Vielleicht bin ich ja zu sehr hundegeprägt, aber lernt eine junge Katze das Sozialverhalten nicht am Besten von erwachsenen Katzen? Den Kontakt zu den Nachbarskatzen hätte die Kleine regelmäßig und ausgiebig. Jetzt im Sommer ist der Bereich vor dem Haus wie ein zweites Wohnzimmer und die Kleine war bis jetzt ganz selbstverständlich mit draußen. Die Nachbarskatzen räkeln sich in der Sonne und die Kleine spaziert daran vorbei. Für engeren Kontakt muss sie sowieso erst einmal ihren kleinen Schnupfen auskurieren.
Ich lege es ganz klar nicht auf eine viel zu frühe Trächtigkeit an, aber Katzen, die im Frühjahr geboren werden neigen nicht gerade zur Frühreife und ich kann eine Kastration jederzeit selbst vornehmen.
Sie kannte bisher nur das Leben draußen und sie jetzt komplett drinnen zu lassen kommt mir unpassend vor. Natürlich ist sie nicht unbeaufsichtigt draußen! Sie hält eng Kontakt und kommt sofort wenn man sie lockt. Sichtlich genießt sie es die Umgebung zu erkunden und Blätterhaschen zu spielen. Als kleines Ritual versuche ich einzuführen, dass es sofort Futter gibt, wenn wir wieder reingehen.
Natürlich ist ein gleichaltriges Tier zum Raufen toll und ich will auch gar nicht völlig ausschließen eine zweite Katze dazuzuholen, sollte die Kleine bei mir bleiben, aber zunächst einmal müsste ich mich (wie auch meine Hunde) mit dem Gefühl anfreunden EINE Katze zu haben - bisher wollte ich eigentlich gar keine Katze haben!