Ich würde gerade noch den altdeutschen Hütehund mit in die Runde schmeißen. Je nach Schlag und Individuum haben die zum Teil einen nicht zu unterschätzenden Schutztrieb, einen "Will-to please" würde ich bei einem Hütehund vorraussetzen, allerdings sind die meisten Vertreter nicht ganz so "hibbelig" wie Aussie und Border. Der Haken an der Sache: oft bleiben diese Hunde mehr oder weniger Überraschungseier und es ist sicherlich nicht ganz leicht an einen gut sozialisierten Hund heranzukommen.
Ich persönlich kenne einen völlig durchgeknallten schwarzen Altdeutschen, mehrere umgängliche Gelbbacken (zum Teil als Arbeitshunde beim Schäfer), eine eher unruhige Gelbbacke, die im Zweifel auch nach vorne geht, einen Strobel mit ausgeprägtem Schutztrieb und territorialer Aggression, einen Strobel mit großer Umweltunsicherheit gepaart mit territorialer Aggression, einen sehr umgänglichen und konzentrierten Harzer Fuchs und
warum ich den Altdeutschen Hütehund überhaupt vorschlage:
einen Pommerschen Schafpudel, der zu 100% passen würde. Sie war wachsam, gut trainierbar, ein Fels in der Brandung in der Familie und bei Fremden eher skeptisch. Ihre Freundschaft musste man erst verdienen ;-) dabei war sie aber sehr ausgeglichen und vom Typ her eher gemütlich.