines Heimatvereins nebenan. Die halten ein paar seltene Nutztierrassen und da würde ja zumindest Frieda-Angora perfekt reinpassen... Das entscheidet sich aber erst bei der nächsten Vorstandssitzung Mitte August.

    Vielleicht komme ich doch um Kaninchen im Wohnzimmer rum :smile: